Die Zeit ist günstig für Wärmedämmung

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Fast drei Viertel der 18 Millionen Wohngebäude in Deutschland sind vor der ersten Wärmeschutzverordnung entstanden und damit oft komplett ohne Wärmeschutz. Wenn man weiß, dass ein modern gedämmtes Haus nur noch ein Drittel der Heizenergie von damals braucht, lässt sich erahnen, welche ungeheuren Mengen an Energie hier unnötig verheizt werden. Und wie viele Tonnen Treibhausgas damit sinnlos in die Atmosphäre ausgestoßen werden. Das Klimapaket des Bundes hat hier lohnende Anreize geschaffen, um mit der Dämmung nicht länger zu warten.

KfW-Förderung oder Steuerersparnis? Foto: Adobe Stock, © PIC SNIPE
Foto: Adobe Stock, © PIC SNIPE

Da der Großteil der Wärmeverluste an der Außenwand auftritt, hat das Dämmen der Fassade auch das größte Einsparpotenzial. Bei Altbauten kann der Energieverlust der Fassade um 75 % gesenkt werden. Die Investition in Dämmung lohnt sich bei Altbauten daher immer.

Der Staat belohnt Energiesparer

KfW-Förderung oder Steuerersparnis? Beide Modelle haben Vor- und Nachteile – es ist eine rein individuelle Entscheidung. Sie hat mit Ihrem speziellen Projekt zu tun und sollte Teil der Planung sein.

Die KfW-Förderung ist etwas komplexer und braucht bei Planung, Antragstellung und Durchführung einen Energieberater, während für die Steuerersparnis lediglich die Ausführung durch ein Fachunternehmen nachgewiesen sein muss. Die KfW-Förderung ist eher für eine Komplettsanierung als für Einzelmaßnahmen geeignet, älter als zehn Jahre müssen die Gebäude aber in beiden Fällen sein.

Die KfW Bank fördert ein Effizienzhaus mit bis zu 40 %, max. 48.000 Euro – bei einer Einzelmaßnahme ist das Steuersparmodell auf jeden Fall geeigneter, denn hier erhalten Sie bis zu 20 %, max. 40.000 Euro Steuerabzug. Beide Zuschüsse erhalten Sie nach der Sanierung, den Steuerabzug verteilt über drei Jahre. Immer dazurechnen können Sie aber die Einsparungen durch die reduzierten Heizkosten, die bis zu 75 % ausmachen können.   

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Bei diesem Text handelt es sich um einen Gastbeitrag unseres Kooperationspartners.

15.12.2020


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