Mit Wasserglas Oberflächen versiegeln

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Wasserglas ist ein chemisches Mittel, das in vielen Bereichen eingesetzt wird. Etwa als Bindemittel oder in Waschmitteln. Und auch zur Abdichtung von Oberflächen im Baubereich ist Wasserglas geeignet. Es handelt sich dabei um eine wässrige Lösung, die beim Trocknen auf den behandelten Materialien eine glasartige, dichte Oberfläche hinterlässt.

Wasserglas, verfallenes Haus, renovieren, Foto: Mariusz Niedzwiedzki / fotolia.com
Hier gibt es viel zu tun. Dort, wo Wände absanden, können sie unter Umständen mit Wasserglas stabilisiert und dann überstrichen werden. Foto: Mariusz Niedzwiedzki / fotolia.com

Wasserglas ist im Grunde nichts anderes als mit allerlei Chemikalien versetztes Glas, das zu Pulver gemahlen und in Wasser aufgelöst wird. Die Flüssigkeit kann beispielsweise mit einem Pinsel aufgetragen werden. Verdunstet das Wasser, härtet Wasserglas aus und weist dann eine glasartige, glatte Oberfläche auf. Je nachdem, welche Chemikalien verwendet werden, spricht man beispielsweise von Kaliwasserglas oder Natronwasserglas. Wasserglas gibt es als feste Masse und als gelartiges oder in Wasser gelöstes Mittel.

Für diese Zwecke eignet sich Wasserglas

Die Anwendungsmöglichkeiten von Wasserglas sind vielfältig. Bauleute und Heimwerker verwenden Wasserglas aber vornehmlich in folgenden Fällen:

Wasserglas als Abdichtung

Wasserglas, Außenwand, wasserdicht, Baum, Grafik: bauen.de

Wasserglas dichtet Mauerwerk, Betonflächen und andere Baustoffe ab. Dazu wird es entweder direkt aufgetragen oder unter Druck in Bohrlöcher injiziert. Dazu ist allerdings nur Kaliwasserglas geeignet. Natronwasserglas verliert nach einiger Zeit seine Stabilität und ist dann auch nicht mehr wasserfest. Wasserglas bewirkt in den Poren von Beton, Putz oder Mauerwerk eine sogenannte Verkieselung. Sobald das Wasser der Lösung verdunstet ist, bleiben in den Hohlräumen weitgehend wasserunlösliche Stoffe zurück.

Wände versiegeln und Flecken verstecken

Wasserglas, Raucher, Nikotinflecken, versiegeln, Grafik: bauen.de

Wasserglas vergilbt nicht. Werden damit Nikotinflecken in der Wand versiegelt, bleiben diese darunter verborgen. Dann kann man drüber streichen oder neu tapezieren und die Flecken und Gerüche dringen nicht mehr an die Oberfläche. Entsprechende Flecken können auch erst bei der Renovierung ans Tageslicht treten. Versiegelt werden müssen sie dennoch, denn Nikotin ist hartnäckig und dringt möglicherweise erst nach einer Weile durch Tapeten und Farbschichten hindurch.

Poröse Untergründe grundieren

Wasserglas, poröse Wand, Dreck bröckelt ab, absanden, Besen, Grafik: bauen.de

Der Zustand einer Wand zeigt sich erst, wenn Farbe, Tapeten und Putz entfernt wurden. Das ist üblicherweise nur im Zuge umfassender Renovierungsarbeiten der Fall. Dann stellen sich die alten Tonziegel vielleicht als sehr saugfähig heraus. Möglicherweise wirken die Fugen sandig und rieseln, es tauchen undefinierbare Flecken auf. Dann kann Wasserglas zur Stabilisierung beitragen und das Absanden von Mauern verhindern.

Info

Früher wurde Wasserglas vereinzelt auch eingesetzt, um bestimmte Baustoffe, insbesondere Holz, feuerfest zu machen. Die Nachteile: Das Material konnte unter Wärmeeinfluss eintrüben, brüchig werden und machte Holz deutlich schwerer. Inzwischen gibt es dafür geeignetere Methoden. Industriell wird Wasserglas heute eingesetzt, um beispielsweise Brandschutzglas herzustellen. 

So wird Wasserglas angewendet

Wasserglas gibt es im Baumarkt als konzentrierte und verdünnbare Lösung in der Ein-Liter-Flasche. Bei Internethändlern gibt es auch größere Mengen im Kanister. Wasserglas sollte allerdings nur dann verdünnt werden, wenn damit stark saugende Untergründe stabilisiert werden sollen: Das verdünnte Wasserglas dringt so tiefer in die Poren ein.

Wasserglas, Hochdruckreiniger, Außenwand säubern, Foto: mrakhr / fotolia.com
Im Außenbereich können Handwerker das Mauerwerk mit einem Hochdruckreiniger saubermachen. Foto: mrakhr / fotolia.com

Wird Wasserglas zur Versieglung, Grundierung oder Abdichtung von Mauerwerk verwendet, reinigt man zunächst die Oberflächen. Im Außenbereich kann ein Hochdruckreiniger zum Einsatz kommen, innen verwendet man eine harte Bürste, um loses Material oder Verunreinigungen zu beseitigen. Danach tränkt man die Wand oder den Putz mit Kaliwasserglas. Dazu benötigt man beispielsweise einen Quast, das ist ein großer, bürstenartiger Pinsel. Aber auch eine herkömmliche Streichrolle kann verwendet werden. Schneller und bequemer geht es mit einem Sprühgerät. Man trägt das Wasserglas mehrmals auf, muss dazwischen allerdings einige Stunden warten. Es wird empfohlen, Wasserglas mindestens 24 Stunden trocknen zu lassen, bevor man Anstriche oder Putze aufbringt. Bei Temperaturen unter 5 Grad sollte man die Arbeit auf wärmere Tage verschieben.

Nach Herstellerangaben soll bei einem einmaligen Anstrich ein Liter Wasserglas für zehn Quadratmeter Fläche reichen. Bei hoher Saugfähigkeit des Untergrundes verbraucht man deutlich mehr.

Die Werkzeuge lassen sich anschließend einfach unter fließendem Wasser reinigen.

Achtung

In manchen Fällen kann Wasserglas auch Schäden anrichten! Nämlich dann, wenn die Wand feucht ist und das Wasser durch eine Imprägnierung mit Wasserglas nicht mehr austreten kann. Im schlimmsten Fall bröckelt genau der Teil der Wand ab, der mit Hilfe von Wasserglas verfestigt wurde. Auf Gipswänden oder gipshaltigen Farben darf Wasserglas nicht verwendet werden. Die beiden Stoffe reagieren chemisch, das Wasserglas platzt nach einiger Zeit ab. Schimmelbildung wird durch Wasserglas dagegen nicht begünstigt. Denn das Mauerwerk selbst wird durch die Imprägnierung vor Wasser geschützt. Die Oberfläche bildet durch den hohen pH-Wert von Wasserglas keinen geeigneten Nährboden für Schimmel.

Schutzmaßnahmen

Wasserglas ist eine starke Lauge mit einem pH-Wert von 11. Der Werkstoff ist also ähnlich alkalisch wie Haushalts-Ammoniak. Wer es verarbeitet, sollte die Hände mit Handschuhen und die Augen mit einer Brille schützen. Sprüht man das Mittel beispielsweise auf die Wand, sollte man den Nebel keinesfalls einatmen! Hat man sich dennoch benetzt, hilft nur sofortiges Abspülen mit viel Wasser. Bei Augenkontakt sollte man einen Arzt aufsuchen. Wer Wasserglas verschüttet, muss es sogleich mit Papierhandtüchern, Sägespänen, Sand oder ähnlichem aufsaugen oder mit geeigneten Mitteln wie Vermiculit oder Kieselgur binden.


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56 Kommentare

SCF am 11.12.2018 16:32

Guten Tag,

ich möchte Wasserglas für ein Kunstprojekt nützen. Es soll auf Beton bzw Steinuntergrund aufgetragen werden. Meine Frage ist, wie kann ich es wieder vom Boden entfernen?

Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 14.12.2018 10:03

Hallo SCF,

je nach Untergrund könnte das schwer bis unmöglich sein. Die Flüssigkeit dringt in die Poren ein und kristallisiert dort aus. Von Glatten Oberflächen kann man es evtl. abkratzen, bzw. mit einer Klinge abschaben. Möglicherweise kann Ihnen auch ein professionelles Reinigungsunternehmen weiterhelfen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Anni am 21.11.2018 15:36

Hallo liebe Experten,

kann man Wasserglas als Spritzschutz in der Küche über dem Herd und der Spüle verwenden? Wenn man die verputzte und gestrichene Wand mit Wasserglas einpinselt, reicht das dann als Spritzschutz und kann man darauf gut die Spritzer und Flecken wegwischen?

Vielen Dank im Voraus für die Antwort!

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 23.11.2018 12:38

Hallo Anni,

die verputzte und gestrichene Wand können Sie vermutlich nicht mit Wasserglas einpinseln. Das Wasserglas wird einfach an der Wand herunterlaufen, bevor es die Möglichkeit hat, in irgendwelche Poren einzudringen. Verwenden Sie lieber abwaschbare Farbe oder noch besser einen richtigen Spritzschutz.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Habe am 17.11.2018 15:47

Hallo, ich möchte eine rustikale Tischplatte mit Leisten umrahmen, die ca.3-5mm überstehen und dann die Fläche mit Wasserglas ausfüllen. Geht das prinzipiell und wenn ja, welches Wasserglas flüssig oder Geel wird empfohlen

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.11.2018 09:16

Hallo Habe,

da sollten Sie sich lieber eine Glasplatte vom Glaser holen, Wasserglas ist für diesen Anwendungsbereich nicht geeignet.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Dolli am 05.11.2018 20:16

Hallo,wir haben einen Holzofen und würden gerne vorne dran als "Brandschutz" das Wasserglas auf den Laminat auftragen, würde das gehen?

Dann bräuchten wir keine Glasscheibe oder Metallplatte vorne dran machen.lg

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 09.11.2018 08:55

Hallo Dolli,

ja, Wasserglas kann auch zum Brandschutz eingesetzt werden. In diesem Fall allerdings nicht, denn bei brennbaren Bodenbelägen ist eine Bodenplatte aus Glas oder Edelstahl vorgeschrieben. Eine Versiegelung mit Wasserglas reicht nicht aus.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Gesund_renovieren am 04.11.2018 03:11

Hallo liebe Experten,

einige ökologische Wandfarben enthalten Kaliwasserglas als Bindemittel. Kaliwasserglas wird ja u.a. aus Pottasche hergestellt, welche eine leicht erhöhte natürliche Radioaktivität hat. Wenn ich mein Haus innen mit einer solchen Farbe anstreiche, erhöhe ich dann die natürliche Strahlung im Haus? Wieviel Pottasche steckt denn in Kaliwasserglas? Sind das relevante Mengen?

Besten Dank für eine Antwort!

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 05.11.2018 10:46

Hallo Gesund_renovieren,

wir haben leider keine Angaben darüber, wieviel Pottasche in Kaliwasserglas und wieviel davon wiederum üblicherweise in Wandfarbe ist. Da müssten Sie selbst mal nachsehen. Das gleiche gilt für die radioaktive Strahlung, die von Kalium ausgeht. Radioaktiv ist allerdings lediglich das Isotop Kalium-40 und das ist nur zu 0,0117 Prozent in Kalium enthalten. Kalium selbst wiederum ist ein für den Menschen wichtiges Mineral. Sie tragen wahrscheinlich 130 bis 150 Gramm davon mit sich herum. 10 Prozent der radioaktiven Belastung in Deutschland stammen vom Kalium in uns Menschen. 1 Gramm Kalium hat eine Aktivität von 30,346 Becquerel.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Keglevich am 21.09.2018 19:50

Hallo liebe Experten, bei uns im Neubau eines Mehrfamilienhauses wurde vor ca. 2 Wochen in unserem Kellerraum der Estrich gelegt. Macht es Sinn wenn ich jetzt schon die Oberfläche mit Wasserglas streiche und ist dann der Estrich fertig behandelt ?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 24.09.2018 10:23

Hallo Keglevich,

das kommt auf den Estrich an. Fließestrich muss durchtrocknen. Ob das bei Ihnen bereits der Fall ist, können wir aus der Ferne nicht sagen. Zwei Wochen können dafür ausreichen, das sollte aber jemand vor Ort überprüfen. Wenn Sie den Estrich abdichten wollen, können Sie anschließend Wasserglas auftragen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

David am 27.08.2018 14:38

Hallo,

ich möchte nun meine Estrichoberfläche mit Kaliumwasserglas imprägnieren.

Wo bekommt man Kaliumwasserglas?

Wie oft sollte ich den Boden einlassen?

Sollte der Boden nach einiger Zeit wieder eingelassen bzw. regelmäßig eingelassen werden?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 30.08.2018 13:03

Hallo David,

Kaliumwasserglas erhalten Sie im Baumarkt oder im Internet. Die Zahl der Anwqendungen kommt auf die Bodenbeschaffenheit, das verwendete Mittel und den Zweck der Anwendung an. Das können wir aus der Ferne nicht einschätzen. Vermutlich erhalten Sie beim Hersteller genauere Infos. Üblicherweise muss der Boden nach einmaliger aber ausreichender Behandlung nicht mehr mit Kaliwasserglas behandelt werden.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Manuela am 17.07.2018 11:27

Hallo,

ist Wasserglas auch zum Versiegeln von Schiefer geeignet? Wir werden demnächst unsere Küche renovieren und um den alten Fliesenspiegel verschwinden zu lassen werden Dünnschiefer Fliesen darauf geklebt. Diese möchte ich gerne versiegeln (möglichst ohne Farbeinbußen) damit die Wand gegen Wasser und Fettspritzer unempfindlich wird.

Danke schon mal für eure Antwort.

Grüße Manuela E.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 23.07.2018 11:29

Hallo Manuela,

die Frage kann Ihnen am besten der Hersteller der Dünnschieferfliesen beantworten.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


Manuela E. am 23.07.2018 12:21

Da der Hersteller selbst recht teure Pflege/Versiegelungsprodukte verkaufen möchte, gehe ich davon aus, dass er mir wohl kaum eine neutrale Beratung zu einem Fremdprodukt geben wird. Trotzdem danke für die Antwort. Ich werde das ganz einfach an einem Reststück austesten und für den Zeitraum von ein paar Tagen den Schiefer unbehandelt lassen.

Viele Grüße Manuela E.

curiositykilledthecat am 16.07.2018 15:26

Hallo, meine Frage geht genau in die Richtung von LeelaJames, wenn ich die Wand aus Beton injiziere/streiche mit Wasserglas wie oben beschrieben, zur Abdichtung, und ich habe auch noch Eisenteile in der Wand, muss ich die erst komplett freilegen und entrosten oder wirkt die Injektion in der Wand schon als Roststopp? Das würde mir reichen, dann könnte ich die Risse danach wieder verschließen .

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 23.07.2018 11:17

Hallo curiositykilledthecat,

Sie haben also feuchte Wände und deswegen rosten die Eisenteile darin? Wasserglas kann als Horizontalsperre eingesetzt werden. Wird das Feuchtigkeitsproblem dadurch gelöst, ist das im Endeffekt natürlich auch ein gewisser Rostschutz. Aber auch Feuchtigkeit in der Luft kann Eisen ja angreifen. Wir können Ihnen leider nicht genauer sagen, welche Möglichkeiten Sie hier haben. Wenden Sie sich doch an einen Experten, der Ihnen die Frage vor Ort beantworten kann.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

LeelaJames am 14.07.2018 20:17

Gutten Tag,

Ich Hätte eine Frage bezüglich wasserglas. Kenn mann rostenden Stahl auch zumindest seitlich mit Wasserglas dichten dur einen Wasserglasanstrich?

Manfred

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 16.07.2018 09:58

Hallo LeelaJames,

ja, Wasserglas kann vor Rost schützen, allerdings keinen Rost entfernen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Birgit7 am 06.06.2018 07:46

Hallo, ich habe meine Granitplatten mit 2 Schichten Wasserglas (28/30) eingelassen um es Fleckunempfindlich zu machen. Leider bilden sich jetzt wenn Wasser darauf kommt und dann auftrocknet hässliche weiße Flecken. Was habe ich falsch gemacht?

Lg Birgit

auf Kommentar antworten

David am 22.04.2018 23:36

Gibt es Erfahrungen, ob bei der Verwendung von Wasserglas in Innenräumen z. B. im Schlafzimmer für die Bewohner schädliche Emissionen auftreten? Ich will einen Estrich mit Wasserglas imprägnieren. Welche Sorte Wasserglas empfehlen Sie, Kalium- oder Lithiumwasserglas? Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 23.04.2018 09:37

Hallo David,

Wasserglas können Sie ohne Probleme in Innenräumen verwenden. Wasserglas ist auch dazu geeignet, Estrich zu imprägnieren. Der Estrichleger kann den Estrich aber auch gleich als Sichtestrich legen. Lithiumwasserglas ist Kaliumwasserglas sehr ähnlich, erfüllt seine Aufgabe etwas besser. Dafür ist es aber auch deutlich teurer. Für Ihren gebrauch sollte Kaliumwasserglas ausreichen.

Beste Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Aloa am 16.04.2018 11:44

Haben sie Infos Erfahrungen mit dem Zusammenspie von Kaliwasserglas und Vogelfluat? Wasserglas ist stark basisch und Vogelfluat sauer- haben aberüberwiegend sehr ähniche Eigenschaften. Eine zweite Frage- wir haben im Garten vor über 20 Jahren einen südländischen Pavillion gebaut, der mit Schilf gedeckt ist. Nach den Jahren haben hunderte Eichhörnchen und unzählige Vögel das Dach besucht und es wird langsam porös und undicht. Wäre hier, bei entsprechender Anwendung von Kaliwasserglas, eine Verbesserung der Struktur/Haltbarkeit zu erwarten? Beste Grüße!

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.04.2018 14:47

Hallo Aloa,

nein, wir haben keine Erfarhung mit dem Zusammenspiel von Kaliwasserglas und Vogelfluat. In welchem Zusammenhang wollen Sie denn beide Mittel verwenden? Wir wüssten ehrlich gesagt auch nicht, inwiefern Wasserglas dazu beitragen sollte, ein Schilfdach abzudichten. Das erscheint uns kein geeignetes Anwendungsgebiet.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

HKI am 04.04.2018 19:35

Hallo, ich möchte meine Gartenplatten aus weißem Beton (Travertinimitat), ca. 30 Jahre alt, nach dem Hochdruckreinigen mit Wasserglas versiegeln um die Veralgung zu reduzieren.

Evtl. würde ich auch der dem Wasserglas Farbe auf Wasserglasbasis beimischen um den Farbton zu vereinheitlichen.

Wäre die Wasserglasversiegelung möglich oder kommt es im Winter zu Frostabplatzungen?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 05.04.2018 10:39

Hallo HKI,

da sollten Sie am besten beim jeweiligen Hersteller nachfragen. Grundsätzlich sollte das aber kein Problem sein.

Beste Grüße,

die Redaktion von bauen.de

DonCavallo am 01.04.2018 14:07

Wo bekommt man Kaliwasserglas im 1000-Liter-Gebinde und zu welchem Preis?

auf Kommentar antworten

Gerda66 am 24.03.2018 17:03

Hallo, wir möchten einen Betonboden mit Wasserglas versiegeln. Wie wiederstandsfest ist diese Versiegelung? Es handelt sich um einen Kellerraum, der als Holzlagerraum genutzt wird. Es soll der Betonabrieb verhindert werden.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 27.03.2018 09:58

Hallo Gerda66,

das ist zumindest nicht das primäre Einsatzgebiet von Wasserglas. Zur Versiegelung von Beton gibt es passende Produkte zu kaufen. Die heißen zT genau so, nämlich Betonversiegelung aber auch Haftgrund für Betonböden und basieren oft auf Epoxidharz bzw. Kunstharz-Dispersion.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Madeleine am 06.02.2018 19:41

Hallo! Wir würden gerne Wasserglas im Badezimmer auf unserem Betonfussboden verwenden, sind allerdings unsicher ob es okey ist nachher barfuss darauf herumzulaufen ? Gesundheitsaspekte? Zweite Frage, wenn der Betonfussboden mit Wasserglas versiegelt wurde festigt sich dann noch Farbe daran? Danke.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 07.02.2018 13:46

Hallo Madeleine,

gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Wasserglas sind uns nicht bekannt. Wasserglas lässt sich auch überstreichen, wird teilweise selbst als Grundierung benutzt.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

bonjoy am 24.01.2018 18:02

Bonjoy

Hat jemand einen besonderen Tip für Anfänger, was man basteln könnte, um sich mit Wasserglas vertraut zu machen ?

Gibt es irgendwelche Seiten oder Bilder zum Nachmachen ?

auf Kommentar antworten

Marc am 11.05.2018 16:40

Die Maltechnik, welche auf Wasserglas basiert nennt sich Silikatmalerei. Damit finden Sie weitere Informationen im Internet. Die bekannteste Marke, welche Produkte zu dieser Technik führt ist die Firma Keim. Ebenfalls zu empfehlen ist die recht junge Firma SIO, welche aus den früheren Silin Werken hervorgegangen ist. In der Silikatmalerei wird Wasserglas meist als "Fixativ" bezeichnet, wobei diesem nebst Wasserglas (vermutlich) geringe Mengen weiterer Stoffe für eine bessere Verarbeitung hinzugefügt werden. Mit diesen Begriffen finden Sie genügend Informationen.

Bonjoy am 24.01.2018 17:54

Bonjoy

habe erstmals von Wasserglas gehört und alle Kommentare gelesen.

Kann ich es fürs Basteln verwenden, d.h. auf Stoff, Gestricktem, Folie, Pappe oder Papier auftragen?

auf Kommentar antworten

Marc am 11.05.2018 16:43

Wasserglas bindet nur auf mineralischen Untergründen mit calzitischen oder silikatischen Bestandteilen ab ("verkieselt"). Alles organische ist ungeeignet (Papier, Holz, Dispersionsfarben, Lacke etc.)

Schu am 13.01.2018 14:01

Kann ich Wasserglas auf Tadelakt auftragen um die Wasserabweisung in der Dusche zu erhöhen?

auf Kommentar antworten

Marc am 11.05.2018 16:50

Ich muss der Darstellung der Redaktion widersprechen. Wasserglas bildet vielmehr hoch diffusionsoffene Schichten. Das ist geradezu einer der größten Vorteile der Silikatmalerei. Dennoch wird die Behandlung von Tadelakt vermutlich nicht funktionieren. Dieser enthält die teilweise organische Kalkseife, welche sich sicherlich nicht gut mit dem Wasserglas verbindet. Dennoch dürfte das Wasserglas dem Kalk des Tadelaktes eine Verbindung eingehen. Definitiv wäre diese Anwendung Neuland und müsste zunächst ausgiebig getestet werden. Ich würde auch eher abraten.


Redaktion bauen.de am 17.01.2018 10:51

Hallo Schu,

heißt das, dass der Tadelakt undicht ist? Da wäre es eigentlich besser, den Anstrich zu reparieren. Wasserglas ist eine komplett andere Art, eine Wand wasserdicht zu machen, denn Tadelakt ist diffusionsoffen, Wasserglas macht komplett zu, also eher vergleichbar mit Fliesen. Grundsätzlich können Sie natürlich Wasserglas aufstreichen, es wird aber nur dort in die Wand eindringen, wo der Tadelakt nicht wirkt. Das kann im Endeffekt genau Ihre Absicht sein. Möglicherweise wird die Wand dadurch aber fleckig.

Wir würden nicht unbedingt dazu raten.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Dori 0411 am 12.01.2018 20:41

Hallo

Kann man damit auch Stoffe bearbeiten,die draußen im freien stehen sollen wie jaens zum Beispiel

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 17.01.2018 10:40

Hallo Dori 0411,

ja, das geht.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

wiwi65 am 15.12.2017 23:10

Hallo,

ich habe (in einem Forum gelesen, dass Kali-Wasserglas für die Imprägnierung eines neuen Ze,ment-Estrichs, der als Sichtestrich im Wohn-/Büroraum dienen soll, sehr gut geeignet sein soll und den Boden verfestigen und hydrophob machen soll, so dass der Estrich fleckunempfindlich werden soll,, habe aber nichts darüber in Fachpublikationen o.ä. gefunden. Ist Kali-Wasserglas als alleinige Behandlung eines Wohnraumsichtestrichs geeignet?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.12.2017 09:59

Hallo wiwi65,

Kali-Wasserglas dringt tief in die Poren ein, so dass der Beton wasserabweisend wird. Anders als bei einer Versiegelung erhöht sich aber nicht die Abriebfestigkeit und der Boden wird auch nicht chemikalienbeständiger. Ob Wasserglas für Ihren Fall geeignet ist, hängt sicher auch von der Beanspruchung und dem konkreten Einsatzbereich des Bodens ab. Wir empfehlen Ihnen, sich im Fachhandel dahingehend beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen,

die bauen.de-Redaktion

Dirk030 am 15.11.2017 13:21

Ich habe kürzlich gelesen,dass man auch Porzellan und Keramik mit WasserGlas "kleben" könnte.

Da die Lösungsmittel verdunsten und das Glas vernetzt zurück bleibt,stellt sich mir die Frage,ob die entstehende Glasur unbedenklich für Lebensmittel ist?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Marc am 11.05.2018 16:52

Wasserglas enthält keine Lösungsmittel und von einer Vernetzung kann nicht gesprochen werden


Redaktion bauen.de am 15.11.2017 15:34

Hallo Dirk030,

das sollte kein Problem sein. Ist Wasserglas erstmal ausgehärtet, gibt es keine Rückstände. Übrigens wurde Wasserglas früher verwendet, um Eier einzulegen, bzw. haltbar zu machen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

blauezampel am 05.11.2017 19:03

Guten Tag!

Kann man mit Wasserglas Pappmachee(Pulpe) erfpölgreich versiegeln, wollte eine Figur für den Garten gestalten.

Würde mich über eine schnelle Antwort freuen. Danke

auf Kommentar antworten

Kabelingo am 01.07.2018 10:02

Wasserglas ist spöde wie Glas, wenn es ausgehärtet ist. Also nicht elastisch. Wird das Pappmachee nicht beansprucht, dann wird es durch Wasserglas fixiert und ist dann versiegelt und bekommt keine Risse.

Man kann mit Wasserglas z.B sehr stabile Pappröhren herstellen, wenn man z.B. Zeitungspapier um ein Kunststoffrohr wickelt und es dabei mit einem Pinsel einstreicht.

Ein wichtiger Hinweis noch zu Wasserglas als Imprägnierung von Steinfugen:

Man sollte die Fugen unbedingt mit einem saugfähigen Lappen abtrocknen, nachdem genug WG eingezogen ist, sodass kein Oberflächenfilm mehr sichbar ist, sonst bildet sich eine glatte Glasschicht, die irgendwann im Laufe der Zeit abplatzen wird. Und das will man garantiert nicht !


Redaktion bauen.de am 08.03.2018 11:19

Hallo Rotfaucher,

das kommt auf das Produkt an, das Sie verwenden. Wasserglas gibt es in unterschiedlichen Mischverhältnissen zu kaufen. Angaben zur Verdünnung finden Sie üblicherweise auf der Verpackung, ansonsten sollten Sie beim Hersteller nachfragen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


Rotfaucher am 05.03.2018 17:18

Ergänzende Frage:

wird das Wasserglas dann auch 1:1 aufgetragen! Das interessiert mich jetzt sehr, da ich leider einige meiner Pappmache Figuren durch Feuchtigkeit im Aussenbereich verloren habe


Redaktion bauen.de am 09.11.2017 09:00

Hallo blauezampel,

schnell kommt diese Antwort leider nicht.

Aber ja, mit Wasserglas können Sie Pappmachee gut versiegeln. Streichen Sie vorsichtshalber zwei Lagen, um sicherzugehen, dass keine Feuchtigkeit durch kleine Lücken im Anstrich eindringt.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Martin am 04.11.2017 14:39

Guten Tag.

Ich suche eine Möglichkeit meinen Sandstein zu versiegeln, damit er keine Flüssigkeiten mehr aufnimmt (wie z.B. Kerzenwachs, welches bei purem Sandstein einen unschönen Fleck hinterlassen würde).

Die Sandsteine werden für Abdeckung der horizontalen Flächen eines Ofens genutzt.

Nun meine Frage ob dafür Wasserglas geeignet wäre?

Den einerseits soll man Flecken einfach abwischen können, die Versiegelung sollte bis ungefähr 70º C hitzebeständig sein und natürlich soll das Muster nicht verdeckt sein.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 09.11.2017 08:58

Hallo Martin,

ja, Sandstein können Sie mit Wasserglas versiegeln. Damit die Oberfläche abwischbar wird, brauchen Sie möglicherweise mehrere Schichten, denn das Wasserglas dringt vermutlich in die poröse Oberfläche des Sandstein ein. Dann nimmt er zwar keine Flüssigkeit mehr auf, die rauhe Oberfläche bleibt aber erhalten.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Bonaparte am 05.10.2017 21:31

Hallo ;) wir haben ein Haus in dem die Wände aus Lehm sind, nur leider ist der Lehm ziemlich sandig, und bröselt von der wand, jetzt habe ich den Artikel gelesen, und mir direkt auch Wasserglas bestellt ;)

Wir würden die Wände gerne mit einer Lehmfarbe streichen, jetzt zu meiner Frage

Kann ich nach der Versiegelung mit Wasserglas die Wände noch streichen ? oder sollte ich das lieber vorher machen.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 06.10.2017 14:32

Hallo Bonaparte,

grundsätzlich ist Wasserglas dazu geeignet, Oberflächen zu verfestigen, ja. Anschließend können Sie den verfestigten Putz neu streichen, auch mit Lehmfarbe. Wenn der Putz allerdings stark abbröselt, leigt das Problem möglicherweise etwas tiefer und Wasserglas bietet dann keine Lösung. Stattdessen bröselt halt denn der mit wasserglas verfestigte Putz ab. Klopfen Sie mal die Wand ab, ob sich größere Putzbrocken lösen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


Bonaparte am 06.10.2017 21:05

Hallo vielen Dank für die schnelle Antwort, zum Glück fällt nichts von den Wänden wenn ich dran klopfe :) Ist es zwingend Notwendig das ich die Wände vorher mit einem Besen abreibe ? Ich habe eine Wand abgerieben, und das Staubt das ganze Zimmer ein


Redaktion bauen.de am 09.10.2017 10:51

Hallo Bonaparte,

sagen wir so: es erhöht die Chance auf ein gutes Ergebnis. Etwas aufwändiger, dafür evtl. mit weniger Staub verbunden, wäre es, die Wände abzusaugen. Wenn sie allerdings das Gefühl haben, stundenlang Staub und Brösel entfernen zu können, ohne etwas zu verbessern, lassen Sie es bleiben. Noch ein Hinweis: Ferndiagnosen sind natürlich immer riskant. Im Zweifel ist es besser, einen Profi vor Ort einen Blick auf die Wand werfen zu lassen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Alpakamichi am 14.09.2017 14:17

Hallo, habe in meiner Garage einen Betonboden und lagere darauf Futterreste vom Bauern für meine Tiere. Unter den Futterresten löst sich der Beton auf und man sieht die Steinchen schon durchschimmern!

Kann ich das mit Wasserglas behandeln damit das sich nicht weiter auflöst?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 15.09.2017 09:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Beton marode ist, hilft in der Regel auch Wasserglas nicht weiter. In diesem Fall wäre es empfehlenswert, die betroffenen Stellen mit Beton auszubessern. Im Anschluss könnten Sie dann Wasserglas verwenden, um erneuten Schäden vorzubeugen.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

Hanne Stauch am 17.08.2017 10:33

Hinter meiner Toilette ist der Druckspüler undicht, er hat einen kleinen Riss. Kann ich diesen Spülkasten mit Wasserglas abdichten?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 17.08.2017 14:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein solcher Riss kann sich unter Umständen leicht ausdehnen. Ob er sich mit Wasserglas abdichten ließe, ist zumindest fraglich. Falls es gelingt, würde der Riss wahrscheinlich an der gleichen Stelle später wieder entstehen. Insofern würden wir Ihnen eher dazu raten, das defekte Teil auszutauschen.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

BauerEvent am 28.07.2017 22:09

Hallo guten Abend,

Ich möchte in meiner zukünftigen Küche eine Natursteinmauer erhalten und offen lassen. Zu diesem Zweck würde ich die Mauer gerne versiegeln.

Ist Wasserglas dazu geeignet?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 31.07.2017 09:19

Hallo BauerEvent,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist die Versiegelung einer Natursteinmauer mit Wasserglas möglich, ja. Abschließend beurteilen kann das allerdings nur der Profi vor Ort nach Begutachtung der Mauer.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

Erika am 25.07.2017 22:50

Ich möchte Rosenblüten verglasen und verschenken. Habe 500 ml Natronwassrglas flüssig. Um Die Rosenblüte und den Stilansatz einzutauchen brauche ich eine Flüssigkeitshöhe von ca. 10 cm in einem gläsernen Bierseidel. Wie viel abgekochtes Wasser muss ich zu dem Wasserglas hinzufügen. Die Rosen sollen fest aber nicht zu schwer werden. Danke im Voraus für eine hilfreiche Antwort. ERIKA

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Heinrich am 24.07.2017 08:35

Ich habe einen Kolbenfüller. Der Tank ist undicht und porös und kann nicht ausgetauscht werden.

Kann ich diesen auch mit einer Art Wasserglas abdichten?

Danke für die Antwort.

Druß

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Redaktion bauen.de am 24.07.2017 10:51

Hallo Heinrich und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob das funktioniert, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Ausprobiert haben wir das noch nicht - hier kommt es wohl auf einen Versuch an.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

Vinc am 03.07.2017 14:31

Hallo, kann ich Wasserglas als Betontusatzmittel verwendet? Sprich die Mischung direkt hinzufügen. Welche Dosierung wäre angebraucht? Also Massenverhältnix zum Zement.

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Redaktion bauen.de am 05.07.2017 15:32

Hallo Vinc,

die Frage können wir leider nicht beantworten. Ihr Ziel ist es vermutlich, wasserdichten Beton herzustellen. Den gibt es an sich zu kaufen. Theoretisch lässt er sich auch durch die Zugabe von geeigneten Mitteln selbst anrühren, allerdings kommt es auf den Einsatzzweck an. Sprich: je nach Einsatz gibt es unterschiedlichen Beton zu kaufen. Anleitungen je nach Einsatz sind uns nicht bekannt. Wir können Ihnen also nichts anderes empfehlen, als sich an ein professionelles Bauunternehmen zu wenden.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Micha am 28.06.2017 12:44

Wir haben einen Anbau mit feuchten Wänden. Mit wurde Wasserglas empfohlen. Was macht mehr Sinn. Die ziegelwand damit behandeln und dann drüber putzen oder wasserglas dem Putz beimischen?

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Redaktion bauen.de am 29.06.2017 10:59

Hallo Micha,

das können wir leider nicht beantworten.

Aber grundsätzlich wäre es wichtig, herauszufinden, warum die Wand nass ist. Dann sollte die Wand trockengelegt werden und vor erneuter durchfeuchtung geschützt werden. Wenn Sie die Wand mit Wasserglas zumachen, die Nässe aber Beispielsweise von unten oder oben eindringt, schließen Sie die Nässe ein und das Problem wird nur noch schlimmer. In diesen Fällen wäre möglicherweise eine horizontale Sperre eine Möglichkeit und die könnten Sie in der Tat mit Wasserglas verwirklichen. Dann wird das Mittel aber nicht flächig auf die Wand aufgetragen, sonden an den richtigen Stellen in die Wand injiziert. Um die übliche Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen reicht normaler Innenputz.

Am besten, Sie wenden sich an einen Profi, der die Situation vor Ort untersucht und ihnen dann geeignete Maßnehmen empfehlen kann.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


Michael am 29.06.2017 11:39

Viele dank für die schnelle Antwort. Ja leider ist einen Profi zu Rate ziehen nicht so leicht. Ich lebe in Wales und die Handwerker hier kennen das nicht und machen alles mit PVA zu. Wasserglas war eine Empfehlung von meinem Vater. Die Nässe kommt von unten. Möglicherweise verursacht durch den ungepflegten Garten meines Nachbarn. Brombeeren und Bäume. Wir wollen und müssen so viel wie es geht selber machen, da die Handwerker hier sehr schlampig arbeiten. Daher suche ich mir selbst so viele Infos wie möglich zusammen.


Redaktion bauen.de am 30.06.2017 09:52

Hallo Michael,

in diesem Fall sollten Sie weiter in Richtung Horizontalsperre und Mauertrockenlegung recherchieren. Wasserglas als Injektion ist möglicherweise eine Lösung, aber als Laie nicht ohne weiteres umsetzbar. Sie sollten auch überprüfen, ob die Mauer an der Außenwand irgendwo undicht ist.

Herzliche Grüße und viel Erfolg,

die Redaktion von bauen.de

Gabriele Jäger Waldau am 29.04.2017 09:22

Ich baue gerade eine Ruinenmauer aus sehr alten Ziegeln in meinem Garten. Da bei einer Ruine ja keine Abdeckung aus Dachziegeln etc. auf der letze Reihe sind, möchte ich diese mit Wasserglas abdichten um die Mauer vor Nässe zu schützen. Soll ja blos aussehen wie eine Ruine und keine echte werden ;) Nun meine Frage: Ist Wasserglas sichtbar? Glänzt es womöglich wie Glas wenn es getrocknet ist? Oder verfärbt es den Ziegelstein? Ich möchte nämlich nicht, dass man die Behandlung der Steine schon von weitem erkennen kann.

Freundliche Grüße

Gabriele

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Redaktion bauen.de am 03.05.2017 15:28

Hallo Gabriele Jäger Waldau,

wie Wasserglas nach dem Aushärten aussieht, hängt von der Verwendung und dem Material ab. Ist das Material beispielsweise saugfähig, kann das flüssige Wasserglas eindringen und dann im Material aushärten. Dann sieht das Material vielleicht etwas dunkler aus, als ob es nass wäre. Verfärbungen sollten aber keine entstehen. Wir empfehlen, an einer kleinen Stelle probehalber Wasserglas aufzutragen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


Gabriele Jäger Waldau am 04.05.2017 18:37

Es darf ruhig dunkler sein, sogar fleckig, weil die uralten Ziegel ja auch verschiedene Farbtöne haben. Es soll nur nicht glänzen wie ein Lack. Ich habe inzwischen schon einige Meinungen zu Wasserglas gehört und der allgemeine Tenor lautet: Wassergals eignet sich gut für mein Vorhaben. Man hat mir einiges von früher erzählt und hier auf dem Land wurde es sogar zur Siloimprägnierung verwendet. Ich werds auf jeden Fall versuchen. Vielen Dank für ihre Antwort! :)

Dauerbastler am 28.03.2017 22:21

Ich habe in meinem Garten einen künstlichen Berg aus Natursteinen gebaut, von dem ich Wasser herunterlaufen lassen möchte( Kaskade).Die Natursteine sind womöglich sehr saugfähig und ich verliere Wasser. Kann ich mit Wasserglas die Steine undurchlässiger machen und verändert sich die Farbe der Steine ?

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Redaktion bauen.de am 29.03.2017 09:52

Hallo Dauerbastler,

ja, das sollte funktionieren. Es gibt auch Farben auf Wasserglasbasis, da müssten Sie dann einfach darauf achten, ein transparentes Produkt zu wählen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


Bert am 29.03.2017 12:15

Hallo Dauerbastler,

Welche Art von Naturstein?

Lg Bert


Dauerbastler am 29.03.2017 15:00

Vielen Dank für die Auskunft.Es ist ein Naturstein,braun kommt hier in Spanien irgendwo aus den Bergen.Sieht teilweise aus wie Lava,hat viele Löcher und ist relativ leicht zu brechen.Die Steinsorte habe ich auch in Plattenform verarbeitet, damit das Wasser besser ablaufen kann.Würde gern ein Foto schicken,weiß aber nicht ob das möglich ist. MfG.Dauerbastler

Willi am 21.03.2017 17:59

Hallo, habe einen Außenpool aus WU- Beton und innen eine Poolfolie verlegt. Es zeigt sich Wasser zwischen der Folie und dem Pool(Blasen und Falten). Die Experten streiten über Diffusion, Kondenswasserbildung und Undichtigkeit der Folie. Habe eben zum ersten Mal über Wasserglas gelesen. Mir kam der Gedanke, die Folie zu entfernen und den Pool mit eingefärbtem Wasserglas zu streichen.

Wäre das möglich, unter Berücksichtigung von pH- Wert, Chlorung, Auswirkungen auf Menschen, usw.?

Vielen Dank für entsprechende Kommentare.

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Redaktion bauen.de am 22.03.2017 12:44

Hallo Willi,

grundsätzlich können Sie Ihren Pool auch mit einem streichbaren Mittal abdichten und dabei kann es sich auch um ein Dichtmittel auf Basis von Wasserglas handeln. Allerdings ist das nicht unbedingt üblich, uns fehlen Erfahrungswerte dazu. Bevor Sie ein Mittel verwenden, sollten Sie sich beim Hersteller erkundigen, ob er es zur Abdichtung eines Swimmingpools emfpiehlt. Ansonsten reden Sie doch mal mit den Experten über Alternativen zur Poolfolie.

Herzliche Grüße, die Redaktion von bauen.de


Bert am 29.03.2017 12:13

Hallo Willi,

Wenn sie einen WA Beton im Pool haben, und dieser durch (tatsächlich Diffusion?) im Folienberech blasen schlägt ist eine Abdichtung sicherlich der effektivste weg, allerdings Wasserglas für diesen Zweck nur bedingt geeignet, der mehrmalige Auftrag wäre in diesem Falle nötig, das Grundproblem ist "Wo kommt tatsächlich das Wasser her?", wie hoch liegen die Eisen?, ist die drainagierung in Ordnung? , wie alt und welche Qualität hat die Folie? Welche Vorarbeiten wurden vom Poolbau vorgenommen?

Lg Bert

Andreas Liewig am 02.02.2017 16:25

Kann ich Betonblockstufen mit Wasserglas gegen Feuchtigkeitsflecken behandeln.

In einem Stufenlauf trocknen manche Blockstufen normal ab und manche bleiben dauerhaft über mehrere Wochen feucht . Der Oberbau ist überall der Selbe .

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Redaktion von bauen.de am 03.02.2017 11:06

Lieber Herr Liewig,

besten Dank für Ihren Kommentar. Aus der Ferne können wir Ihren Fall pauschal leider nicht beurteilen. Daher möchten wir Ihnen empfehlen, einen Fachmann zu konsultieren, der die Ursache für die Flecken konkret feststellen und entsprechende Handlungsempfehlungen aussprechen kann.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Redaktion von bauen.de

Thimo am 19.01.2017 04:00

Hallo !

Ich habe eine Spüle aus Eichenholz gemacht, das ganze dann mit Gummimasse und Dichtband wie bei einer Dusche versiegelt, anschließend mit Fliesenkleber bearbeitet und dann geglättet mit aufgetragenem Marmorspachtel ... zum Schluss habe ich eine Rostgrundierung aufgetragen so dass ein toller rostiger Farbton zu sehen ist !

Nun möchte ich es versiegeln und wollte ursprünglich Epoxidharz auftragen oder Danish Wachs doch die Proben haben mir nicht zugesagt da die Farbe von der Rostfarbe nicht mehr erkennbar ist ! Wäre Wasserglas eine Alternative oder welches Produkt könnte man verwenden um einen Schutz der Spüle zu bekommen ?

Bei Facebook: Thimos Scheunenausbau

Unter Prokekt Spüle habe ich Bilder eingestellt um eine Vorstellung zu haben !

Liebe Grüße

Thimo

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Redaktion bauen.de am 19.01.2017 10:29

Hallo Thimo,

wow, da leisten Sie ja fantastische Arbeit. Sehr schöne Bilder auch auf Ihrer Facebookseite. Wasserglas könnte eine Lösung sein, ob es allerdings auf Dauer widerstandsfähig genug für diese Zwecke ist, kommt auf das Produkt an. Üblicherweise darf das Wasserglas in den porösen Grund eindringen und es so verfestigen. Ob das bei Ihnen gegeben ist, können Sie selbst besser einschätzen als wir. Alternativen wären eventuell Produkte, die ansonsten zur Balkon- oder Terrassensanierung eingesetzt werden. Also wasserdichte Lacke auf Basis von Acryl oder Polyurethan.

Viel Spaß und viel Erfolg bei Ihrem Projekt,

herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

annette am 06.12.2016 22:27

kann ich eine Dusche die aus Fließestrich gemacht ist mit Kaliwasserglas abdichten?

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Redaktion bauen.de am 09.12.2016 12:02

Hallo Annette,

sofern ihr Estrich saugfähig ist, als Wasser aufnimmt, könnte eine Hydrophobierung mit Wasserglas oder anderen Mitteln klappen. Dann müssten sie den Boden mehrmals anstreichen, das Mittel wirde eindringen, dann auskristallisieren und die Poren schließen. Grundsätzlich wird Sichtestrich allerdings abgeschliffen, poliert oder in speziellen Verfahren homogen verlegt. Handwerksunternehmen führen diese Arbeiten so aus, dass der Boden dann auch wasserdicht ist.

Lesen Sie dazu doch auch unsere beiden Texte zum Thema Estrich:

Estrich – Estricharten & Verlegeweisen in der Übersicht

Estrichaufbau: verschiedene Möglichkeiten, gleicher Zweck

Herzliche Grüße,
die Redaktion von bauen.de

WolfK am 24.08.2016 11:10

Hallo,

angesichts der im Artikel unter "Beachte" beschriebenen Warnung, dass Wasserglas auch Schäden anrichten kann, die Frage, ob Wasserglas, ggf. in Verbindung mit einer zusätzlich danach aufzubringenden Dichtschlämme, zur nachträglichen Innenabdichtung eines zeitweise feuchten, teils porösen (Kiesnester, Fugen) Stampfbetonkellers geeignet ist. Habe da etwas Bedenken, ob am Ende nicht der Beton ganz kaputt geht oder muss ich da nichts befürchten ?

Kann man den mit Wasserglas behandelten Beton danach mit Betonfarbe bzw. mit einer Versiegelung (Heizöllagerraum) versehen ?

Über eine Einschätzung, Erfahrungen und Tipps/Hinweise freue ich mich.

Viele Grüße

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Redaktion bauen.de am 25.08.2016 10:28

Hallo WolfK,

da gibt es einige Fragen, die zuerst und am besten vor Ort beantwortet werden müssen. Am besten, Sie holen sich Unterstützung eines Fachmannes. Wolle Sie verhindern, dass von innen Nässe in die Wand eindringt? Dann wäre Wasserglas evtl. geeignet. Oder geht es darum, eine Horizontalsperre aufzubauen? Auch dann könnte Wasserglas, eingebracht über Bohrlöcher das Mittel der Wahl sein. Wenn allerdings Feuchtigkeit von außen eindringt, muss die Wand unter Umständen zuerst von außen abgedichtet werden. Schließen Sie die Nässe ein, kann es durchaus sein, dass Teile der Wand plus Abdichtung abplatzen.

Grundsätzlich könnten Sie den behandelten Beton aber anschließend mit Farbe oder Heizölsperre überstreichen.

Herzliche Grüße,

die Redkation von bauen.de

Klaus am 17.06.2016 19:15

Hallo Leute,

die Erklärung, was Wasserglas ist, nämlich: "im Grunde nichts anderes als mit allerlei Chemikalien versetztes Glas, das zu Pulver gemahlen und in Wasser aufgelöst wird", ist einfach falsch! Und sie kann wegen der "allerlei Chemikalien" Befürchtungen wecken, dass hier evtl. riskante Chemikalien zum Einsatz kommen. In Wahrheit hat man es mit Allerweltsstoffen zu tun!

Denn zur Herstellung braucht man nicht "allerlei Chemikalien" und "gemahlenes Glas", sondern nur: Quarzsand (= ziemlich reines Quarz) und Natriumcarbonat (Soda; wenn man Natronwasserglas herstellt), bzw. Kaliumcarbonat (Pottasche; wenn man Kaliwasserglas herstellt). Diese jeweils nur 2 Zutaten werden zusammengeschmolzen, dann fein gemahlen und mit viel Mühe in Wasser gelöst. Wer es genauer wissen will, findet bei Wikipedia eine ausführliche Beschreibung.

Das Produkt "Wasserglas" ist stark alkalisch (pH-Wert etwa 11). Es ist stark ätzend, greift die Haut (besonders Schleimhäute, Augen, Atemwege usw.) an, muss daher mit Vorsicht hantiert werden, und darf nicht in die Hände von Kindern und Nicht-Fachleuten gelangen. Aber nach dem Aushärten und Trocknen ist es harmlos und hinterlässt auch keine Umwelt-Belastungen.

Viele Grüße

Klaus Büttner

17.06.2016

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Redaktion bauen.de am 20.06.2016 16:58

Hallo Klaus,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Auch bei der Herstellung von Glas wird unter anderem Quarzsand verwendet. Für Wasserglas werden weitere Chemikalien verwendet, das abgekühlte Glas wird zu einem Pulver gemahlen. Weitere Details zur Herstellung sind für die Anwendung zu Hause unwichtig. Deswegen entschieden wir uns für diese vereinfachte Darstellung. Danke auch für den Hinweis auf die Sicherheitsrisiken. Diese finden Sie in unserem Text im letzten Absatz.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Redaktion bauen.de am 01.06.2016 14:31

Hallo haddl,

grundsätzlich lässt sich poröses Gestein tatsächlich durch Wasserglas stabiliseren.

Ob Wasserglas aber die richtige Lösung für Ihren Fall ist, lässt sich aus der Distanz nicht klar sagen. Im Innenbereich ist eine Bearbeitung mit Wasserglas eher geeignet als im Außenbereich. Wenn der Stein Wasser führt, kann Wasserglas sogar schädlich sein.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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haddl am 30.05.2016 16:09

die kellerfensteröffnungen aus gelbem sandstein lösen sich auf. lässt sich dieser vorgang durch " imprägnierung " mit wasserglas aufhalten, aufschieben ?

gerade in der letzten zeit wird sehr viel material abgetragen

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Redaktion bauen.de am 18.05.2016 12:18

Hallo Wave55,

je nach Hersteller und Produkt ist Wasserglas unter bestimmten Voraussetzungen wasserlöslich, beispielsweise ab einer gewissen Temperatur oder unter bestimmtem Druck. Möglicherweise war es auch noch nicht vollständig ausgehärtet. Erkundigen Sie sich beim Hersteller, für welche Einsatzgebiete das Produkt hergestellt wurde und fragen Sie nach der korrekten Anwendung.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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Wave55 am 16.05.2016 13:18

Habe verschiedene Materialien mit Wasserglas bestrichen,es ist ein glatte Oberfläche entstanden,die sich aber in Kontakt mit Wasser in kristalline feine Partikel wieder auflöst!

Was habe ich falsch gemacht?

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Redaktion bauen.de am 06.05.2016 12:34

Hallo P.Künast,

bei Schäden durch Wasserglas spricht man üblichereise von Verätzungen. Wenn die Spritzer bereits ausgehärtet sind, hilft möglicherweise ein saures Reinigungsmittel. Größere Flächen können mit einem Polier- und Schleifpulver für Fensterglas behandelt werden.

Viele Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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P.Künast am 05.05.2016 16:07

Wie kann ich Wasserglas Spritzer, die ausgehärtet sind, von einer Fensterscheibe entfernen?

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Gelle am 08.04.2016 18:38

Wasserglas ist besser als sein Ruf. Zwischen 1939 und 1945 wurde es verwendet als

Einstreichmittel für Dachlatten, weil dann Holz nicht mehr brennbar war. Des weiteren

wurde es auch bei Bauarbeiten in der Wolfschanze verwendet. Mit Einmischung im Beton

wird es wasserdicht. Auch hat man festgestellt das der Beton richtig hart wird, das geht

aber nur wenn es schon beim mischen bei gegeben wird.

Auch kann man mit Wasserglas alten Beton mit neuen fest verbinden.

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S. Würtenberg am 21.03.2016 09:51

kann man mit Wasserglaszement Trinkwassertanks ausstreichen?

Danke, Sonni

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bauen.de-Redaktion am 15.03.2016 13:18

Hallo gufri,

für das Versiegeln von Holzböden gibt es speziell dafür entwickelte Versiegelungsstoffe (z.B. Öl, Wachs oder Lack), die auch schwere Gegenstände aushalten. Welche Versiegelung am besten geeignet ist, kann eine Beratung mit einem Experten klären.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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gufri am 14.03.2016 13:34

Hallo, kann man mit Wasserglas einen Holzfußboden "versiegeln"? Danke für eine Antwort

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Herbert Haacken am 22.06.2015 21:05

Danke für die sehr nützlichen Infos. Also werde ich für meine Betonplatte Kaliwasserglas einsetzen.

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Redaktion bauen.de am 08.04.2015 14:49

Hallo Guido,

in den meisten Fällen wird Kali-Wasserglas mit Wasser verdünnt. Dabei richtet sich das Mischungsverhältnis unter anderem nach der Saugfähigkeit des Untergrunds, aber auch nach der Anwendungsart.

Weitere Informationen sollten auf der Packung stehen, beziehungsweise liefert auch der Hersteller.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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guido am 02.04.2015 17:11

Hallo, wird Wasserglas direkt aufgetragen oder gemischt? Mit was und in welchem Mischungsverhältnis?

danke

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Redaktion bauen.de am 16.12.2014 10:15

Hallo s.ban,

Baustoffhändler sowie der gut sortierte Baumarkt führen in der Regel Kaliwasserglas. Über die Suchbegriffe Flächensperre, Horizontalabdichtung oder Mauerwerkssperre werden Sie auch im Internet fündig.

Beste Grüße

Ihre Redaktion von bauen.de

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s.ban am 15.12.2014 15:10

wo kann ich das besorgen

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