Metallzaun: Sicher, langlebig und stabil

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Hohe Stabilität und Langlebigkeit zeichnen einen Metallzaun aus. Doch auch hierbei gibt es feine Unterschiede in der Konstruktion. So kann man sich unter anderem zwischen Ein- und Doppelstabmattenzäunen entscheiden.

Die Zweistabmatten des Zauns weisen jeweils zwei horizontal verlaufende Drähte auf. Foto: epr/RAL Gütegemeinschaft Metallzauntechnik Foto: epr/RAL Gütegemeinschaft Metallzauntech

Ein Zaun aus stabilen Stahldrähten nennt man Matten- oder Gittermattenzaun. Diesen Gartenzaun gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Darunter fallen sowohl der Ein- als auch der Doppelstabmattenzaun. Sie unterscheiden sich in der die Anzahl der verbauten Drähte und in ihrer Stabilität. Beide Metallzaunarten werden in den unterschiedlichsten Höhen und Ausführungen angeboten und sind dadurch vielseitig einsetzbar. 

Metallzaun mit Ein- und Doppelstabmatten

Sowohl bei Doppelstabmatten als auch bei Einstabmatten sind die einzelnen horizontal und vertikal verlaufenden Stahldrähte über eine Punktverschweißung miteinander verbunden. Beide Metallzaun-Varianten unterscheiden sich lediglich in ihrer Stabilität: Diese ist bei den Doppelstabmatten höher, da die horizontal verlaufenden Drähte doppelt verbaut und damit verstärkt sind. Die Einstabmatten weisen hingegen nur einen einzigen Horizontaldraht auf.

Um das Material vor Korrosion zu schützen, werden die Elemente für gewöhnlich pulverbeschichtet oder verzinkt.

Metallzaun setzen: Schritt für Schritt

Zum Aufbau des Metallzauns benötigt man neben den Matten noch Zaunpfosten, Eckpfosten, Schrauben, Stützlatten und Fertigbeton. Müssen Zaunelemente gekürzt werden, sollten auch noch entsprechendes Gerät sowie Lackspray zum Schutz vor Korrosion bereitliegen.

  1. Den Verlauf des Zaunes festlegen, eine gespannte Richtschnur hilft bei der Orientierung. Position der Pfosten markieren.

  2. Die Fundamentlöcher für die ersten beiden Pfosten ausheben. Eine Größe von 30 mal 30 Zentimeter und eine Tiefe von 50 Zentimetern sollte genügen. Wer das eventuelle vorhandene Rasenstück ordentlich absticht, kann das Betonfundament später leicht verstecken.

  3. Den ersten Zaunpfosten mit der Matte verschrauben. Meist gibt es dafür spezielle Montagebügel.

  4. Zehn Zentimeter Beton in die ersten beiden Löcher gießen und den Pfosten hineinstellen. Mit Hilfe einer Wasserwaage ausrichten und mit Holzlatten fixieren. Die Matte währenddessen von unten mit einem Holzstück stützen.

  5. Den Pfosten an der anderen Seite der Matte setzen, mit ihr verschrauben, alles ausrichten und fixieren. Erst wenn die Pfosten exakt ausgerichtet sind, die Löcher mit Beton auffüllen und diesen kräftig feststampfen.

  6. Auf dieselbe Weise mit den übrigen Elementen verfahren. Bei Eckstücken anstelle der Zaunpfosten spezielle Eckpfosten setzten.

  7. Müssen Matten gekürzt werden, sollten die Schnittstellen mit Lackspray gegen Korrosion versiegelt werden.

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