Schlafzimmer: behagliche und funktionale Beleuchtung

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Im Schlafzimmer wird nicht nur geschlafen. Es dient auch als Rückzugsraum und Ankleidezimmer. Um hier eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, muss ein durchdachtes Beleuchtungskonzept her. Die verschiedenen Lampen sollten jedoch nicht nur ein warmes Licht verbreiten, sondern sich auch für ihren individuellen Zweck eignen.

Das Beleuchtungskonzept im Schlafzimmer sollte allen funktionalen Ansprüchen genügen. Foto: 2mmedia/fotolia.com Foto: 2mmedia/fotolia.com

Das Schlafzimmer sollte ein gemütlicher Rückzugsort sein, an dem man nicht nur vor dem Einschlafen in der Gute-Nacht-Lektüre schmökern kann, sondern der auch als Ankleidezimmer dient. Eine wichtige Voraussetzung, um eine Wohlfühloase zu schaffen, ist ein passendes Beleuchtungskonzept. Dieses sollte das Schlafzimmer jedoch nicht nur in ein behagliches warmweißes  Licht tauchen, sondern auch die funktionalen Ansprüchen dieses Raumes angepasst sein.

Allgemeinbeleuchtung des Schlafzimmers

Für eine sichere Orientierung sollte eine Lichtquelle dafür sorgen, dass beim Betreten des Schlafzimmers der gesamte Raum gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Für diesen Zweck ist eine zentral montierte Allgemeinbeleuchtung verantwortlich. Diese kann entweder als Hängelampe, Deckenspots oder auch Stangen-, Seil- oder Schienensysteme installiert werden. Die Lampensysteme bieten den Vorteil, dass die einzelnen Leuchtköpfe an jedem Bereich des Trägersystems befestigt und nach Bedarf in verschiedene Richtungen ausgerichtet werden können.

Schwenkbare Stehlampen für die Platzbeleuchtung

Damit jeder Ehepartner im Doppelbett ungestört seinen eigenen Schlafrhythmus beibehalten kann, sollte das Leuchtmittel für die jeweilige Platzbeleuchtung so gewählt werden, dass es nur eine Seite des Bettes erhellt, die andere aber weitgehend im Dunkeln bleibt. Dafür sorgen zum einen Glühbirnen mit einer vergleichsweisen schwachen Leistung von höchstens 40 Watt, und zum anderen ein Lampenmodell, das über einen schwenkbaren Arm und einen in sich drehbaren Schirm verfügt. So lässt sich der Lichtkegel gezielt ausrichten. Zur Auswahl steht hier neben der hellen, fokussierbaren Leseleuchte auch die Schirmleuchte. Ihr Schirm lenkt das Licht nach unten und oben und dämpft es. Aus diesem Grund wirkt es weicher als das der Leseleuchte, liefert allerdings auch weniger Helligkeit.

Leuchtkonzept für den Kleiderschrank

Wer morgens nicht blindlinks in den Schrank greifen möchte, um sein Outfit für den Tag zusammen zu würfeln, sondern seine Kleidung gern gezielt auswählt, der benötigt einen gut ausgeleuchteten Kleiderschrank. Für diesen Zweck kann man in dem Bereich bis zu 80 Zentimetern vor dem Kleiderschrank Deckenstrahler oder Deckenleuchten montieren und ausrichten, die ihr abgeschirmtes Licht direkt in den Schrank werfen. Diesen Zweck erfüllen auch einzeln ausgerichtete Leuchtköpfe eines Leuchtsystems. Ideal sind hingegen Spots, die direkt im Schrank eingebaut sind. Sie sollten allerdings einen Farbwiedergabe-Index von 100 aufweisen, da die natürliche Farbwiedergabequalität sonst beeinträchtigt wird.

Indirekte Beleuchtung für den Spiegel

Um zu prüfen, ob die gewählten Kleidungsstücke miteinander harmonieren, lohnt sich ein Blick in den Spiegel. Auch dieser sollte ausgeleuchtet sein, allerdings nicht mit einer direkten Beleuchtung, da die spiegelnde Oberfläche das Licht zurückwirft und unerwünschte Schatten entstehen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, zwei blendarme Lampen neben dem Spiegel und eine über dem Spiegel zu montieren und auf den Betrachter auszurichten. Alle Leuchtmittel sollten zudem ein weiches Licht abgeben.


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