Waschtisch: Materialien, Modelle, Formen

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Einbau-, Aufsatz- oder Vorbauwaschtisch? Zur Planung des Bads gehört auch die Entscheidung für einen passenden Waschtisch. Je nach Einbauart variieren Ablagefläche und Stauraum.

Der Waschtisch, oder auch Waschbecken, ist eines der zentralen Elemente im Badezimmer. Ein Vorteil gegenüber kleinen Handwaschbecken: Die Ablagefläche für Seife und Co. ist bei einem größeren Waschtisch direkt integriert. Wer einen Aufsatz- oder Einbauwaschtisch im Badezimmer installiert, kann selbst die Trägerfläche als Abstellmöglichkeit für Badutensilien wie Creme, Zahnbürste und Parfüm nutzen. Das Sortiment reicht vom Modell aus dem Baumarkt für kleines Geld bis hin zum teuren Designerprodukt.

Waschtisch, Foto: GROHE
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Materialien für den Waschtisch

Die Materialien für Waschtische reichen von Granit, Holz und Glas bis hin zu Mineralwerkstoffen und Beton. Standardmäßig haben die meisten Hersteller Produkte aus Keramik im Programm. Diese sind durch spezielle Beschichtungen pflegeleicht und gut zu reinigen. Beton ist bei Designern beliebt, da sich dieser in so gut wie jede Form gießen lässt. Soll ein besonders schweres Betonmöbel verbaut werden, sollten Eigenheimbesitzer die Tragkraft der Decke allerdings fachmännisch überprüfen lassen.

Einbau und Befestigung

Oft wird der Waschtisch in ein Möbelstück oder eine Trägerplatte aus Materialien wie Keramik, Kunststoff, Holz oder Marmor eingebaut. Je nach Befestigungsart sind folgende Typen voneinander zu unterscheiden:

  • Einbauwaschtisch
    Ein solcher Waschtisch wird meist von oben in eine Trägerplatte eingebaut. Oft erfolgt der Einbau bündig, so dass es rund um den Waschtisch keine störenden Kanten oder Ecken gibt.

  • Möbelwaschtisch
    Wer das Bad in punkto Badmöbel einheitlich gestalten möchte, kann den Waschtisch in ein Möbelstück wie beispielsweise einen Unterschrank integrieren. Anschlüsse und Rohre werden mit dieser Variante geschickt versteckt, unter dem Waschbecken befindet sich zusätzlich Stauraum.

  • Aufsatzwaschtisch
    Das Aufsatzbecken wird direkt auf das Badmöbel oder die Trägerplatte gesetzt. Je nach Waschtisch-Modell kann es auch etwas eingelassen werden.

  • Vorbauwaschtisch
    Wird der Waschtisch per Wandhalterung befestigt, kann er ideal mit einem Unterschrank kombiniert werden. So gibt es zusätzlich viel Platz für Badutensilien wie Handtücher, Fön oder Kosmetika.

Für ein kleines Bad eignet sich vor allem ein Eck-Waschtisch oder ein Modell mit Unterbau. Einige Hersteller bieten außerdem Waschtische nach Maß, die individuell auf die Platzverhältnisse im eigenen Badezimmer zugeschnitten werden. Wer im Bad über viel Platz verfügt, kann über eine Investition in einen Doppel-Waschtisch nachdenken. Das morgendliche Gedränge vor dem Waschbecken hat damit ein Ende.


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1 Kommentar

Chris am 07.01.2015 10:57

Schön, dass sich jemand dem Thema Waschtisch mal etwas genauer annimmt :)

Der Waschtisch wird ja im allgemeinen Sprachgebrauch als Waschbecken viel zu oft als Nebensächlichkeit abgetan, nach dem Motto "Hauptsache von oben fließt Wasser rein und unten wieder raus".

Dabei gibt es hier in Wirklichkeit so viele Design-Varianten und Gestaltungsmöglihckeiten und letztendlich richtet sich doch der ganze Stil der Badezimmereinrichtung nach dem dem zentralen Element - dem Waschtisch. Deswegen freue ich mich, dass diesem Thema hier mal etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Vielen Dank dafür!

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