Gipskartonplatten kleben statt verputzen

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Eine Alternative zum Verputzen von Wänden ist das Verkleben von Gipskartonplatten. Das geht schnell und die Trocknungszeiten sind relativ kurz.

Gipskartonplatten, Foto: Saint-Gobain Rigips GmbH, Düsseldorf
Glatte und ebene Wandoberflächen mit Gipskartonplatten. Foto: Saint-Gobain Rigips GmbH, Düsseldorf Foto: Saint-Gobain Rigips GmbH, Düsseldorf

Heimwerker, die sich das Verputzen von Wänden nicht zutrauen, haben eine Alternative: Anstelle Putz aufzutragen, können auch Gipskartonplatten an die Wände geklebt werden. Dabei entfallen lange Trocknungszeiten.

Gipskartonplatten in der Altbausanierung: Vorbereitung

Die Trockenbau-Alternative kann sowohl beim Neubau als auch bei der Altbausanierung angewandt werden. Bei letzterem muss in den meisten Fällen allerdings der Untergrund sorgfältig vorbereitet werden, da alter Putz oft an manchen Stellen lose ist. Solche Stellen müssen zuvor entfernt und ausgebessert werden. Ist der Alt-Putz sehr sandig oder sonst in einem schlechten Zustand, kann es sogar empfehlenswert sein, diesen komplett zu entfernen. Um einen dauerhaften Halt der anzuklebenden Gipskartonplatten zu gewährleisten, ist zudem eine Grundierung aufzubringen.
Noch bevor Heimwerker den Kleber anrühren, sollten sie die Platten zuschneiden. Dazu zunächst Wand und Gipskartonplatten ausmessen. Im Anschluss die Platte einfach mit einem Teppichmesser an der benötigten Stelle einritzen und über eine feste Kante brechen.

Anmischen des Gipsklebers

Die eigentlichen Arbeiten beginnen mit dem Anrühren von Gips nach Herstellerangaben. Die Gipsmasse fungiert als Kleber. Dabei ist es hilfreich, einige grundlegende Tipps zu beachten und Schritt für Schritt vorzugehen:

  1. Beim Anrühren des Gipses genau auf das auf der Packung angegebene Mischverhältnis von Wasser und Gipspulver achten. Das Wasser sollte Zimmertemperatur haben. Es empfiehlt sich, sowohl für die Bemessung der Wassermenge als auch des Gipspulvers eine Waage zu verwenden – bei der Mischung kommt es auf das spezifische Gewicht beider Teile an.
  2. Den Eimer zunächst mit Wasser füllen, das Gipspulver anschließend ins Wasser streuen. Wichtig: Gipspulver nicht zu schnell ins Wasser geben, sonst bindet er Luft und verursacht Blasen, sogenannte Gipsknollen.
  3. Die Mischung rund eine halbe Minute setzen lassen.
  4. Die Mischung langsam – mit circa zwei bis drei Umdrehungen pro Sekunde – durchrühren. Ideal ist dafür eine Bohrmaschine mit Rührquirl. Es funktioniert natürlich theoretisch auch mit Muskelkraft.
  5. Wenn die Mischung eine cremige Konsistenz hat, ist sie zur Weiterverarbeitung bereit.

Tipp: Nicht zu viel Gips auf einmal anrühren. Ist der Gips bereits zu trocken, kleben die Platten nicht mehr richtig. Lieber häufiger neue Gipsmasse anrühren.

Gipskartonplatten, Foto: Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG
Die Gipsbatzen sollten in einem Abstand von 30 bis 40 cm auf der Gipskartonplatte aufgebracht werden. Foto: Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG Foto: Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG
Gipskartonplatten, Foto: Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG
Beim Gipskartonplatten verlegen sollten die Platten jeweils in versetzten Reihen an der Wand angebracht werden. Foto: Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG Foto: Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG

Schritt-für-Schritt: Gipskartonplatten kleben

Sind die Platten zugeschnitten und der Gips ist angerührt, kann der Heimwerker mit der eigentlichen Arbeit beginnen und die Platten an die Wand kleben. Es empfiehlt sich dabei, folgendermaßen vorzugehen:

  • Den angerührten Gips mit einer Kelle im Abstand von 30 bis 40 Zentimetern als Batzen auf der Plattenrückseite auftragen. Eine vollflächige Verklebung der Platten ist nicht notwendig. Die Batzen nicht zu dicht an den Rand kleben, der Abstand sollte etwa fünf Zentimeter betragen.
  • An der unteren Wand mit dem Kleben anfangen, die Platten aber nicht bündig am Boden ausrichten, sondern kleine Holzklötzchen als Abstandshalter verwenden. So ist auch für die nötige Trittschalldämmung gesorgt. Sofort mit einer Wasserwaage kontrollieren, ob die Platten gerade liegen. Falls nicht, einfach nachjustieren.
  • Kleinere Unebenheiten der Oberfläche können jetzt noch leicht durch festeres oder weniger festes Andrücken ausgeglichen werden.
  • Die Gipsplatten nach oben versetzt an die Wand setzen. Immer wieder mit einer Wasserwaage kontrollieren, ob die Platten noch waagrecht liegen.

Mit dieser Vorgehensweise wird aus einer ehemals unebenen Altbau-Wand eine glatte.

Zum Schluss die Oberfläche spachteln und schleifen

Ist die Wand fertig verklebt, muss der Gips-Kleber erstmal austrocknen. Je nach Temperatur und Witterung kann das unterschiedlich lange dauern, zur Sicherheit sollte der Heimwerker erst nach ein paar Tagen mit den Arbeiten fortfahren. Diese bestehen darin, die Fugen zwischen den einzelnen Gipskartonplatten sorgfältig zu verspachteln und anschließend zu schleifen. Am Übergang zwischen Wand und Decke wird nun noch eine Acryl-Fuge eingebracht. Die Wand ist nun fertig und kann tapeziert oder gestrichen werden.

Gipskartonplatten auch für den Neubau

Die Methode eignet sich auch für den Neubau. Da hier die Wände meist deutlich ebener sind, können die Gips-Batzen zum Kleben kleiner ausfallen, sodass die Platten näher an der Wand anliegen, womit auch weniger Wohnraum verloren geht.

Rigips ist ein Markenname, kein Gattungsbegriff

Übrigens: Gipskartonplatten werden vom Volksmund oft Rigips-Platten genannt. Rigips ist allerdings keine Gattungsbezeichnung, sondern ein Markenname.

Materialliste

Diese Materialien benötigen Heimwerker, um Gipskartonplatten zuzuschneiden und zu kleben:

  • Die Gipskartonplatten
  • Zollstock
  • Gips
  • Wasser
  • Eimer
  • Kelle
  • Teppichmesser
  • Wasserwaage
  • Bohrmaschine mit Rührquirl

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55 Kommentare

david1205 am 17.10.2018 22:04

Hallo wir haben eine 25er Ziegel Aussenwand mit 16cm Steinwolle aussen die als Brandschutz dienen soll.

Kann man die auch innen mit Trockenputz verkleiden anstelle zu Verputzen??? Vorallem muss ich da eine Dampfbremse dazwischen anbringen??

Danke vorab für eure Info

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 18.10.2018 14:46

Hallo david1205,

klar, kein Problem. Eine Dampfbremse brauchen Sie nicht. Die wird nur eingebaut, wenn Sie innen dämmen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Waschbär am 08.07.2018 22:18

Hallo,

unser Haus ist aus 1989. Im DG (beheizter Wohnraum) ist der Drempel 1 Meter hoch mit 10 cm Porenbeton gemauert und verputzt. Darüber die Schrägen mit GK-Platten verschraubt.

Wir haben dort neue Fenster bekommen. Eines haben wir nach unten verlängert und den alten Drempel in Fensterbreite weggenommen. Die vorhandene Dämmung zwischen Sparren und auf der Geschossdecke aus Glaswolle war vor ein paar Jahren von einem Marder genutzt. Daher haben wir sie entfernt (so weit wir dran kamen) und mit Klemmrock Steinwolle 16 cm ersetzt.

Wir haben jetzt den Drempel neu gemauert als Nische unter dem Fenster. Aus Ytong-Steinen, unten Mauerspeiss und sonst Dünnbettmörtel. Mit altem Drempel über Maueranker verbunden. Die Steine gehen nicht ganz bis an die darüberliegenden Sparren ran. Trotz Dämmung merkt man einen leichten Luftzug. So weit sollte es passen.

In die Nische haben wir auch aus Ytong ein Podest gemauert. Bündig an den neuen Drempel ran. Als niedrige Sitzbank im Fenster.

Jetzt überlegen wir, wie es weiter geht.

Wir würden die Seiten (unter dem Fenster und rechts/links vom Fenster) mit GK-Platten und Ansetzgips bekleben bzw. verschrauben. Das Podest (Sitzfläche) würden wir mit etwa 1,5 cm verputzen.

Geht das, ohne das wir zukünftig damit Probleme wegen Schimmel bekommen?

Heute haben wir uns nämlich gewundert, weil sich die neuen Porenbetonsteine irgendwie feucht anfühlen, wenn man sich raufsetzt. Auch als sie zwei Tage auf dem Boden lagen, war ein feuchter Abdruck zu sehen, als wir sie hochgenommen haben.

Vielen, vielen Dank

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 09.07.2018 13:14

Hallo Waschbär,

da können wir Ihnen aus der Ferne nicht helfen.

Nur so viel: Feuchtigkeit kondensiert am kältesten Punkt. Wenn das an einfach so herumliegenden Steinen passiert, ist vermutlich die Luftfeuchtigkeit zu hoch oder die Temperatur zu niedrig. Das kann natürlich zu Schimmelproblemen führen oder das Dämmmaterial zerstören. Diesem Problem sollten Sie auf den Grund gehen. Die bauliche Ausgestaltung erscheint uns zu komplex, als sie rein textlich und auf die Distanz beurteilen zu können.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

14sushi02 am 29.03.2018 22:11

Hallo, ich möchte Reliefs bzw. Stuck herstellen. Wie versiegele ich den Gips?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 03.04.2018 10:04

Hallo 14sushi02,

warum wollen Sie den Gips den versiegeln? Das ist für normale Wohnsituationen nicht notwendig. Ansonsten gibt es Lösungen im Bastelmarkt, möglicherweise eignet sich auch Wasserglas dazu. Allerdings fehlen uns hier in der Redaktion die Erfahrungen bei diesem Thema.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Megan am 15.03.2018 19:25

Vielen lieben Dank für Ihre Antwort!!!

Das Haus steht in der Tat seit einem Jahr leer und im UG hat es wohl auch ein Wasserproblem gegeben. In der Heizkörpernische sieht man auch schon leichten Schimmel.

Mal angenommen, dass sich an Platten zur Wandseite hin Schimmel gebildet hat und wir die Platten entfernen, schadet der Schimmel dem Mauerwerk? Bzw. geht der Schimmel ans Mauerwerk? Oder nur an die Rigipsplatten? Ist es damit erledigt, dass man die Platten entfernt und das Mauerwerk verputzt?

lieben Dank

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.03.2018 09:24

Hallo Megan.

Schimmel schadet dem Mauerwerk nicht. Der Schimmel selbst ist der Schaden. Schimmelsporen können gesundheitsschädliche Folgen haben und deswegen sollten Sie den Schimmel auf jeden Fall bekämpfen. Für kleinere Flächen gibt es verschiedene, zum Beispiel alkoholhaltige Mittel zu kaufen. Bei größeren Flächen ab einem Quadratmeter sollten Profis ran - die dann je nach Umfang mit Schutzanzug, Atemschutzmaske und Profigeräten anrücken.

Damit ist es aber nicht getan, denn auch die Ursache für den Schimmel müssen sie bekämpfen und das ist Feuchtigkeit. Sie müssten herausfinden, warum der Schimmel wachsen konnte. Möglicherweise ist fehlender Luftaustausch ein Problem - und das sollte sich relativ leicht beheben lassen. Möglicherweise aber auch der bekannte Wasserschaden. Vielleicht aber auch ein unbekannter Schaden, der hohe Investitionen nach sich zieht.

Aus der Ferne können wir Ihnen deswegen nur raten, das Haus zusammen mit einem Sachverständigen zu besichtigen, bevor sie es kaufen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Megan am 13.03.2018 15:18

Hallo ,

wir möchten ein Haus aus dem Baujahr 1975 kaufen. Anstatt Putz wurden damals alle Innenwände mit Rigipsplatten verkleidet (verklebt). Meine Frage ist jetzt nun, kann es sein, dass sich hinter den Platten Schimmel gebildet hat? Müsste dieser durch die Tapete hindurch sichtbar sein? Oder kann es sein, dass er zwischen Mauer und Rigipsplatte sitzt aber nicht durch die Platte dringt?

LG

und vielen lieben Dank

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 15.03.2018 12:58

Hallo Megan,

das kann natürlich sein. Irgendwann fängt der Schimmel zwischen Wand und Rigibsplatte zu wachsen an. Dann ist er aber nicht sofort auf der Platte zu sehen. Schimmel wächst gerne, wo es feucht und dunkel ist. Klassische Stellen sind eher Außenwände, wo Luftfeuchtigkeit kondensiert. Schimmel fängt aber nicht einfach so zu wachsen an und wenn er wächst, hört er nicht einfach wieder auf damit. Mit anderen Worten: würde der Schimmel seit 30 jahren wuchern, wäre er in der Zwischenzeit mit großer Wahrscheinlichkeit sichtbar geworden. Besonders aufpassen sollten Sie, wenn das Haus einige Zeit nicht mehr bewohnt war oder wenn innerhalb der letzten Jahre energetische Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, insbesondere an den Fenstern oder der Außendämmung. Um sicher zu gehen sollten Sie die Immobilie gemeinsam mit einem Bausachverständigen untersuchen.

Beste Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Mostafa Zamani am 14.02.2018 00:18

Hallo

Kann Mann beim Gipskarton verlegen ROTBAND benutzen ???

Oder nur PERLFIX? Wenn nein dann warum!

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 16.02.2018 16:24

Hallo Mostafa Zamani,

Rotband ist Putz, Perlfix ist Kleber. Also ja, grundsätzlich können Sie beides in Zusammenhang mit Gipskarton verwenden. Aber bitte nur so, wie es das Mittel selbst vorsieht. Putz ist kein Kleber und Kleber ist kein Putz.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Donnyastricky am 25.11.2017 18:48

Hallo,

Ich möchte die Gipskartonplatten auf die Fertigbetonwände im Keller kleben. Wände mit Betonkontakt grundieren und Perlfix auf die Platten aufzahnen?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 27.11.2017 10:27

Holla Donnystricky,

hört sich gut an.

Die Redaktion von bauen.de

Bine2025 am 16.10.2017 16:24

Wir wollen eine Backsteinwand mit Gipskarton verkleiden. Müssen die Steine vorbehandelt werden ( z.B.Einlassgrund)?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.10.2017 11:08

Hallo Bine2025,

wenn die Backsteinwand sauber ist, nicht abbröselt und unbeschichtet ist, gibt’s keine Probleme. Ansonsten kommt es drauf an, womit die Wand beschichtet ist oder wie stark sie abbröselt. Dann muss sie evtl. grundiert werden. Ein Abschleifen ist sicherlich nicht nötig.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Sebi am 28.09.2017 13:12

Hallo zusammen,

ich möchte Gipskartonplatten mit Ytongkleber verkleben, ist das machbar ?!

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 04.10.2017 14:20

Hallo Sebi,

diese Frage können wir Ihnen so nicht beantworten. Wenn der Untergrund sauber und stabil ist, geht das möglicherweise. Grundsätzlich erzielen Sie dann zuverlässige Ergebnisse, wenn Sie den Kleber so anwenden, wie vom Hersteller gedacht. Am besten, Sie fragen beim bei diesem mal nach.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Markus P. am 23.09.2017 21:04

Muss beim Begradigen der Innenseite einer (bislang ungedämmten) Außenwand mit Gipskartonplatten darauf geachtet werden, dass die Platten hinterlüftet sind?

Oder anders gefragt: ist damit zu rechnen, dass in den Hohlräumen hinter den Gipskartonplatten Kondenswasser anfällt (--> mit daraus resultierenden Schimmelproblemen) ?

Wären entsprechende Probleme ggf. mit einer Außendämmung in den Griff zu bekommen, oder ist stattdessen eine Innendämmung mit kapillaraktiven Mineralischen Dämmplatten (z.B. Multipor) eher anzuraten?

herzliche Grüße

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 25.09.2017 09:55

Hallo Markus P.

üblicherweise ist so eine Gipswand schon aufgrund der Konstruktion hinterlüftet. Sie brauchen ein Trägersystem aus Metall oder Holzlatten, an dem Sie die Platten befestigen. Sofern Sie die Wand dann nicht hinter Wasser- und Dampfdicht einsperren, sollte diese Konstruktion keine Probleme verursachen. Wenn Sie allerdings jetzt schon beobachten, dass Luftfeuchtigkeit an Ihren Wänden kondensiert, sollten Sie dieses Problem lösen. Eine Außendämmung kann dann hilfreich sein, eine Innendämmung wird problematisch.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Anja am 26.07.2017 12:06

Hallo,

wir möchten unsere Küche neu machen lassen. Derzeit trennt unseren Flur und die Küche eine massive Garderobe aus Holz, an der auf der anderen Seite die Küchenschränke angebracht sind. Die Küchenschränke möchten wir nun entfernen und eine gerade weiße Wand schaffen. Können die Gipskartonplatten direkt auf das Holz geklebt werden? Wenn wir hierfür Feuchtraumplatten brauchen, müssen wir dann vor einem Anstrich nochmal grundieren oder eine spezielle Farbe verwenden?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 27.07.2017 09:45

Hallo Anja,

Gipskarton müsste auf Holz durchaus halten. Eine Grundierung wäre vor dem Anstrich empfehlenswert. Allerdings spricht auch nichts dagegen, so zu verfahren wie im reinen Trockenbau: einfach verschrauben und verspachteln. In diesem Fall wären gar keine Gipskartonplatten nötig.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

Katrin am 14.07.2017 18:07

Hallo,

Wir haben in einem Altbau die Fliesen abgemacht, ab 1,50 m Höhe ist noch Lehmputz dran. Kann ich den dran lassen und einfach nur den unteren Teil mit gibskarton-Platten kleben? Und hält das auch, wenn die Wände mit Lehmsteinen gemauert sind?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.07.2017 16:49

Hallo Katrin,

das kommt drauf an, was das Ziel ist. Die Gipsplatten können Sie auf die Lehmsteine kleben. Sie sollten allerdings prüfen, ob die Wand eben ist, Ihre Gipswand also anschließend gerade ist. Wenn der Untergrund abbröselt, hält möglicherweise auch die Gipsplatte nicht. Soll anschließend die gesamte Wand bspw. tapeziert werden, sollten Sie zumindest den Übergang verputzen, damit Sie sauber arbeiten können.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Heike am 17.06.2017 19:36

Hallo liebes Team, unsere Kellerwand (Altbau) ist mit Oelfarbe gestrichen worden. Nun möchten wir die Wand begradigen und eigentlich verputzen, doch der Putz ist uns trotz Haftgrund einen Tag später entgegen gekommen. Was könnten wir nun machen, abschleifen geht auch sehr schlecht.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 21.06.2017 09:28

Hallo Heike,

tatsächlich scheint Abschleifen die beste Methode zu sein. Sie könnten noch verschiedene Tipps ausprobieren, die im Internet kursieren, beispielsweise ein Gemisch aus Kunstharz und Quarzsand aufzutragen, aber letztendlich kennt niemand die Bedingungen vor Ort und Sie können sich nicht sicher sein, dass der Putz nicht erneut abgeht. Ansonsten könnten Sie natürlich ein Handwerksunternehmen engagieren, aber die Schleifen die Wand möglicherweise ebenfalls ab.

Herzliche Grüße und viel Erfolg,

die Redaktion von bauen.de

Marco am 17.02.2017 21:36

Hallo

Kann ich eine Außenwand von Innen einfach mit Gipskartonplatten verkleben?oder gibt es da Probleme mit Schimmelbildung?

Es handelt sich um eine ungedämmte Hohlblockstein Wand.Momentan ist diese mit GK+Styropor beklebt.

auf Kommentar antworten

Redaktion von bauen.de am 21.02.2017 09:39

Lieber Marco,

besten Dank für Ihren Kommentar, Wenn Sie eine Außenwand innen mit Gipskartonplatten verkleben, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Wand trocken ist. Ist sie feucht, sollten Sie die Ursache dafür herausfinden, bevor Sie die Platten aufkleben.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Redaktion von bauen.de

Kai am 15.02.2017 22:08

In dieser Anleitung empfehlen sie einen fatalen Fehler welcher mir in der Vergangenheit auch schon passiert ist.

Zum einen sollte kein reiner Gips verwendet werden, sondern Ansetzgibs.

Und ganz wichtig: Den Ansetzgips auf keinen Fall auf die Gipskartonplatte geben sondern an der Wand verteilen, danach die Platte andrücken. Denn eine 2m oder 2,5m hohe Gipskartonplatte mit den aufgebrachten Gipsbatzen wird so schwer, dass sie beim Aufrichten durch ihr eigenes Gewicht brechen kann. Von der Anstrengung diese überhaupt zu heben ganz zu schweigen.

auf Kommentar antworten

Redaktion von bauen.de am 16.02.2017 13:04

Lieber Kai,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich macht es Sinn, bei großen Gipskartonplatten den Gips auf die Wand aufzutragen, um die einzelnen Platte nicht noch zusätzlich zu beschweren. Ansetzgips wurde zwar speziell für das Anbringen von Gipsplatten entwickelt, aber es ist auch möglich, normalen Gips zu verwenden. Letztlich ist es eine individuelle Entscheidung des Handwerkers, auf welche Art er die Platten verklebt und welchen Gips er verwendet.

Beste Grüße

Ihre Redaktion von bauen.de

Markus am 16.11.2016 10:16

Hallo bauen.de Team,

nach dem durchlesen einiger Fragen und Antworten bin ich mir jetzt unsicher wie ich vorgehen muss.

Ich möchte sehr schlecht verputze Kellerinnenwände und ggf. Kelleraußenwände verkleiden.

Anscheinend durfte hier 1970 der Lehrling üben :) so hätte selbst ich verputzen können!

So wie ich es sehe kann ich herkömliche Gipskartonplatten für die Innenwände nehmen welche ich direkt mit Gips anbringe . Richtig?

Kann ich für die Außenwände genauso vorgehen oder muss ich mit einer Hinterlüftung arbeiten oder speziellen Platten/Kleber...oder...oder? Ich möchte vermeiden dass sich Schimmel bildet.

Vielen Dank schon jetzt für euere Antwort!

VG Markus

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 17.11.2016 15:43

Hallo Markus,

da Sie den Keller nicht dämmen wollen, sondern einfach nur Gipsplatten an der Wand anbringen wollen, müssen Sie keine Besonderheiten beachten. Aufpassen müssen Sie nur, wenn die Wände feucht sind. Dann sollten Sie unbedingt herausfinden, woran das liegt, bevor Sie die Wände zukleben. In einem Nassraum brauchen sie geeignete Platten und müssen darauf achten, diese Wasserdicht anzubringen.

Viel Erfolg bei Ihrem Projekt,

die Redaktion von bauen.de

Redaktion bauen.de am 13.05.2016 14:24

Hallo Manuel,

größere Spalten sollten Sie mit Gewebeband abdecken.

Kantenprofile brauchen Sie dagegen nicht unbedingt. Das müssen Sie aber selbst einschätzen, wie stark die Gipsplatte Stößen ausgesetzt wird.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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Manuel am 13.05.2016 03:22

Hallo Liebes Bauen.de Team,

Ich möchte bei meinen Fenster auf der Innenseite eine rigips Platte auf eine fermacell Platte kleben. Wenn ich das Fenster nun von vorne betrachte, ergibt sich ein Spalt zwischen der fermacell Platte und der neuen rigips Platte. Muss ich diesen Spalt vor dem verspachteln Netzen oder nicht? Des Weiteren ist es eurer Meinung nach ratsam, an den Kanten, Schoner einzuarbeiten? Ich bedanke mich im Voraus und wünsche euch weiterhin viel Erfolg. LG Manuel

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Redaktion bauen.de am 06.05.2016 12:42

Hallo Peter,

eine Innenwanddämmung ist keine triviale Sache. Dringt Feuchtigkeit ein, kann sich Schimmel bilden. So etwas sollte fachmännisch geplant und durchgeführt werden. Insbesondere wenn Sie sich in dem Raum viel bewegen und schwitzen, müssen Sie mit höherer Luftfeuchtigkeit rechnen. Lesen Sie sich doch mal unseren Text speziell zu diesem Thema durch: www.bauen.de/ratgeber/ausbau-renovierung/daemmung/daemmarten/artikel/artikel/innenwand-selbst-daemmen-darauf-muss-man-achten.html Wenn Sie sich beim Innenausbau nicht sicher sind, sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen.

Viele Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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Redaktion bauen.de am 06.05.2016 10:29

Hallo Marc,

wenn die Platten nicht mehr in Ordnung sind, müssen sie runter und Sie müssen neue Platten montieren. Wenn die Platten aber noch in gutem Zustande sind, gibt es vielleicht eine andere Lösung. Woran sind die Platten denn befestigt? Wenn es zwischen Platten und Wand eine Luftschicht gibt, vermutlich an einem Ständersystem. Wenn dieses System aus Holz ist, können Sie die Platten auch festschrauben. Nehmen Sie doch eine der Gipsplatten heraus und sehen sich genauer an, wie sie verarbeitet wurden.

Ansonsten sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen, der die Situation vor Ort begutachten kann.

Viele Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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Peter am 05.05.2016 14:03

Hallo,

habe ein Häuschen Bj 1959.

in der Galerie hat der Vorbesitzer auf die Balken ebenso an der Wand Sperrholzplatten und darunter 25mm Styropor angebracht.

Möchte den Raum eigentl. nur als Abstellkammer u. ein bischen zum trainieren nutzen.

Habe den Gedanken 2 Dachfenster einzubauen und auf die Wände und an der Schräge Gipskarton mit Styropor dahinter anzubringen.

Würden Sie mir abraten??

Will die Wärmedämmung ein wenig verbessern dabei - ist sicher nicht ideal so, wäre aber die einfachste und günstigste Lösung, denke ich.

Vielen Dank für Ihren Rat!

auf Kommentar antworten

Marc am 03.05.2016 23:49

Hallo,

Es geht um Folgendes,

Altbau 1972 wurden alle Wände mit Regips angeklebt, jetzt kann ich teilweise die Platten reindrücken ( nicht mehr Fest). Zwischen der eigentlichen Wand (Bimsstein) und der Regipsplatte ist immer 5cm Luft, wie kann ich die Regipsplatten wieder befestigen? Oder soll ich alle (290qm Wohnfläche) Regipsplatten demontieren und dann neu aufbauen?

Lg

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Redaktion bauen.de am 26.04.2016 10:05

Lieber Kevin,

Ihre Gipsplatten kleben Sie direkt auf die Ziegelwand. Zumindest im Spritzwasserbereich müssen Sie die Platten allerdings abdichten. Auf keinen Fall darf Wasser hinter die Platten gelangen. An der Decke und außerhalb des Spritzwasserbereichs reicht es aus, die Fugen abzudichten. Überall sonst, etwa in der Dusche, brauchen Sie eine wasserdichte Schicht. Fliesen erfüllen diese Funktion bestens, sofern sie richtig angebracht wurden.

Viele Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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Kevin am 25.04.2016 23:47

Hallo,

wenn ich in feuchträumen die grünen platten an einen planziegel klebe, muss ich unter der GKP diese wasserundurchlässige schicht anbringen, oder dann auf den platten.

bzw fällt sie zb. in der dusche ganz weg da ich die grüne platte unter den fliesen hab?

danke,

mfg Kevin

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Redaktion bauen.de am 18.04.2016 11:43

Lieber Herbert,

eine Grundierung ist dann notwendig, wenn der Untergrund bröselig oder sandig ist. Ohne Grundierung könnten einige Platten den Halt verlieren. Die Grundierung dringt in den Untergrund ein und verfestigt diesen. Üblicherweise können Sie jeden handelsüblichen Universaltiefengrund verwenden. Je nach Beschaffenheit der Wand könnte ein besonderer Tiefengrund nötig sein. Lassen Sie sich am besten im Baumarkt beraten.

Viele Grüße und viel Erfolg,

Die Redaktion von bauen.de

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Herbert am 16.04.2016 18:12

Hallo,liebes Bauteam.Womit soll ich die Wand grundieren,wenn ich Gk-Platten kleben will?

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 31.03.2016 11:22

Hallo Wolom,

aus der Ferne lassen sich die bauphysikalischen Gegebenheiten Ihres Altbaus leider nicht beurteilen. Wenn der Untergrund vernünftig aufgebaut ist und die Gipsplatten ordentlich grundiert sind, sollte es in der Regel keine Probleme geben, wenn Sie Fliesen darauf verkleben. Häufig werden aufgrund höher Stabilität zwei Schichten Gipskartonplatten verwendet. Achten Sie in jedem Fall darauf Feuchtraumplatten zu verbauen, die für die hohe Luftfeuchtigkeit im Bad besser geeignet ist.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Wolom am 30.03.2016 17:13

Hallo ! Ich will ein Bad in eine Altbauwohnung einbauen.Alles mit Vorwandinstallation.

Wenn ich hier die Wände fliese,muß ich die GKP einfach oder doppelt nehmen. Ich glaube,ich habe da mal was gelesen von wegen Festigkeit usw.Oder gibt es da auch verschiedene Stärken ?

ich danke ihnen für ihre Bemühungen.

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bauen.de-Redaktion am 17.03.2016 12:38

Hallo Susanne,

GK-Platten und GKB-Platten sind zwei unterschiedliche Ausdrücke, bezeichnen aber das Gleiche: nämlich eine herkömmliche Gipskartonplatte. In der Regel können Sie diese immer als Wandverkleidung nehmen. Im Bad empfiehlt es sich allerdings feuchtigkeitsbeständigere Gipskartonplatten, sogenannte GK(B)I-Platten, zu benutzen.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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Susanne am 16.03.2016 11:59

Hallo,

sind die GK-Platten ausreichend oder muss ich die GKB-Platten für die Wandverkleidung nehmen?

Danke!

Mit freundlichem Gruß

Susanne

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bauen.de-Redaktion am 04.03.2016 09:35

Hallo Markus,

Styropor ist diffusionsdicht. Werden Räume per Innendämmung damit abgedichtet, kann es zur Taupunktverlagerung und dadurch unter Umständen zu Schimmelbildung kommen. Vielleicht wäre es ratsam, einen diffusionsoffenen Stoff wie Holzfaser und Mineralwolle für die Dämmung zu wählen. Genaueres kann Ihnen aber ein Experte vor Ort sagen.

Viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben!

Die Redaktion von bauen.de

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Markus am 24.02.2016 09:22

Hallo zusammen,

wir wollen einen Kellerraum (trocken und von außen mit Styrodur gedämmt) zum Hobbyraum umbauen. Die Außenwände sind aus Beton die Innenwände aus Kalksandsteine.

Kann ich hier zur besseren Isolierung des Raumes auch eine Platte mit Styropor nehmen, damit der Raum nicht zuviel wärme verliert oder ist das mit dem Verkleben als eher kritisch anzusehen?

Danke für den Ratschlag

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bauen.de-Redaktion am 12.01.2016 11:34

Hallo Wolfgang,

wenn Sie die Gipskartonplatten direkt auf die Fliesenfläche schrauben, müssen Sie sehr genau arbeiten. Sobald Feuchtigkeit hinter die Konstruktion kommt, kann es sonst sein, dass sich Schimmel bildet. In jedem Fall sollten Sie in der Küche Feuchtraumplatten verwenden, die feuchtigkeitsbeständiger sind als normale Gipskartonplatten. Im Spritzwasserbereich ist zusätzlich noch einmal eine Streichisolierung zu empfehlen.

Eine Alternative wäre, die Fliesen abzuklopfen und die Wand neu zu verputzen – das ist billiger und so bildet sich normalerweise kein Schimmel.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

auf Kommentar antworten

Wolfgang am 11.01.2016 00:58

Hallo, ich saniere gerade meine Kueche und möchte die Flisem mit Rigips verkleiden, aber nicht kleben. Aus Platzgründen möchte ich kein Untergestell, sondern direkt auf die Fliesen schrauben. spricht da was gegen? Die Fliesenflaeche ist sehr eben.

Danke für eine Antwort

Gruß Wolfgang

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 18.12.2015 15:02

Hallo moped,

aus der Ferne können wir Ihre Situation leider nicht genau beurteilen. Wenn durch die offenen Nähte ein Windzug geht, sollten Sie jedoch unbedingt einen Fachmann vor Ort zu Rate ziehen, der Ihnen weiterhelfen kann.

Beste Grüße

Die bauen.de-Redaktion

auf Kommentar antworten

Moped am 17.12.2015 16:31

Bitte um Antworten !

Danke

Gruß Moped

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moped am 05.12.2015 15:39

Hallo kurze Frage .. Habe neu gebaut , Außenwand ist ein Verblenderstein der noch nicht verfugt wurde.. Innenwände aus 17,5 porenbetonstein geklebt aber nicht auf stoßgeklebt..! Die Hohlschicht wurde mit 10 cm Steinwolle gedämmt. Die innenwände sind super grade und lot . Ich habe die porenbetonsteinwände mit Tiefengrund behandelt und den Ansetzbinder mit einer sehr groben zahnkelle (15er) auf die Gibsplatte gezogen . dann mit 3 mm Abstandsstücke im Bodenbereich an die Wand mit gestellt hat auch alles super geklappt nur die Näte müssen noch verspachtelt werden . Nun ist das Wetter bei uns heute sehr stürmisch und ich merke gerade das zwischen den noch offenden Nähten der Gibsplatten ein leichter windzug durch geht. Wenn ich die Nähte verspachtelt habe ist das denn alles ok so oder entsteht mir da später Schimmel unter der Platte ?

Gruß Moped

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bauen.de-Redaktion am 04.12.2015 11:56

Hallo nojo,

wenn schwere Fliesen auf die Platte sollen, braucht die Gipskartonplatte eine stabile Befestigung. Ob Verkleben dann das richtige ist, sollte ein Fachmann entscheiden, der die Begebenheiten vor Ort begutachtet und die Situation genauer beurteilen kann. Er kann Ihnen auch sagen, ob man in diesem Fall vielleicht eher über eine Unterkonstruktion nachdenken sollte.

Beste Grüße,

die bauen.de-Redaktion

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nojo am 30.11.2015 16:42

Hallo,

ich möchte auf eine Fachwerkwand, die mit Tuffstein gefüllt ist, Rigipsplatten drauf kleben. Die Wand soll im unteren Teil gefliest werden. Die Wand ist allerdings sehr uneben, kann ich die Platten trotzdem direkt drauf kleben oder wie gehe ich am besten vor?

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bauen.de-Redaktion am 19.11.2015 13:48

Hallo Schorsch,

damit beschreiben Sie sehr treffend eine mögliche Vorgehensweise. Alternativ können Sie die Gipskartonplatte auch gleich an die Wand kleben und dann direkt das Loch schneiden.

Bitte vergessen Sie aber nicht, vor dem Anschluss der Steckdose zu prüfen, ob wirklich keine Spannung auf den Kabeln vorliegt.

Viel Erfolg beim Ausbau und die besten Grüße

die bauen.de-Redaktion

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schorsch am 16.11.2015 15:37

Wie geht man idealerweise vor, wenn man Steckdosen haben will? Ich hätte es so gemacht: Löcher für die Steckdosen in die Wand stemmen, Kabel an der Wand fixieren, kleinen Nagel in die Steckdosenlöcher, Platte an die Wand drücken, an der Druckstelle des Nagels ein Loch schneiden. Anschließen die Gipsbatzen auftragen und Platte ankleben. ist das so in Ordnung? Wie machen es die Profis?

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bauen.de-Redaktion am 11.11.2015 10:01

Hallo Danny,

Gipskartonplatten können Sie im Normalfall direkt auf die Wand befestigen. Eine vollflächige Verklebung der Platten ist dabei nicht notwendig. Es genügt, wenn Sie den Gips alle 30 bis 40 Zentimeter auf die Rückseite der Platten auftragen.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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Danny am 09.11.2015 02:44

Hallo kurze Frage .. Wenn ich die platten verklebe muss ein luftpolzter dahinter sein oder kann die Platte ganz an dir wand gedruckt werden ?

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Immowelt-Redaktion am 13.10.2015 12:02

Lieber Herr Kueck, lieber Stevo,

vielen Dank für Ihre Nachfragen. Für gewöhnlich wird Estrich schwimmend verlegt, das bedeutet, er schließt nicht direkt an die Wand an. Dies geschieht hauptsächlich, um die Übertragung von Schall zu vermeiden. Insofern ist es empfehlenswert, zunächst die Wände mit Gipskartonplatten zu verkleiden und dann den Estrich zu verlegen – so kann der Abstand am besten gewährleistet werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

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Stevo am 12.10.2015 13:25

Hallo, die Antwort auf die Frage von FlorianKueck interessiert mich auch. Erst die Wände mit Gipskartonplatten verkleiden oder erst Trockenestrich Platten auf dem Fußboden verlegen. MfG

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FlorianKueck am 03.10.2015 18:54

Ich habe auch eine Frage. Klebe ich die Platten an die Wand bevor ich den Estrich mache oder danach.

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bauen.de-Redaktion am 30.09.2015 12:21

Hallo Merco,

normalerweise können Sie jeden Gipskleber benutzen, unabhängig vom Hersteller der Gipskartonplatten. Folgen Sie beim Anrühren einfach der Anleitung auf der Verpackung des Gipsklebers und beachten Sie unsere Tipps im Artikel.

Beste Grüße,

die bauen.de-Redaktion

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Merco am 27.09.2015 14:05

Bitte eine Frage, welche Gips ist zu benutzen , oder muß Mann diese speziell von Kauf oder gipskarton Hersteller benutzen?

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bauen.de-Redaktion am 23.09.2015 15:00

Hallo Ralf,

Gipskartonplatten eignen sich in der Regel nicht für Außenwände, da Sie nicht wasserabweisend sind. Es gibt jedoch Zementplatten, die so ähnlich aussehen und auch im Außenbereich verbaut werden können.

Beste Grüße,

die bauen.de-Redaktion

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ralf am 22.09.2015 18:37

Kann ich auch Aussenwände so bekleben??

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bauen.de-Redaktion am 13.07.2015 14:27

Hallo Stephan,

wenn der Untergrund vernünftig aufgebaut ist, sollte es keine Probleme geben. Denken Sie daran die grünen Gipsplatten ordentlich zu grundieren. Zum Verkleben ist auf jeden Fall ein Flexkleber oder ein spezieller Fliesenkleber ratsam.

Beste Grüße,

die bauen.de-Redaktion

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Stephan am 16.06.2015 21:39

Kann ich auf einer geklebten feuchtraumplatte (grüne gipsplatte) drauf Fliesen oder wird das Gewicht dann zu hoch ?

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bauen.de-Redaktion am 05.05.2015 10:15

Sehr geehrte Fragesteller,

grundsätzlich sollte der Untergrund sauber, saug- und haftfähig sein. Insbesondere geflieste Flächen sind nicht saug- und damit auch kaum haftfähig. Experten raten deshalb überwiegend davon ab, Gipskartonplatten direkt auf Fliesen zu kleben. Bisweilen wird in solchen Fällen empfohlen, zunächst auf die blitzeblanksauberen und fettfreien Fliesen eine besonders kräftige geeignete Grundierung aufzutragen, hierauf flexiblen Fliesenkleber aufzubringen und dann die Platten zu verkleben. Eine Garantie fürs Gelingen wird Ihnen hier aber niemand geben wollen. Alternative: Latten fest an der Fliesenwand verschrauben und dort die Gipskartonplatten montieren (wenn genug Platz vorhanden ist).

Bei saugfähigen Tapeten, die bombenfest geklebt sind, dürfte es weniger Probleme geben. Aber auch hier würden wir keine 100-prozentige Gelingensgarantie geben wollen. Zumindest sollte auch hier eine Tiefengrundierung vorher aufgebracht werden.

Beste Grüße

Ihre bauen.de-Redaktion

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rene am 03.05.2015 18:30

Kann man die Gipskartonplatten direkt auf eine gut haltende Tapete kleben?

Bitte um Antworten!

Mfg. René

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Jochen Deppe am 03.05.2015 16:16

Eine Frage hierzu: Lassen sich damit auch Gipskartonplatten auf Fliesenuntergrund kleben?

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