10 Tipps zur Baufinanzierung

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Rein ins eigene Heim! Das steht bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste der großen Wünsche. Kein Wunder: Schließlich bedeuten eigene vier Wände mehr Lebensqualität und eine perfekte Altersvorsorge – ein sorgfältiges Finanzierungskonzept vorausgesetzt. Mit unseren 10 Tipps zur Baufinanzierung erfahren Sie, wie Sie die Finanzierung Schritt für Schritt hinbekommen.

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Tipp 1: Listen Sie Ihr Eigenkapital auf

Die Rechnung ist ganz einfach: Je mehr Eigenkapital, desto günstiger die Finanzierung. Doch was zählt als Eigenkapital? Ganz einfach: alles, was Ihnen an Bargeld, Bankguthaben, Bausparguthaben, Lebensversicherungen usw. zur Verfügung steht. Vielleicht existiert zudem ein Verwandtendarlehen? Oder Sie haben ein Grundstück? Gut zu wissen: Wenn Sie auf der Baustelle selbst mit anpacken wollen, gilt diese „Muskelhypothek“ ebenso als Eigenkapital – bis zur Höhe von 20.000 Euro. Alles in allem sollten Sie am Ende mindestens 20 Prozent der gesamten Bau- oder Kaufkosten als Eigenkapital einbringen.

Tipp 2: Legen Sie die maximale Kreditrate fest

Die persönliche Beratung bei einem Finanzierungsexperten kann helfen, bares Geld zu sparen und Fehler zu vermeiden. Foto: Deutsche Postbank AG

Hier geht es um Ihre Einnahmen und Ausgaben. Auf der einen Seite schreiben Sie also Ihr monatliches Nettoeinkommen, Renten, eventuelle Mieteinkünfte, Kindergeld usw. auf. Nicht sichere Einkünfte, wie eine eventuelle Gehaltserhöhung, lassen Sie sicherheitshalber weg. Auf der anderen Seite stehen Ihre Lebenshaltungskosten: Strom, Heizung, Wasser, Telekommunikation, Lebensmittel, Kleidung, Auto, Versicherungen, Zahlungsverpflichtungen usw. Denken Sie auch an Ausgaben für Urlaub und Freizeit. Schließlich soll die Baufinanzierung Sie und Ihre Familie nicht zu stark einschränken.
Natürlich fallen in Ihrem neuen Heim auch Kosten für Strom, Heizung, Wasser usw. sowie zusätzlich die Grundsteuer an. Bei einer Wohnung können Sie pauschal mit 2,50 bis 3 Euro, bei einem Haus mit 2 bis 2,50 Euro pro Quadratmeter kalkulieren.

Im Übrigen empfiehlt es sich: Die monatliche Rate für Ihr Darlehen sollte nicht mehr als 50 Prozent Ihres Nettoeinkommens betragen, damit Sie auch weiterhin finanzielle Spielräume haben.

Tipp 3: Ermitteln Sie die maximale Darlehenshöhe

Die Frage lautet: Wenn ich einen Betrag X im Monat zur Verfügung habe – wie viel Haus kann ich mir leisten? Die Berechnung basiert auf der Laufzeit, dem Sollzins und der Tilgung. Berechnen Sie mit unserem Baufinanzierungsrechner ganz einfach selbst Ihre monatliche Rate.

Tipp 4: Vergleichen Sie die Angebote: Nicht nur der Zinssatz zählt

Der Zinssatz alleine sagt noch nichts darüber aus, ob die Finanzierung auch zu Ihnen passt. Vergleichen Sie auch weitere Vertragsbestandteile wie die Laufzeit des Vertrages, die Tilgung sowie die Möglichkeiten für Sondertilgungen. Sprechen Sie zudem mit Ihrem Finanzierungsberater darüber, ob Sie Ihre Baufinanzierung bei Veränderungen in Ihrem Leben auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.

Die Finanzierungsexperten der Postbank prüfen dies gerne für Sie und erstellen Ihnen ein Finanzierungsangebot, welches zu Ihrer finanziellen Situation und Ihren persönlichen Wünschen passt.

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Tipp 5: Legen Sie Kriterien für ihre Immobiliensuche fest

Überlegen Sie, was für eine Immobilie Sie suchen und welche Kriterien für Sie am wichtigsten sind. Soll es ein Haus oder doch lieber eine Wohnung sein? Möchten Sie ein Altbau kaufen oder doch lieber neu bauen? Suchen Sie eine Immobilie in der Stadt oder leben Sie lieber auf dem Land? Wie wichtig ist Ihnen die Nähe zu Schulen und Kindergärten? Legen Sie Wert auf eine gute Verkehrsanbindung?

Unser Partner, Postbank Immobilien, unterstützt Sie gerne bei der Immobiliensuche. Auf Wunsch erhalten Sie auch direkt das passende Finanzierungsangebot aus einer Hand.

Immobilie suchen

Foto: Deutsche Postbank AG

Tipp 6: Berücksichtigen Sie die Nebenkosten und planen Sie einen finanziellen Puffer ein

Jetzt brauchen Sie wieder einen Taschenrechner. Neben dem Kaufpreis oder den Baukosten schlagen weitere Posten zu Buche: Grundbuch- und Notarkosten, Grunderwerbsteuer, eventuell eine Maklerprovision. Diese Nebenkosten beim Hauskauf können sich auf mehr als zehn Prozent des Preises belaufen. Falls Sie schlüsselfertig bauen, sollten Sie bedenken, dass zusätzliche Kosten für die Außenanlage oder Sonderwünsche anfallen. In jedem Fall empfiehlt es sich, einen finanziellen Puffer einzuplanen.

Schritt 7: Prüfen Sie die Chance auf staatliche Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Sie unter bestimmten Voraussetzungen beim Kauf oder Bau eines neuen Hauses. Eine Förderung können Sie beispielsweise bei einer Gebäudesanierung nach energetischen Standards erhalten, aber auch für Modernisierungen zum Beispiel für barrierefreies Wohnen oder für die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien. Die staatliche KfW Bankengruppe vergibt zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse. Erfahren Sie mehr über die Fördermöglichkeiten beim Immobilienkauf auf postbank.de oder rufen Sie einfach direkt die Finanzierungsexperten der Postbank unter 0228 5500 5543 an.

Schritt 8: Holen Sie die Finanzierungszusage ein

Die schriftliche Finanzierungszusage Ihrer Bank sollte Ihnen bereits vorliegen, bevor Sie den Immobilienkauf beim Notar besiegeln. Falls der Verkäufer auf den notariell beglaubigten Kaufvertrag ohne Ihre Finanzierungszusage besteht, sollten Sie auf ein ausdrückliches  Rücktrittsrecht im Vertrag pochen.

Schritt 9: Sichern Sie sich gegen Risiken ab

In der Vorfreude aufs neue Zuhause denkt man eher nicht an Themen wie Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder gar den Todesfall des Hauptverdieners. Dennoch: Sie sollten Finanzierung und Restschuld genau dagegen absichern. In Frage käme etwa eine Risiko-Lebensversicherung.

Schritt 10: Vereinbaren Sie einen Notartermin

Sie haben Ihre Immobilie gefunden, eine Finanzierungszusage Ihrer Bank vorliegen und sind sich mit den Verkäufern einig geworden? Glückwunsch: Dann können Sie die notarielle Beurkundung des Immobilienkaufs veranlassen. Auf Wunsch begleiten viele Makler die Käufer und Verkäufer auch zum Notartermin, um bei eventuellen Rückfragen zur Verfügung zu stehen.

Bei diesem Text handelt es sich um einen Gastbeitrag unseres Kooperationspartners.

12.01.2018


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