Partykeller: Nutzung jenseits der Rumpelkammer

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In so manchem Keller gibt es leerstehende Räume, die in Eigenregie zum Partykeller umgebaut werden können. Wer gerne feiert, kann so jede Menge Geld für Saalmieten und Partyräume sparen.

Ein leer stehender Kellerraum ist optimal geeignet, um ihn zum Partyraum auszubauen. Schließlich bleiben so Zigarettendunst und lärmende Musik weit weg vom eigenen Wohnzimmer.

Bauliche Bedingungen

Die Vorraussetzung: Der Raum sollte gut gedämmt sein, um die Kälte nicht nach innen und den Lärm nicht nach außen dringen zu lassen. Oft ist es auch mit der Gemütlichkeit nicht weit her: In vielen Kellern besteht der Fußboden aus Estrich. Um den Partykeller wohnlicher zu gestalten, eignet sich PVC oder Laminat als Bodenbelag besonders gut. Kostengünstig in der Anschaffung, muss man nicht vor fiesen Flecken auf Teppichboden oder Parkett Angst haben und die Atmosphäre wird trotzdem gemütlich. Weiterhin sollten Kellerbesitzer darauf achten, dass im Partyraum genügend Steckdosen für Musikanlagen und die Beleuchtung vorhanden sind. Falls nicht, kann ein Fachmann zu Hilfe gerufen werden, um neue Leitungen zu verlegen. Optimal ist ein Keller mit einem Fenster zum Lüften – sonst droht Schimmelgefahr.

Die Grundausstattung für den Partykeller

Ob selbstgezimmert oder als Bausatz zusammengeschraubt: Das Wichtigste in jedem Partykeller ist ein ordentlicher Tresen, an dem Gäste Platz nehmen und Getränke ausgeschenkt werden können. Sollen größere Mengen Bier fließen, kann sich die Investition in eine Zapfanlage lohnen. Praktisch ist - sofern ein Wasseranschluss vorhanden ist - ein Spülbecken, in dem die Gläser ausgespült werden können.

Auch auf genügend Sitzmöglichkeiten sollte geachtet werden: Ob Wirtshausgarnitur oder Loungemöbel – nicht jeder möchte die ganze Nacht durchtanzen, sondern sich zwischendurch etwas ausruhen. Bei der Wahl einer geeigneten Stereoanlage gilt: Der Umfang der Anlage sollte der Größe des Partykellers entsprechen. Wer nur einen kleinen Raum bespielen möchte, kommt meist mit einem Laptop mit integriertem Lautsprecher oder einem CD-Player aus. Um auch einen größeren Partykeller gleichmäßig zu beschallen, sollten mehrere Boxen im Raum verteilt werden.

Indirekte Beleuchtung bringt Gemütlichkeit

Mit einer schnöden Leuchtstoffröhre kommt selten gute Stimmung auf. Um den Raum in angenehmes Licht zu tauchen, sollten unterschiedliche Lichtquellen eingesetzt werden. Wichtig ist dabei, dass der Raum insgesamt nicht allzu hell wird. Indirekte Beleuchtung verbreitet eine gemütliche Atmosphäre. Tipp: Als besonderer Blickfang können beleuchtete Werbeschilder eingesetzt werden. Die klassische Diskokugel setzt den Tanzbereich in Szene. Mit Lichtorgeln, Stroboskopen und Lichtschläuchen kommt Club-Flair auf. Doch auch hier gilt: Weniger ist mehr.

Besondere Highlights im Partykeller

Wer seine Gäste mit technischen Spielereien begeistern möchte, hat viele Möglichkeiten. Sei es eine große Leinwand mit Beamer für die Live-Übertragung von Fußballspielen oder zum gemeinsamen Konsolen-Zocken. Wer es uriger mag, bringt mit einem Tischkicker oder einer Dartscheibe Kneipenatmosphäre in den heimischen Partyraum.

Für die Wandgestaltung gilt: Im Partykeller dürfen auch kräftige Farben, zum Beispiel dunkles Rot oder kräftiges Lila, zum Einsatz kommen. Wer es ausgefallen mag, kann auch Funktionswandfarbe verwenden: Ein Teil einer Wand kann mit Tafellack gestrichen werden, sodass sich die Gäste mit Kreide verewigen oder die Drinks des Abends angepriesen werden können. Die schönsten Fotos der letzten Feier mit Magneten auf einer Wand mit Magnetfarbe zu platzieren, ist eine weitere Gestaltungsmöglichkeit.


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1 Kommentar

Moderator Sharma-Hertweck am 23.07.2012 09:53

Hallo,

Warum ist es nicht möglich, weitere normale Fenster einzuplanen? Ist der Raum angebaut an den Seiten?

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