Biomasse, Elektro und weitere Heizungsarten

Neben den Klassikern wie Öl- oder Gasheizung gibt’s auch noch ein paar Heizungsarten, die seltener in Gebrauch sind. Diese haben oftmals ganz spezifische Vorteile und sind auf bestimmte Nischenbedürfnisse zugeschnitten: Für manche Hausbesitzer und in einigen Anwendungsbereichen sind sie sinnvoll, in anderen weniger. Welche Heizungsarten es gibt.

Wer nicht mit Öl oder Gas heizen will, für den gibt es zahlreiche weitere Optionen. Die aber nicht immer sinnvoll sind: So ist eine Elektroheizung in den meisten Standardfällen zu teuer. Je nach Einsatzort und Verwendungszweck können Elektro- oder Infrarotheizungen aber sinnvolle Alternativen darstellen.

apsernte, weitere Heizungsarten, Biomasseheizung, Foto: Kletr / fotolia.com

Die bekannteste Biomasseheizung ist sicherlich die Holzpelletheizung. Allerdings können auch andere biologische Stoffe wie Miscanthus oder Stroh, entweder als Hackschnitzel oder zu Pellets gepresst, verfeuert werden. Möglich ist auch, Biogas oder -Öl zu verfeuern. Dann handelt es sich zwar um Biomasse als Brennstoff, im Endeffekt wird damit aber eine normale Gas- oder Ölheizung befeuert.

Eine weitere Heizmöglichkeit ist die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das bedeutet, dass mechanische Energie sowohl zur Stromproduktion als auch zur Erzeugung von Wärme genutzt wird. Bei KWK-Kraftwerken wird die Abwärme, die bei der Stromproduktion ohnehin anfällt, genutzt und per Fernwärme in angeschlossene Haushalte geliefert. Wer ein Blockheizkraftwerk betreibt, kann damit ebenfalls Strom und Wärme erzeugen.