Winkelbungalow: der Winkel macht’s

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Das typische Merkmal eines Winkelbungalows ist, wie bei jedem Bungalow, das Wohnen auf einer Ebene. Doch der Trick mit dem Knick macht einen Winkelbungalow besonders - dem Bauherren eröffnen sich so spannende Möglichkeiten der Wohnraum- und Terrassengestaltung.

Wohnen auf einer Ebene - das typische Lebensgefühl in einem Bungalow ergibt sich durch die eingeschossige Anordnung aller Wohn-, Schlaf-, und Aufenthaltsräume. Gerade dabei kann die besondere Raumanordnung in einem Winkelbungalow punkten. 

Der Winkel macht’s

Ob etwa L-,T-, U- oder Z-Form - schon rein optisch unterscheidet sich ein Winkelbungalow von der kubisch oder rechteckigen Form eines herkömmlichen Bungalows. Wo dieser schnell lang und schmal wirken kann, spielt der Winkelbungalow seinen großen Vorteil aus: Durch den Knick im Grundriss wirkt das Gebäude schon von außen kompakter und gefälliger als ein klassischer Bungalow mit gleicher Wohnfläche. Die Entscheidung etwa für ein Walmdach unterstreicht diese Außenwirkung noch. 

Im Innenbereich schließlich kann sich die volle Wirkung dieses speziellen Haustyps entfalten. Ob eine klar getrennte Raumaufteilung, die durch den eingebauten Winkel gut umgesetzt werden kann, oder das offen gestaltete, großzügige Wohngefühl mit einer immer spannenden Blickführung - den Wohnideen des Bauherren sind kaum Grenzen gesetzt.

Auch getrenntes Wohnen und Arbeiten unter einem Dach lässt sich so leicht realisieren - der Arbeitstrakt etwa wird einfach um die Ecke eingerichtet.

Winkelbungalow bietet perfekten Outdoor-Sitzplatz

Eine wind- und blickgeschützte Terrasse - wovon viele Häuslebauer träumen - ergibt sich bei einem Winkelbungalow quasi von selbst. Idealerweise nach Süd-Westen hin ausgerichtet, bietet der rechteckige, innere Winkel nicht nur den perfekten Outdoor-Sitzplatz, sondern ist gleichzeitig von mehreren Räumen aus zugänglich. 

Die für Bungalows ebenfalls typischen, raumhohen Glasfronten bringen nicht nur viel Licht in die Räume, sie ermöglichen zudem den ungestörten Blick nach außen, wodurch Terrasse und Garten schnell Teil des Wohnraumes werden.

Der richtige Bauplatz

Hat sich der Bauherr für den Neubau entschieden, muss natürlich auch das passende Grundstück gefunden werden. Hier kommt es nicht nur auf die richtige Größe und Form an, sondern auch, ob im örtlichen Bebauungsplan eine eingeschossige Bebauung überhaupt vorgesehen ist. Entsprechende Auskünfte gibt das zuständige Bauamt.

Ein beliebter Grundriss ist übrigens die L- oder U-Form. Durch die kompakte Form kann der Bauplatz geschickt ausgenutzt werden und eventuell kleiner ausfallen. 


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