Sieben Tipps für eine gute und energieeffiziente Beleuchtung

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Nicht am Licht sparen, sondern am Strom: Eine helle und behagliche Beleuchtung ist auch mit niedrigem Energieverbrauch möglich.

Energieeffiziente Beleuchtung Foto: licht.de
Gezieltes Licht mit sparsamer Lampentechnologie: Kleine Pendelleuchten mit LEDs hellen die Arbeitsfläche in der Küche auf. Foto: licht.de Foto: licht.de

Die Energiekosten für die Beleuchtung machen rund elf Prozent des privaten Stromverbrauchs aus. In den meisten Haushalten gibt es in dieser Hinsicht noch erhebliches Sparpotential. Dabei muss aber weder auf angemessene Arbeitsbeleuchtung noch auf stimmungsvolle Lichtszenarien verzichtet werden. Hier sind sieben Tipps für helles, aber sparsames Licht:

  1. Natürliches Licht nutzen
    Je besser die Tageslichtnutzung, desto weniger künstliche Beleuchtung ist notwendig. In den Wohnräumen sollte der Bereich vor und neben den Fenstern möglichst freigehalten, Arbeitsplätze in Fensternähe eingerichtet werden. Es gibt auch spezielle Typen von zweigeteilten Jalousien, die Licht in hintere Raumbereiche leiten, direkt am Fenster aber vor der Sonne schützen.

  2. Helle Farben einsetzen
    Helle Wände reflektieren das Licht besser. Dadurch kann das Tageslicht länger genutzt werden und das Kunstlicht muss weniger stark sein. Auch helle, reflektierende Lampenschirme unterstützen die Beleuchtung in ähnlicher Weise.

  3. Gezieltes Licht verwenden
    Eine Schreibtisch-, Arbeits- oder Leseleuchte lenkt das Licht genau dahin, wo es gebraucht wird. Arbeitsflächen werden so besser ausgeleuchtet, als mit einer stärkeren Deckenbeleuchtung. Bei Deckenflutern geht durch die Umleitung nach oben viel Licht verloren.

  4. Sparsame indirekte Beleuchtung
    Indirekte Lichtquellen erzeugen interessante Effekte, schlucken aber viel Strom, wenn sie lange in Betrieb sind. Hier sind sparsame Leuchtmittel wie LED-Lichtstreifen und –lampen die beste Wahl.

  5. Glühbirnen auswechseln
    Restbestände der inzwischen nicht mehr verkauften, ineffizienten Glühlampen aufzubrauchen lohnt sich nicht. Mit Energiesparlampen oder den noch sparsameren LEDs lassen sich bis zu 80 Prozent Energie einsparen. Der höhere Anschaffungspreis macht sich auf diese Weise schnell bezahlt. Die Auswahl an Sparlampen für verschiedene Zwecke ist mittlerweile sehr groß und reicht von verschiedenen Lichtfarben bis zur bruchsicheren ummantelten Variante, die sich fürs Kinderzimmer eignet.

  6. Licht ausschalten
    Diese älteste aller Sparmaßnahmen in Sachen Licht hat auch heute noch nicht ausgedient. Räume, in denen sich gerade niemand aufhält, müssen in der Regel auch nicht beleuchtet werden. Für Hausflur, Kellertreppe oder den Türbereich außen empfehlen sich Bewegungsmelder, die sich bei Bedarf an- und ausschalten. Für derartige Anwendungsbereiche gibt es extra schaltfeste Energiesparlampen, die das häufige Ein/Aus gut vertragen.

  7. Solarleuchten für außen
    Ideal für die Beleuchtung von Garten, Garagenauffahrt oder Balkon sind Leuchten, die mittels Solarzellen ihren Strom selbst erzeugen. Tagsüber wandeln sie das Sonnenlicht in Energie um, nachts leuchten. Zusätzlicher Vorteil: Die Leuchten müssen nicht verkabelt werden.

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