Wärmedämmung und Dämmstoffe

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Ein Haus verliert Wärme durch Dach, Außenwände und Böden. Eine gute Wärmedämmung mit effizienten Dämmstoffen minimiert die Verluste.

Die Vorschriften für die Wärmedämmung von Gebäuden werden alle paar Jahre verschärft. Ziel ist es, dass auf lange Sicht nur noch Häuser gebaut werden, die in etwa dem Standard des Passivhauses entsprechen, also kaum noch Energie für Heizzwecke verbrauchen. Und auch die Gebäude im Bestand sollen nach und nach energetisch saniert werden.

Dämmstoffe für Haus, Fassade und Dach

Dämmstoffe, mineralische Dämmstoffe, Fiberglas, Foto: iStock / BanksPhotos
Dämmstoffe, mineralisch-synthetische Dämmstoffe, Mineralwolle, Foto: iStock / artursfoto
Dämmstoffe, synthetische Dämmstoffe, Styropor, EPS, Foto: iStock / peuceta
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Wärmedämmung mit effizienten Dämmstoffen

Eine optimale Wärmedämmung ist nur mit einer effizienten Dämmung möglich. Zwar gibt es auch Mauersteine, die selbst über gute Dämmeigenschaften verfügen. Um aber die ehrgeizigen Zielvorgaben bei der Energieeffizienz zu erreichen, ist oftmals der Einsatz von Dämmstoffen nötig. Eingesetzt werden die Dämmstoffe vielfältig: An der Außenwand, im Dach oder den Böden. Dabei gilt: Je besser die Dämmeigenschaften des Materials sind, desto dünner kann die Dämmschicht sein - und umgekehrt. Die Dämmeigenschaften eines Materials werden dabei mit der Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS), einer dreistelligen Zahl, ausgedrückt. Dabei gilt: Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmeigenschaften.

Am Markt gibt es eine Vielzahl von Dämmstoffen

Dämmstoffe aus anorganischen Materialien: Hierzu zählen zum Beispiel Glas- und Steinwolle. Sie werden weit verbreitet für die Dachdämmung eingesetzt. Doch es gibt auch Produkte für die Außendämmung der Fassade oder Innendämmung in Wohnräumen.

Dämmstoffe aus organischen Materialien

Polyurethan oder Styropor sind erdölbasierte Dämmstoffe. Sie bieten dafür aber meist einen sehr guten Wärmeschutz und sind nicht anfällig für Feuchtigkeit. Es gibt Produkte für alle zu dämmenden Bauteile eines Hauses, sehr weit verbreitet sind allerdings Systeme für die Fassadendämmung, auch Wärmedämmverbundsysteme oder Vollwärmeschutz genannt. Organische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind zum Beispiel Flachs und Schafwolle, Zellulosefaser, Holzwolle, Holzfaserdämmstoffe. Sie sind zwar empfindlicher gegen Feuchtigkeit und kosten oft auch mehr als ihre Erdöl-Pendants, dafür sind sie ökologisch nicht zu beanstanden und versprechen ein gesundes Wohnklima.

Heizenergie sparen mit Wärmedämmung

Bei der energetischen Sanierung von Gebäuden kann der Energieverbrauch durch eine optimale Wärmedämmung oft um 50 Prozent und mehr reduziert werden. Es gibt sogar ehrgeizige Projekte, bei denen Altbauten nachträglich auf Passivhäusern saniert wurden.

Auch der Wohlfühlfaktor und die Behaglichkeit sind in einem gut gedämmten Haus höher: Bei einer schlechten Dämmung kühlen Wände und Decken im Winter auch an den Innenseiten deutlich ab. Es fühlt sich dann trotz üblicher Raumtemperaturen um 21 Grad Celsius so an, als würde es im Raum ziehen. Bildet sich zum Beispiel in den Ecken hinter Möbeln Kondenswasser, kann sogar Schimmel entstehen, dessen Sporen eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können.

Wohlige Wärme und innovative Ideen: Design-Heizkörper

Design-Heizkörper, Metall, vertikal
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Die Vorschriften für die Wärmedämmung von Gebäuden werden alle paar Jahre verschärft. Ziel ist es, dass auf lange Sicht nur noch Häuser gebaut werden, die in etwa dem Standard des Passivhauses entsprechen, also kaum noch Energie für Heizzwecke verbrauchen. Und auch die Gebäude im Bestand sollen nach und nach energetisch saniert werden.

Wärmedämmung mit effizienten Dämmstoffen

Eine optimale Wärmedämmung ist nur mit einer effizienten Dämmung möglich. Zwar gibt es auch Mauersteine, die selbst über gute Dämmeigenschaften verfügen. Um aber die ehrgeizigen Zielvorgaben bei der Energieeffizienz zu erreichen, ist oftmals der Einsatz von Dämmstoffen nötig. Eingesetzt werden die Dämmstoffe vielfältig: An der Außenwand, im Dach oder den Böden. Dabei gilt: Je besser die Dämmeigenschaften des Materials sind, desto dünner kann die Dämmschicht sein - und umgekehrt. Die Dämmeigenschaften eines Materials werden dabei mit der Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS), einer dreistelligen Zahl, ausgedrückt. Dabei gilt: Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmeigenschaften.

Am Markt gibt es eine Vielzahl von Dämmstoffen:

Dämmstoffe aus anorganischen Materialien:

Hierzu zählen zum Beispiel Glas- und Steinwolle. Sie werden weit verbreitet für die Dachdämmung eingesetzt. Doch es gibt auch Produkte für die Außendämmung der Fassade oder Innendämmung in Wohnräumen.

Dämmstoffe aus organischen Materialien:

Polyurethan oder Styropor sind erdölbasierte Dämmstoffe. Sie bieten dafür aber meist einen sehr guten Wärmeschutz und sind nicht anfällig für Feuchtigkeit. Es gibt Produkte für alle zu dämmenden Bauteile eines Hauses, sehr weit verbreitet sind allerdings Systeme für die Fassadendämmung, auch Wärmedämmverbundsysteme oder Vollwärmeschutz genannt. Organische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind zum Beispiel Flachs und Schafwolle, Zellulosefaser, Holzwolle, Holzfaserdämmstoffe. Sie sind zwar empfindlicher gegen Feuchtigkeit und kosten oft auch mehr als ihre Erdöl-Pendants, dafür sind sie ökologisch nicht zu beanstanden und versprechen ein gesundes Wohnklima.

Heizenergie sparen mit Wärmedämmung

Bei der energetischen Sanierung von Gebäuden kann der Energieverbrauch durch eine optimale Wärmedämmung oft um 50 Prozent und mehr reduziert werden. Es gibt sogar ehrgeizige Projekte, bei denen Altbauten nachträglich auf Passivhäusern saniert wurden.

Auch der Wohlfühlfaktor und die Behaglichkeit sind in einem gut gedämmten Haus höher: Bei einer schlechten Dämmung kühlen Wände und Decken im Winter auch an den Innenseiten deutlich ab. Es fühlt sich dann trotz üblicher Raumtemperaturen um 21 Grad Celsius so an, als würde es im Raum ziehen. Bildet sich zum Beispiel in den Ecken hinter Möbeln Kondenswasser, kann sogar Schimmel entstehen, dessen Sporen eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können.


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2 Kommentare

bauen.de-Redaktion am 30.09.2015 12:18

Hallo,

bauen.de ist ein Fachportal für Hausbau, Ausbau und Umbau, das herstellerunabhängige Praxistipps liefert. Daher sprechen wir bewusst keine Empfehlungen aus.

Beste Grüße,

die bauen.de-Redaktion

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bauerDE am 28.09.2015 16:22

Hallo,

mir wurde letztens diese Firma *** empfohlen. Der Dämmstoff soll sehr gut sein und nahezu "natürlich" - können Sie mir sagen, was Sie davon halten?

Vg

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