Vorhabenbezogener Bebauungsplan

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Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan ist dann sinnvoll, wenn es keinen regulären Bebauungsplan gibt. Der Bauträger erstellt dann zusammen mit einer Gemeinde einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Existiert kein regulärer Bebauungsplan, kann ein Bauträger einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan initiieren. Foto: Fotolia Foto: Fotolia

Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan wird grundsätzlich von einem Investor wie etwa einem Bauträger initiiert. Er ist dann von Relevanz, wenn kein regulärer Bebauungsplan existiert und wird zwischen dem privaten Investor und einer Gemeinde abgestimmt.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan: Initiative vom Bauträger

Der Investor schließt mit der Gemeinde einen Durchführungsvertrag ab und entwickelt in Zusammenarbeit mit ihr einen Vorhabens- und Erschließungsplan. Ein solches Bauvorhaben muss sich in die städtebauliche Konzeption der Gemeinden einfügen. Auf dieser Grundlage kann die Gemeinde einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan erstellen. Der Bauherr muss sich zur Durchführung seines Projekts innerhalb einer Frist verpflichten.


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