Den Hauseingang ins rechte Licht rücken

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Der Hauseingang soll Bewohnern wie Besuchern einen sicheren und freundlichen Empfang bereiten. Mit guter Beleuchtung gelingt das auch nach Einbruch der Dunkelheit.

Hauseingang, Haustür, Beleuchtung, Foto: Weru
Ein vorbildlich beleuchteter Hauseingang, an dem auch nachts die Orientierung leicht fällt. Foto: Weru Foto: Weru

Auch beim Hauseingang zählt der erste Eindruck. Dabei geht es nicht nur um eine schmucke Haustür oder einen blühenden Vorgarten, sondern zuallererst um die scheinbar selbstverständlichen Dinge: Der Eingang sollte ohne Stolperfallen zu erreichen, das Namensschild gut lesbar und die Türklingel leicht zu finden sein – und das nicht nur bei Tageslicht. Die moderne Beleuchtungstechnik bietet hier vielfältige Lösungen.

Leuchten an der Haustür

Zur Beleuchtung von Haustüren ohne Vordach eignen sich vor allem Wandleuchten, die auf etwa drei Vierteln der Türhöhe angebracht werden sollten. Eine Alternative sind direkt am Eingang aufgestellte Mastleuchten mit Höhen von bis zu zwei Metern. Ist der Hauseingang überdacht, lassen sich im Vordach Einbau- oder Aufbauleuchten integrieren. Sehr attraktiv wirkt zum Beispiel ein Ensemble aus mehreren kleinen Strahlern. Wichtig ist, dass die gewählte Leuchte auch tatsächlich für den Außenbereich geeignet ist. Die entsprechende Schutzart erkennt man am IP-Code.

Dieser ist auf dem Typenschild der Leuchte zu finden und gibt Auskunft über die Schutzart, die gerade für Außenleuchten besonders wichtig ist. Hausbesitzer sollten darauf achten, dass Lampen für den Außenbereich mindestens den IP-Code 43 haben, der besagt, dass das Produkt Außentemperaturen und verschiedene definierte Belastungen aushält. Besser noch wäre IP 44 – das bedeutet, dass die Außenlampe gegen Fremdkörper, die größer sind als ein Millimeter, und gegen Spritzwasser geschützt sind.

Licht auf dem Weg zum Hauseingang

Je länger der Weg vom Gartentor bis zur Haustür, desto wichtiger ist aus Sicherheitsgründen eine Beleuchtung am Wegrand. Auch hier kommen Mastleuchten in Frage, aber auch Pollerleuchten oder Pylons, die ihr Licht in Höhe von einem bis anderthalb Metern abgeben. Wo Mauern oder Pfeiler vorhanden sind, können sie genutzt werden, um Sockelleuchten aufzumontieren. Eine weitere Beleuchtungsmöglichkeit sind Bodeneinbauleuchten zur Orientierung entlang des Weges.

Für die Beleuchtung des Hauseingangs bietet es sich an, auf Dämmerungsschalter zu setzen, die das Licht automatisch anschalten, wenn es dunkel wird. So ist gewährleistet, dass der Eingang bei Dunkelheit ständig beleuchtet ist. Wer nicht nur mithilfe von Energiesparlampen sparen möchte, kann seine Außenbeleuchtung außerdem mit Bewegungsmeldern ausstatten. Dann werden Einfahrt und Hauseingang nur bei Bedarf beleuchtet.

Moderne Lichttechnik für den Außenbereich

Auch im Außenbereich hat die herkömmliche Glühbirne weitgehend ausgedient. Kompaktleuchtstofflampen, auch als Energiesparlampen bekannt, sind die sparsamere Alternative für die Außenbeleuchtung. Wenn Bewegungsmelder eingesetzt werden – was ja gerade am Hauseingang sinnvoll ist – muss man darauf achten, dass es sich um Energiesparlampen handelt, die für kurze Schaltzyklen geeignet sind. Sie sollen nämlich nach dem Einschalten sofort den vollen Lichtstrom abgeben. Der Trend geht jedoch auch bei der Außenbeleuchtung immer mehr zur noch energieeffizienteren LED-Technik. Bereits jetzt gibt es verschiedenste Typen von Außenleuchten, von der Wandleuchte bis zum Einbaustrahler, die mit LED-Leuchtmitteln betrieben werden können. Der höhere Anschaffungspreis macht sich über eine sehr lange Lebensdauer bezahlt.  

Hausnummer beleuchten

Einige Hauseigentümer glauben immer noch, die Beleuchtung der Hausnummer diene lediglich der Dekoration. Tatsächlich ist sie aber wichtiger als gedacht – sie bietet nicht nur Gästen ein Orientierungshilfe, sondern sorgt auch dafür dass Taxifahrer und im Ernstfall Sanitäter oder die Polizei eine bestimmte Adresse schneller finden. Dazu muss die Hausnummer allerdings in ausreichender Höhe angebracht werden und im Idealfall auch von der Straße aus gut sichtbar sein.
Wer auf hinterleuchtete Ziffern setzt, sollte darauf achten, dass sie gut zehn Zentimeter hoch sein müssen um auch noch aus einer Entfernung von rund 20 Metern gut erkennbar zu sein. Wird die Hausnummer lediglich angestrahlt, sollte sie mindestens doppelt so groß sein. Für das Licht an der Haustür sind Wandleuchten oder in Vordächer eingelassene Downlights ideal. Wichtig: Obwohl die Lampen den Eingangsbereich gut ausleuchten sollten, dürfen sie gleichzeitig nicht blenden.


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1 Kommentar

simon am 23.03.2016 12:07

Lichter an der Haustür ist für eine korrekte Eindruck sehr wichtig!

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Lehrer am 13.06.2016 16:49

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