Gut für Umwelt und Geldbeutel: Ganzjahreskonzept mit erneuerbaren Energien

Ein starkes Trio: Kaminofen, Pufferspeicher, Röhrenkollektor. Bild: Hark

Nicht erst seit Greta Thunberg und den aufmerksamkeitsstarken „Fridays for Future“-Protesten ist klar, dass die Verbrennung von fossilen Rohstoffen die Umwelt mit Kohlenstoffdioxid sowie anderen Schadstoffen belastet und die Ressourcen immer knapper werden. Dadurch steigen natürlich auf Dauer auch die Preise für das Heizen mit Öl oder Gas.

Der Kamin- und Kachelofenhersteller HARK hat ein zukunftsorientiertes Ganzjahreskonzept entwickelt, das durch die clevere Nutzung regenerativer Energien neben der Senkung der Heizkosten auch eine größere Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen ermöglicht und so einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leistet. Die Kombination aus einem wasserführenden Kaminofen mit Feinstaubfilter und Solarthermie überzeugt sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht.

Wasser + Sonne + Feuer = Ein starkes Team zur Schonung der Umwelt

Ein wasserführender Kaminofen kombiniert den Komfort einer Feuerstelle mit direkter Strahlungswärme mit zusätzlicher Wärmeausbeutung. Wird ein solcher Kamin in das Zentralheizungssystem integriert, kann er nicht nur einen Raum, sondern das komplette Haus heizen. Die Funktionsweise ist recht simpel: Innerhalb des Kaminkörpers befinden sich Wärmetauscher, die an den hausinternen Warmwasserkreislauf angeschlossen sind. Das durch das Kaminfeuer erwärmte Wasser wird in das zentrale Heizungssystem eingespeist, ein Pufferspeicher erlaubt die permanente Bereitstellung des warmen Wassers.

In Kombination mit Sonnenkollektoren wird diese alternative Form der Wärmegewinnung noch effektiver: Eine richtig ausgelegte Solaranlage schafft es in den Sommermonaten in der Regel alleine, den Warmwasserbedarf komplett zu decken – der Heizkessel kann also eine Pause einlegen und muss nicht anspringen, um das Wasser zu erwärmen.

Wenn in der Übergangszeit im Frühling und Herbst tagsüber noch die Sonne scheint, ist der Wärmebedarf normalerweise noch nicht so hoch. Hier kann es ausreichen, neben der Solaranlage noch den wasserführenden Ofen zu betreiben, damit es nicht zu kalt wird. Ob komplett auf fossile Brennstoffe verzichtet werden kann, ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren, beispielsweise der Größe des Hauses, dem Isolierzustand oder dem individuellen Heizverhalten.

In der kalten Jahreszeit sind die Strahlungsintensitäten der Sonne und damit der Nutzen der Solaranlage natürlich geringer, dennoch bringt jedes einzelne Grad, das in den Pufferspeicher eingespeist wird, kostenlose Energie und schont den Heizkessel. Idealerweise muss dann nur noch in absoluten Verbrauchsspitzen auf fossile Brennstoffe zurückgegriffen werden.

Mit einem holzbetriebenen Zentralheizungskessel, der ausschließlich mit nachwachsendem Holz befeuert wird, ist auch die komplette Unabhängigkeit von Öl oder Gas möglich. In Sachen Klima- und Umweltschutz ist die Kombination aus Holzheizung und Solaranlage unschlagbar: Die Anschaffungskosten des Ganzjahreskonzepts (Solar/Ofen/Puffer) amortisieren sich innerhalb kurzer Zeit, und beim Verbrennen von Holz entsteht nur so viel Kohlendioxid, wie der Baum bei seinem Wachstum der Umwelt entzogen hat. Zudem wird in Deutschland dank nachhaltiger Waldpflege inzwischen mehr Wald aufgeforstet als geerntet.

12-07-2019Hark