Tipps und Tricks rund ums Decke verschönern

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Muss die Decke gestrichen oder gar neu tapeziert werden, wird das anstrengend. Über Kopf fallen die Handwerkarbeiten schwerer und die langen Tapetenbahnen bergen viel Potenzial für Pannen. Damit die Tapezierarbeiten nicht im Chaos enden, sollte man einige Tipps beim Renovieren beherzigen.

Decke verschönern, streichen, tapezieren, Vliestapete
Die Tapete ins Kleisterbett legen und mit einem Roller an der Decke andrücken.Foto: Deutsches Tapeten-Institut GmbH Foto: Deutsches Tapeten-Institut GmbH

Streichen und tapezieren: Was bei Wänden im Handumdrehen gemacht ist, erfordert bei der Decke schon etwas mehr Geschick. Schnell werden die Arme lahm oder das Genick schmerzt während der Arbeit über Kopf. Hat man allerdings die richtigen Hilfsmittel zur Hand, ist auch das Renovieren von Decken kein Problem.

Tipp 1: Teleskopstange – das richtige Hilfsmittel zum Streichen

Um nicht ständig die Leiter verrücken zu müssen, eignen sich als Hilfsmittel ausfahrbare Teleskopstangen aus Aluminium. Diese Verlängerungen sind besonders leicht, lassen sich in den Griff der Farbrolle stecken und verlängern so den Stil auf bis zu drei Meter. Um zu vermeiden, dass beim Streichen ständig die Farbtropfen ins Gesicht klatschen, sollte die Stange über einen Tropfenfänger verfügen. 

Tipp 2: Wichtige Vorarbeit beim Decke streichen

Damit die neue Farbe an der Decke gleichmäßig deckt, müssen im Vorfeld Schmutz, Fett- und Nikotinrückstände mit Wasser und einem Schwamm abgewaschen werden.
Bevor die grobe Malerarbeit startet, stehen noch kleinere Vorbereitungsarbeiten auf dem Programm: Die Kanten werden mit Klebeband abgeklebt und  mit einem Flachpinsel wird ein breiter Streifen zur Deckenmitte hin gestrichen. Dann erst kommt die Rolle zum Ausfüllen der großen Fläche zum Einsatz. Als Faustregel gilt hier: Immer bei der größten Lichtquelle – wie dem Fenster – anfangen und von ihr weg streichen, um Streifen zu vermeiden. Die Farbe wird erst ein Stück längs aufgetragen, danach quer verstrichen und dann wird noch einmal längs darüber gemalt. So deckt sie am gleichmäßigsten.

Tipp 3: Mit Vliestapete geht Decke tapezieren leichter

Das tapezieren der Decke funktioniert im Prinzip genauso wie an den Wänden: Der Untergrund muss sauber, eben und rückstandsfrei sein. Wer die Decke vorab mit Tiefgrund streicht, verhindert, dass sie zu viel Kleister aufsaugt. Die passenden Maße der Tapetenbahnen berechnen sich aus der Deckenlänge plus einer Verschnittzugabe von etwa fünf Zentimetern. Der Kleister wird mit einem Quast bahnenweise auf die Decke aufgetragen und die trockene Vliestapete in geraden Linien ins Kleisterbett gedrückt. Auch beim tapezieren gilt: von der Lichtquelle weg tapezieren, sonst kann das Licht später an den Nähten Schatten werfen. Haftet die Tapetenbahn an der Decke, wird sie mit der Tapezierbürste gleichmäßig festgestrichen und der Überstand mit einem Cutter abgeschnitten. Die nächste Bahn genau daneben ansetzen und ebenso verfahren.


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