Terrassentür: Vor- und Nachteile verschiedener Modelle

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Für den Übergang vom Wohnraum zur Terrasse gibt es eine umfangreiche Auswahl an Türmodellen. Bei der Terrassentür spielen neben optischen Gesichtspunkten auch Funktionalität und Material eine große Rolle, denn jeder Öffnungsmechanismus bringt seine eigenen Vor- und Nachteile mit sich.

Eine großzügige Glasfront zum Garten lässt nicht nur viel Tageslicht herein und bietet einen traumhaften Ausblick, sie erweitert den Wohnraum auch um die Terrasse. Passende Terrassentüren findet man für jede Raumgröße und jeden Geschmack. In ihrer Funktionalität unterscheiden sie sich vor allem durch die Öffnungsmechanismen und das Material des Rahmens.

Terrassentür, Schwenktür, Anschlagtür, Falt-Schiebe-Tür; Foto: Kneer-Südfenster
Terrassentür, Schwenktür, Anschlagtür; Foto: Bien-Zenker AG
Terrassentür, Schwenktür, Anschlagtür; Foto: Veka/txn-p
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Terrassentüren zum Schwenken, Falten oder Schieben

Hebe-Schiebe-Türen: Sie werden durch Anheben und seitliches Verschieben geöffnet und wieder geschlossen. Durch diesen Mechanismus sind Hebe-Schiebe-Türen nicht nur leicht beweglich, sie benötigen für Öffnen und Schließen auch wenig Platz und sind stabil genug, um breite Fensterfronten auszufüllen. Zu den Nachteilen zählen die – durch die versetzt eingebauten Fix- und Schiebeteile bedingte – hohe Bautiefe und die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten.

Falt-Schiebe-Türen: Falt-Schiebe-Türen setzen sich aus verschiedenen Glaselementen zusammen, die mit Gelenken miteinander verbunden sind. Beim Öffnen schieben sich diese Flügelelemente wie eine Ziehharmonika ineinander, ohne dass Pfosten oder Seitenteile den Weg versperren. Falt-Schiebe-Türen eignen sich aufgrund ihrer Bauweise vor allem für breite Terrassenfronten. Allerdings dämmen sie Wärme schlecht, was sich negativ auf die Energiekosten auswirkt.

Schwenk- oder Anschlagtür: Schwenktüren sind einseitig durch Scharniere befestigt. Sie öffnen sich in der Regel in einem Winkel von bis zu 90 Grad nach innen und lassen sich kippen. Schwenktüren gehören zu den kostengünstigen, sichersten und luftdichtesten Lösungen für den Übergang zur Terrasse. Für große Terrassenfronten eignet sie sich die Anschlagtür jedoch nicht, sie wäre zu instabil.

Rahmen-Materialien: Kunststoff, Holz und Aluminium

Hochwertige Terrassentüren erfüllen verschiedene Funktionen: Sie bieten einen guten Schall- und Einbruchschutz und halten die Wärme in der Wohnung. Wie gut die verschiedenen Terrassentür-Arten diese Faktoren erfüllen, hängt zum einem von der Verglasung, aber auch von dem Material des Türrahmens ab.

Kunststoff: Kunststoff ist besonders langlebig und leicht zu pflegen. Daneben besitzt er eine gute Dämmeigenschaft und ist günstig in der Anschaffung. Nachteil: PVC-Türrahmen laden sich elektrostatisch auf und ziehen Staub und feine Schmutzpartikel an.

Holz: Holzrahmen sind anfällig gegen Witterungseinflüsse, müssen gegen Frost, UV-Licht und Nässe geschützt werden. Das bringt einen großen Pflegeaufwand mit sich. Pluspunkte von Holzrahmen: Durch ihre niedrige Wärmeleitfähigkeit sind sie gute Wärmedämmer und bieten außerdem einen guten Lärmschutz.

Holz/Alu: Türrahmen aus Aluminium mit einem Holzkern vereinen die Stärken beider Materialien. In Kombination mit Aluminium entfällt der hohe Pflegeaufwand des Holzes – die gute Wärmedämmung bleibt aber weiterhin bestehen. Holz-Alu-Konstruktionen gehören aufgrund ihres aufwendigen Herstellungsverfahren zu den Terrassentür-Rahmen des höheren Preissegments.


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