Licht: Tipps für die Kinderzimmerbeleuchtung

Lesermeinungen:  

(8)

Schlafen, Spielen, Hausaufgaben machen: Jede Aktivität erfordert ein anderes Licht im Kinderzimmer. Deshalb sollten Eltern auf die richtige Beleuchtung achten.

Kinder halten sich viel in ihrem Zimmer auf und verbringen ihre Zeit dabei mit ganz unterschiedlichen Dingen. Eine einzige Lampe reicht daher meist nicht aus, um ausreichend Licht im Kinderzimmer zu gewährleisten.

21 Bilder
zur Galerie

Licht im Kinderzimmer: nach Zweck und Kindsalter aussuchen

Bei der Einrichtung des Kinderzimmers sollten Eltern zunächst überlegen, wie das Zimmer genutzt wird und danach die Kinderzimmerbeleuchtung aussuchen. So sind die Anforderungen an ein Zimmer für einen Säugling andere, als die für einen Teenager. Bei Babys ist vor allem eine indirekte Beleuchtung, die dimmbar und nicht zu grell ist von Vorteil, da Säuglinge und Kleinkinder empfindliche Augen haben. Der Wickeltisch hingegen sollte gut ausgeleuchtet sein. Am besten mit einer Wandleuchte, damit die Eltern keinen Schatten auf die Wickelablage werfen und die Kinderaugen trotzdem nicht geblendet werden. Ein Spielzimmer benötigt anderes Licht als eines, in dem die Hausaufgaben erledigt werden. So brauchen Kinder und Jugendliche beispielsweise im Spiel- und Lesebereich mehr Licht als am Bett.

Nachtlicht für beruhigtes Einschlafen

Gerade jüngere Kinder haben nachts oft noch Angst alleine einzuschlafen und wünschen sich ein kleines Licht. Dieses Nachtlicht, im Handel auch als Orientierungsleuchte angeboten, wird einfach in eine Steckdose gesteckt und spendet ausreichende Helligkeit im Dunkeln, ohne den Schlaf zu stören. Tipp: Lampen mit LED sind in vielen Farben verfügbar, dimmbar, sehr stromsparend und können daher auch die ganze Nacht brennen.

Schreibtischbeleuchtung

Für ältere Kinder, die am Schreibtisch basteln oder ihre Hausaufgaben erledigen, sollte eine Schreibtischlampe den Arbeitsplatz punktuell ausleuchten. Tipp: Der Lichteinfall für Rechtshänder ist von der linken Seite richtig, für Linkshänder erzeugt Licht von rechts keine störenden Schatten. Beim Arbeiten am Computer sollte die Lampe außerdem so angebracht werden, dass keine störenden Reflexionen auf dem Bildschirm entstehen.

Gefahrenquellen vermeiden

Bei der Auswahl der Kinderzimmerbeleuchtung sollten nur Lampen und Leuchtmitteln gewählt werden, die keine Gefahr darstellen. Licht im Kinderzimmer darf nicht zur Gefahr werden, sodass Eltern besser auf Leuchtmittel verzichten, die heiß werden können oder diese nur in Lampen außerhalb der Reichweite der Kinder nutzen. Auch beim Material der Kinderzimmerlampen eignen sich Kunststofflampen besser als Glaslampen, die beim Toben leicht zerbrechen können. Elektrische Bauteile sollten nicht leicht zugänglich sein. Beim Kauf neuer Lampen achten Eltern außerdem am besten auf das GS-Zeichen. Dieses Prüfsiegel wird von zugelassenen, unabhängigen Prüf- und Zertifizierungsstellen wie dem TÜV vergeben und kennzeichnet das Gerät als unbedenklich.


Ihre Meinung zählt

(8)
2.6 von 5 Sternen
5 Sterne
 
0
4 Sterne
 
3
3 Sterne
 
1
2 Sterne
 
2
1 Stern
 
2
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

Beleuchtung
Neuen Kommentar schreiben