Von einem eigenen Haus träumen viele Menschen. Meist werden Bauplanung und Ausführung größtenteils in die Hand von Fachleuten mit entsprechender Kompetenz gelegt. Bei der Auswahl des Anbieters, aber auch beim späteren Bau gibt es vieles, was Bauherren wissen und beachten sollten. Generell gilt: Je besser man selbst informiert ist, umso leichter lässt sich die Qualität der Leistungen rund um den Bau des Eigenheims beurteilen. Hier sind die besten Tipps rund um Bauplanung und Hausbau zusammengefasst.
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Vom Angebot zur Vertragsunterzeichnung

Bevor der Hausbau losgehen kann, sind eine Vielzahl bürokratischer Hürden für den Bauherrn zu nehmen. Am Anfang steht in der Regel die Suche nach dem passenden Anbieter. Dabei hat der zukünftige Hausbesitzer verschiedene Möglichkeiten. Besonders individuell, aber auch kostenintensiv ist die Bauplanung mit einem Architekten. Dieser erstellt einen Entwurf, der beim Bauamt eingereicht wird und nach der Genehmigung über die Beauftragung eines Bauunternehmens realisiert wird. Vielfach wird jedoch auch ein Generalunternehmer beauftragt, der alle Leistungen durchführt oder koordiniert. In jedem Fall sollten vorab verschiedene Angebote eingeholt und gründlich geprüft werden. Damit dies überhaupt möglich ist, braucht man einiges an Fachwissen rund um das Thema Bauen. Dazu gehören Kenntnis wichtiger Grundsätze aus dem Baurecht oder zu den Fachbegriffen, die in der Baubeschreibung zu lesen sind – gut wer da ein umfassendes Baurechtslexikon zur Hand hat. Frühzeitig sollte man sich als Bauherr auch Gedanken zur Finanzierung machen. Wird ein Generalübernehmer beauftragt, dann übernimmt dieser zusätzlich zu allen Bauleistungen auch die Finanzierungsvorleistungen rund um das Vorhaben.

Baukosten – Damit müssen Sie rechnen

Beim Hausbau kommen zahlreiche Kosten auf den Bauherrn zu. Neben den reinen Baukosten, also den Kosten für den Hausbau an sich, fallen auch noch sogenannte Baunebenkosten an, die unbedingt bereits bei der Bauplanung berücksichtigt werden sollten. Diese Baunebenkosten beinhalten unter anderem die Ausgaben für Makler und Notar, die Baugenehmigung, Vermessungskosten, die verschiedenen Versicherungen oder auch Kosten für Hausanschlüsse und Außenanlagen. Die Höhe der Baunebenkosten ist von verschiedenen Komponenten wie der Region oder der Hausgröße abhängig. Wird Schlüsselfertig gebaut, sollten vor Vertragsabschluss unbedingt die Klauseln für den Zahlungsplan geprüft werden, dort können sich verschiedene Fallstricke für den Bauherrn verbergen.

Die Bauplanung – das Herzstück des Hausbaus

Meist baut man nur einmal im Leben, deshalb sollte das Eigenheim so perfekt wie möglich sein. Unterstützt wird dieses Ziel durch eine sorgfältige Planung im Vorfeld. Besonders wichtig: eine funktionelle Grundrissgestaltung, die den Lebensgewohnheiten der späteren Bewohner entspricht. Hier ist nicht nur die Sachkenntnis des Bauplaners, sondern auch die Mitwirkung des Bauherrn gefragt. Je besser dieser seine Bedürfnisse und Wünsche artikulieren kann, umso leichter kann der Architekt die Planung abstimmen. Ebenfalls bei der Bauplanung berücksichtigt werden sollte der Ausstattungswert nach RAL-Richtlinie. Hierbei geht es um die Ausstattung der Elektroinstallation sowie um die zusätzliche Installation von Funktionsbereichen zum Beispiel für die Heizungs- oder Lichtsteuerung. Für ein behagliches Wohngefühl und niedrige Energiekosten muss das Haus entsprechend gedämmt sein.

Hinsichtlich der Wärmedämmung und Dichtigkeit eines Hauses greifen die gesetzlichen Regelungen der Energieeinsparverordnung, in den anderen Bereichen empfiehlt sich eine frühzeitige Absprache mit dem Planer. Zwar können je nach Haustyp Grundrisse auch nachträglich verändert werden, dies verursacht allerdings Mehrkosten und bietet in der Regel eine nur teilweise zufriedenstellende Lösung.

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