Aluminiumdach – Metall auf dem Vormarsch

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Das Aluminiumdach entwickelt sich mehr und mehr zur Alternative für eine langlebige Dacheindeckung. Vor allem in der Altbausanierung wird es bevorzugt eingesetzt.

Aluminiumdach, Foto: PREFA GmbH
Das Aluminiumdach gilt als robust, wetterfest und langlebig. Foto: PREFA GmbH Foto: PREFA GmbH

Metalldächer findet man mittlerweile nicht mehr nur auf Fabriken oder Kirchen, auch Wohngebäude sind immer häufiger mit Dächern aus Aluminium oder anderen Metallen eingedeckt. Aluminiumdächer haben sich für Warm- und Kaltdachkonstruktionen bereits seit vielen Jahren bewährt. Im Wohnungsbau wird die profilierte Dacheindeckung in der Regel mit einer Farbbeschichtung versehen. So ist das Aluminiumdach kaum von einem Dach aus Ziegeln oder Betonsteinen zu unterscheiden und passt sich ideal an die übrige Bebauung an.

Metalldächer für vielfältige Anwendungen

Metalldächer im Wohnungsbau können als selbsttragende oder nichttragende Konstruktion ausgeführt werden. Dächer aus Aluminium werden meist als selbsttragende Dachplatten eingebaut. Die Profilbleche werden auf Latten oder Pfetten befestigt, eine Unterkonstruktion ist nicht erforderlich. Nichttragende Dacheindeckungen aus Metall bestehen meist aus Kupfer oder Titanzink und werden in Tafelform oder als Trapezblech auf eine geschlossene Schalung aufgebracht. Mit Metalldächern lassen sich viele verschiedene Dachformen realisieren, beim Aluminiumdach gibt es jedoch hinsichtlich der Dachneigung eine Einschränkung: Sie darf zehn Grad nicht unterschreiten.

Das Aluminiumdach

Im Grunde genommen kann Aluminium auch ohne Beschichtung als Dacheindeckung verwendet werden. In Verbindung mit Luftsauerstoff bildet sich an der Oberfläche von blankem Aluminium eine dauerhaft beständige Schutzschicht. Aus optischen Gründen, aber auch um den Korrosionsschutz zu verbessern, werden die Aluminiumeindeckungen häufig mit einer Farbbeschichtung versehen. Die Beschichtungssysteme schützen vor saurem Regen und anderen Umwelteinflüssen. Eingedeckt wird das Dach mit Aluminiumblechen, die in verschiedenen Profilen und Querschnitten erhältlich sind. Werden großflächige Elemente verwendet, dann dauert eine komplette Dacheindeckung nur kurze Zeit. Durch das geringe Materialgewicht werden an die Dachkonstruktion auch entsprechend geringe Anforderungen gestellt. Das Dach ist – wird es fachlich richtig verlegt – über lange Zeit wartungsfrei und somit kostengünstig. Eine Gefahr beim Aluminiumdach stellt die sogenannte Kontaktkorrosion dar. Kommt das Metall mit anderen metallischen Bauteilen und Befestigungsmitteln in Berührung, kann Rost entstehen, der langfristig optisch und tragfähig zu Mängeln führen kann.

Aluminiumdächer eignen sich aufgrund des geringen Gewichtes auch für die Altbausanierung. Etwa 2,3 bis 2,6 Kilogramm bringt die metallische Dacheindeckung pro Quadratmeter auf die Waage. Dadurch kann häufig eine Verstärkung des Dachstuhls entfallen. Dies spart Kosten und Zeit, das Dach kann sofort neu eingedeckt werden.


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