Innentüren: Gestaltungsvielfalt für den Wohnbereich

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Bei Innentüren haben Eigenheimbesitzer viele Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach Wohnstil und Beschaffenheit des Raums sind verschiedene Modelle erhältlich.

Wohnbereiche voneinander abgrenzen, Gerüche abschirmen und laute Geräusche abmildern -  diese Aufgaben erfüllen Türen im Wohnbereich. Bloße Gebrauchsgegenstände sind die Innentüren deshalb aber nicht. Bei der Auswahl sind Faktoren wie der Wohnstil, räumliche Gegebenheiten und der individuelle Geschmack entscheidend.

Als Standard für Innentüren gilt eine Größe von 86 mal 198,5 Zentimetern. Für kleine Räume, beispielsweise für Gästetoiletten oder Abstellkammern, gibt es Modelle mit einer Breite von 73,5 Zentimeter.

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Verschiedene Türformen für den Innenbereich

Eigenheimbesitzer haben bei Innentüren die Qual der Wahl. Während Hauseingangstüren oft als klassische Anschlagtüren mit einem einseitig angeschlagenen Türblatt verbaut werden, gibt es die Türen für den Innenbereich in vielen verschiedenen Formen.

  • Anschlagtür: Die Anschlagtür, auch als Flügeltür bekannt, ist das am häufigsten verwendete Modell für den Innenraum. Es ist an einer Seite angeschlagen und schwenkt beim Öffnen zur Innenseite des Raums. Die Aufschlagrichtung gibt an, zu welcher Seite die Tür geöffnet wird. Zweiflügelige Türen wirken besonders elegant. Der Nachteil dieses klassischen Türmodells: Der Schwenkbereich der Tür muss frei bleiben, dieser Teil der Wohnfläche kann nicht genutzt werden.
  • Schiebetür: Schiebetüren werden wegen der Platzersparnis zum Beispiel in kleinen Räumen, als Raumteiler oder für begehbare Kleiderschränke verwendet. Erhältlich sind die raumsparenden Modelle in ein- oder zweiflügliger Ausführung. Durch Laufschienen an der Decke beziehungsweise an oder in der Wand wird der Türflügel seitlich verschoben. Türen, die mit einem hängenden Laufwerk ausgestattet sind, erfordern keine Türschwellen.
  • Falttür: Mit einer Falttür können Durchgänge relativ einfach abgeschlossen oder Räume geteilt werden. Die einzelnen Segmente der Tür lassen sich, ähnlich wie eine Ziehharmonika, zusammenfalten. Der große Vorteil von Falttüren liegt in der Platzersparnis  - egal ob sie offen oder geschlossen sind.
  • Schwingtür/Pendeltür: Der Vorteil von Schwingtüren: Sie können sowohl nach innen als auch nach außen geöffnet werden. Gerüche und Geräusche können aber nur schwer abgeschirmt werden, da die Tür auf der Aufschlagseite nicht mit dem Türrahmen abschließt.

Innentüren: aus Holz, Glas, Aluminium

Ob Holz, Metall oder Glas hängt vom individuellen Geschmack ab. Holz ist ein sehr beliebtes Material für Innentüren, das sehr haltbar ist. Die Türen sind je nach Holzart in verschiedenen Nuancen oder mit verschiedenen Lacken erhältlich. Rahmen, Verglasungen und Türgriffe lassen außerdem viel Spielraum für individuelle Akzente. Der Vorteil von Holztüren: Die Oberfläche kann immer wieder neu behandelt werden. Kratzer können ausgebessert und die Tür bei Bedarf sogar neu lackiert werden.

Weit verbreitet sind auch moderne Glastüren. Sie spenden Licht und vergrößern den Wohnbereich optisch. In der Regel bestehen diese Türen aus Sicherheitsglas, das Widerständen besser standhält als herkömmliches Glas. Um diesen Türen mehr Stabilität zu verleihen, werden sie oft durch Metallrahmen eingefasst. Eine weitere Möglichkeit: Türen aus Kunststoff. Sie sind vergleichsweise günstig und pflegeleicht. Türen aus Metall werden im Wohnbereich kaum verbaut, allenfalls werden sie als Sicherheitstüren eingesetzt.


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