Pergola: Mediterranes Flair für den Garten

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Eine Pergola bringt südliches Ambiente in den Garten und dient als willkommener Schattenspender für Terrassen und Ruheplätze. Als Rankhilfe für Kletterpflanzen wird sie zum grünen Sichtschutz und grenzt verschiedene Gartenteile voneinander ab.

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Lustwandeln wie im Park einer mediterranen Villa, gemütlich faulenzen an einem schattigen Plätzchen: mit einer Pergola kommen in jedem Garten Urlaubsgefühle auf. Bei der Planung des überwachsenen Sichtschutzes gilt es zu überlegen, welche Stellen geeignet sind, aus welchem Material sie gebaut werden soll und mit welchen Pflanzen sie am besten begrünt wird.

Der richtige Ort im Garten

Eine Pergola eignet sich gut, um stiefmütterlich behandelte Gartenteile zu verschönern, zum Beispiel den schmalen Streifen zwischen Haus und Nachbargrundstück oder Haus und Garage. Auch wer seinen Lieblingsort im Garten gefunden hat, kann diesen mit einer Pergola überdachen und sich damit ein schattiges, windgeschütztes Plätzchen zum Frühstücken oder Lesen schaffen. Bei einem langen geraden Gartenweg sorgt eine Pergola, die diesen teilweise überdacht, optisch für Abwechslung und bringt damit Spannung in die Gartengestaltung.

Holz, Metall oder Stein: Materialien für eine Pergola

Als harmonische Ergänzung zu den Pflanzen im Garten ist Holz das Material, das am häufigsten für den Bau einer Pergola verwendet wird. Damit es Witterung und Schädlingen nicht ungeschützt ausgesetzt ist, sollte man gut imprägniertes Holz verwenden. Eine Schutzschicht aus Lack oder Lasur bietet ebenfalls Schutz, muss aber regelmäßig erneuert werden. Dafür müssen jedoch die Pflanzen entfernt werden, die die Pergola als Rankhilfe nutzen. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Holzpfosten der Pergola den Boden nicht berühren, weil das Holz durch die Feuchtigkeit sehr schnell verrottet. Am besten werden die Pfosten an Metallankern befestigt, die entweder in den Boden gerammt oder in Betonfundamente eingegossen werden.Wer es ein wenig filigraner und weniger rustikal mag, für den ist eine Pergola aus Metall die richtige Wahl. Wichtig ist auch hier die richtige Oberflächenbehandlung, um zu vermeiden, dass das Material rostet. Die Metallteile sollten vor ihrem Einsatz als Rankgitter also lackiert oder verzinkt werden.Das beständigste Material für eine Pergola ist Naturstein. Wer sich dafür entscheidet, muss zwar mit einem höheren Preis rechnen als bei anderen Materialien, erhält dafür aber eine langlebige, robuste Wuchshilfe für seine Pflanzen. Eine schöne Variante sind Natursteinsäulen kombiniert mit Drahtgittern oder Rankhilfen aus Holz.

Bepflanzen: Auswahl der richtigen Kletterpflanzen

Bei der Auswahl der Pflanzen gilt es einiges zu beachten: Wichtig sind Sonnenausrichtung und Größe der Fläche, die bewachsen werden soll. Entscheidend ist außerdem, ob die Pergola langfristig bepflanzt oder jedes Jahr eine neue Kletterpflanze ausgewählt wird. Zu den einjährigen Kletterpflanzen gehören Feuerbohnen, schwarzäugige Susanne, Japanischer Hopfen oder Kapuzinerkresse. Diese wachsen sehr schnell und haben den Vorteil, dass man das Aussehen seiner Pergola jedes Jahr verändern kann. Winterharte Kletterpflanzen wie Clematis, Glyzine, Kletterrosen oder Wilder Wein sind dagegen mehrjährig und dienen über viele Jahre als Schattenspender und Blickfang.Kletterpflanzen wachsen auf verschiedenste Arten: Man unterscheidet Ranker, Selbstklimmer, Spreizklimmer und Schlinger. Ranker wie zum Beispiel Clematis bevorzugen möglichst dünne Rankhilfen wie zum Beispiel Drahtbespannungen oder Rankgitter. Selbstklimmer, wie beispielsweise Wilder Wein halten sich mit kleinen Haftscheiben am Untergrund fest und benötigen keine Wuchshilfe. Spreizklimmer wie zum Beispiel Kletterrosen, halten sich gerne an waagerechten Kletterhilfen fest, lange Triebe müssen angebunden werden. Schlinger, wie beispielsweise die Glyzine, haben Schwierigkeiten beim Wuchs auf zu glattem Untergrund und brauchen waagrechte Streben für sicheren Halt.Wer verschiedene Pflanzen kombinieren möchte, sollte sich beim Kauf erkundigen, ob diese gut miteinander harmonieren.


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