Keller bauen – ja oder nein?

Lesermeinungen:  

(16)

Bauherren, die ohne Keller bauen, haben dafür oft nur einen Grund: Kostenersparnis. Bauherren, die sich für einen Keller entscheiden, schätzen die Lager- oder auch Wohnfläche. Doch so einfach ist die Entscheidung pro oder contra Keller gar nicht. Bauherren sollten das Kosten-Nutzen-Verhältnis sorgfältig abwägen.

Keller, Kellerausbau, zusätzlicher Wohnraum, Foto: Glatthaar-Fertigkeller
Ein gut ausgebauter Keller bietet relativ günstigen Wohnraum. Doch wird dieser überhaupt benötigt? Foto: Glatthaar-Fertigkeller

Für manch einen Bauherrn ist vollkommen klar: Ein Keller muss unter das Haus. Wo sollen sonst Fahrräder, Waschmaschinen, das Werkzeug und nicht mehr benötigtes Kinderspielzeug gelagert werden? Andere verzichten dagegen auf einen Keller. Gerade in Zeiten hoher Baukosten kann man auf diese Weise das Budget entlasten. Doch Bauherren sollten sich Ihre Entscheidung nicht zu einfach machen – und genau analysieren, was sie brauchen und was sie investieren wollen.

Die entscheidenden Faktoren sind:

  • Der eigene Bedarf an Wohnflächen und Räumen
  • Das Grundstück und wie darauf gebaut werden darf
  • Das verfügbare Baubudget

Was kostet ein Keller?

Die Kosten für einen Keller werden laut Initiative Pro Keller häufig überschätzt. Für die Unterkellerung eines freistehenden Einfamilienhauses muss der Bauherr mit Mehrkosten zwischen rund 180 bis 425 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zu einer Bodenplatte rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Bauforschung in Hannover. Das heißt, dass ein Keller zwar 50.000 Euro und mehr kosten kann. Die alternative Bodenplatte kann aber ebenfalls 20.000 Euro und mehr kosten.

Die Höhe des Preises für einen Keller hängt unter anderem von der Bodenbeschaffenheit und dem Grundwasserspiegel ab. Selbst ein günstiger Keller kann letztendlich aber Verschwendung sein – und auch ein teurer Keller unter bestimmten Voraussetzungen die richtige Wahl.

Beispielrechnung

Ausgangspunkt ist ein frei stehendes Einfamilienhaus. Es hat eine Wohnfläche von rund 155 Quadratmeter, die Baukosten belaufen sich auf rund 290.000 Euro ohne Keller oder Bodenplatte. Je nach Beschaffenheit des Kellers kommen in etwa folgende Kosten hinzu:

  • Gemauerter Hochkeller (Keller, der 50 bis 80 cm über die Erde hinausragt und nicht im Grundwasser liegt): 51.500 Euro
  • Wasserundurchlässiger Betonkeller im Grundwasser (Weiße Wanne): 67.000 Euro
  • Grundplatte (einfache Bodenplatte, die notwendig ist, wenn man auf den  Keller verzichtet): 20.400 Euro

(Quelle: Pro Keller e.V.)

Vor- und Nachteile eines Kellers

VorteileNachteile
Mehr Wohnfläche auf kleinen GrundstückenHöhere Baukosten
Platz für die Haustechnik sowie StauraumBarrierefreier Zugang nur durch Zusatzinvestitionen möglich
Marktwert des Hauses deutlich höher als bei Häusern ohne KellerHöherer Zeitaufwand beim Bau
Beim Ausbau zur vollwertigen Wohnung kann der Keller zur Miete angeboten werdenAusreichende Versorgung mit Tageslicht nur im Hochkeller oder durch spezielle Lichtkanäle möglich

Der Keller und die eigenen Wohnbedürfnisse

Sofern ein Keller grundsätzlich machbar wäre, stellt sich die Frage, ob er überhaupt gebraucht wird. Zu Beginn einer Planung sollte deswegen die Frage stehen, wieviel Raum und welche Zimmer benötigt werden. Also beispielsweise eine Sauna oder ein Waschraum oder ein Arbeitszimmer. Außerdem sollten sich Bauherren klar werden, wieviel Lagerraum sie wofür brauchen.

Als nächstes stellt sich die Frage, wo diese Räume im Optimalfall liegen sollten. Der Waschraum wäre beispielsweise nicht im Keller besonders sinnvoll, sondern neben dem Schlafzimmer. Eine Vorratskammer liegt im Optimalfall neben der Küche. Fahrräder, Werkzeug und der Rasenmäher sind in der Garage gut aufgehoben oder aber in einem anderen ebenerdigen Stauraum. Ein Partyraum könnte tatsächlich in den Keller. Auch ein Gästezimmer, ein Fitnessraum oder ein Arbeitszimmer kann gut in den Keller – wenn das Tageslicht ausreicht.

Keller, Keller bauen, Keller ja nein, Lagerfläche, Foto: laughingmango / iStock
Typische Nutzung eines Kellers: Als Lagerfläche, beispielsweise für Sportgeräte. Außerdem ist Platz, um die Skier zu wachsen. Foto: laughingmango / iStock
Keller, Keller bauen, Keller ja nein, Foto: sweetl1 / fotolia.de
Der Keller als großzügiger Fitness- und Hobbyraum. Foto: sweetl1 / fotolia.de

Ein Keller in Abhängigkeit vom Grundstück

Ein Keller ist in erster Linie zusätzlicher Raum. Alternativ können Ersatzräume für den Keller auch überirdisch zum Beispiel als Garage, Schuppen oder Teil des Wohnhauses gebaut werden.

Gerade bei kleineren Grundstücken sind diese Optionen allerdings oftmals beschränkt. Wer mehr Platz braucht muss stattdessen vertikal bauen. Das kann auch dann der Fall sein, wenn das Grundstück zwar groß, das Baufenster aber sehr klein ist. So kann das Randgrundstück eines Reihenhausblocks zwar groß sein – dennoch muss sich der Bauherr aber an die relativ enge Reihenhausbebauung halten.

Wer keinen Keller mag, könnte auf solchen Grundstücken stattdessen auch in die Höhe bauen und mehr oberirdische Stockwerke planen. Genau das ist allerdings in den meisten Wohngegenden aber untersagt. Der Bau in die Tiefe wird vom Bebauungsplan dagegen nicht eingeschränkt. Allerdings sind zwei unterirdische Ebenen in den meisten Fällen nicht wirtschaftlich.

Abgesehen von der Größe des Grundstücks können gewisse Natureinflüsse eine Rolle spielen. Bei einem zu hohen Grundwasserspiegel muss der Keller beispielsweise als weiße Wanne, also absolut wasserdicht, ausgestaltet werden. Das macht den Keller aber teurer. Und im Überschwemmungsgebiet ist der Keller das erste, was vollläuft – und kann deswegen nur eingeschränkt genutzt werden.

Keller, Keller bauen, Keller ja nein, Fernsehkeller, Foto: Irina Shiyan / fotolia.de
Wer auf ein TV-Gerät im Wohnzimmer verzichtet, kann sich im Keller einen kleinen Kinosaal einrichten. Foto: Irina Shiyan / fotolia.de
Keller, Keller bauen, Keller ja nein, Sauna, Foto: tora1983 / iStock
Die Sauna ist im Keller bestens aufgehoben. Foto: tora1983 / iStock

Der Keller und die Finanzen

Letztendlich ist die Frage, ob man einen Keller bauen lässt oder nicht natürlich auch eine finanzielle. Ist das Traumhaus zu teuer, kann es tatsächlich eine Option sein, kleiner zu bauen, stattdessen einen Keller zu nehmen – und Räume unter die Erde zu verbannen. Das geht freilich nur dann, wenn flexible Zimmer überhaupt eingeplant worden sind. Schließlich ist der Keller weniger geeignet für Schlaf-, Wohn- oder Kinderzimmer.

Keller bauen: Rechenbeispiele

Die Dreiköpfige Familie Meier plant ein einfaches Haus mit 125 Quadratmetern ohne Keller. Küche und Wohnzimmer sind relativ großzügig, im Erdgeschoss befindet sich ansonsten ein kleiner Heizungsraum und eine kleine Toilette. Im Obergeschoss findet neben den beiden Schlafzimmern noch ein Gästezimmer Platz, das auch als Fitnessraum genutzt wird. Die Garage wird auch als Lagerfläche genutzt, sie fällt etwas größer aus und wird vom Bauunternehmen gleich mitgemauert.

Die Alternative wäre ein unterkellertes Haus mit 100 Quadratmetern. Küche und Wohnzimmer fallen etwas kleiner aus. Das Gästezimmer und der Heizungsraum finden im Keller Platz, auch die Lagerfläche ist im Keller. Deswegen verzichtet Familie Meier auf die Garage und baut stattdessen ein Standard-Carport.

Aufgrund des niedrigeren Preises und des zu zusätzlichen Platzes entscheidet sich Familie Meier dazu, das kleinere Haus mit Keller zu bauen.

 125 m²100 m²
Haus (1.600 €/m²)200.000 €160.000 €
Bodenplatte10.000 €/
Keller/40.000 €
Garage / Carport15.000 €5.000 €
Gesamtflächer125 m²150 m²
Gesamtkosten225.000 €205.000 €

Die Fünfköpfige Familie Müller plant ein Haus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche mit Keller. Hier findet der Heizungsraum, eine Speisekammer und ein Hobbyraum Platz. Draußen steht eine Doppelgarage.

Die Alternative wäre ein größeres Haus mit 160 Quadratmetern. Heizungsraum und Speisekammer würden im Erdgeschoss untergebracht werden müssen, die Zimmer im Obergeschoss würden etwas größer, der Hobbyraum wird gestrichen. Auf die Doppelgarage will die Familie allerdings nicht verzichtet, sie fließt in die Rechnung deswegen nicht ein.

Das Haus mit Keller ist zwar nur geringfügig teurer, doch würde die Familie den günstigen Wohnraum unter der Erde gar nicht richtig nutzen und fürchten, ihn über die Jahre einfach nur mit Zeug vollzustopfen, den sie eigentlich gar nicht mehr braucht. Sie entscheiden sich für das Haus ohne Keller und freuen sich über den großzügigeren Platz im Obergeschoss.

 140 m²160 m²
Haus (2.500 €/m²)350.000 €400.000 €
Bodenplatte/15.000 €
Keller60.000 €/
Gesamtfläche210 m²160 m²
Gesamtkosten410.000 €400.000 €

Fazit

Die Entscheidung, mit oder ohne Keller zu bauen, ist keine triviale. In der Abwägung geht es darum, unterschiedliche Raumkonzepte gegeneinander aufzuwägen und sich zu überlegen, was man wirklich braucht – und was nicht. Zudem sollte man den möglicherweise höheren Marktwert eines unterkellerten Hauses in seine Überlegungen einbeziehen.


Ihre Meinung zählt

(16)
4.6 von 5 Sternen
5 Sterne
 
10
4 Sterne
 
5
3 Sterne
 
1
2 Sterne
 
0
1 Stern
 
0
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

Bauplanung
Neuen Kommentar schreiben

12 Kommentare

Mettwurstpapzt am 09.05.2016 15:06

Moin,

ich finde die Infos im allgemeinen sehr gut. WAS man mit einem Keller will, bleibt doch jedem selbst überlassen. Bei mir wäre es der Klassische "Men-Cave", sprich ein richtiges Heimkino + Proberaum für die Band sollen in den Keller. Hauptsache "Laut" sein, ohne jemanden zu stören...

Insofern fand ich den Artikel schon sehr interessant...

auf Kommentar antworten

Marco am 07.04.2016 13:21

Hallo roque, Du bist mittlerweile wahrscheinlich eingezogen. Wie ist das vorläufige Fazit bezüglich Keller ja/nein?

auf Kommentar antworten

Heiko am 08.02.2016 22:25

Hallo,

Ich finde die Seite super aber ich denke eins der wichtigsten Dinge ist: wie teuer ist der m2 für das Grundstück. Ist der m2 günstig würde ich das Geld in das Grundstück investieren und den Keller weg lassen. Ist der m2 teuer dann rechnet sich ein Keller eher

auf Kommentar antworten

Surf*Ing am 11.10.2015 10:15

Liebe bauen.de-Redaktion,

Bierlord spricht uns aus der Seele.

Aus den oben schon aufgeführten Gründen tendieren wir auch stark zu Kellerersatzräumen (Keller im Prinzip nur wenn wir durch die Grundstücksgröße eingeschränkt wären).

Verunsichert werden wir durch Aussagen wie diese:

"Ein Keller erhöht die Baukosten lediglich um etwa 10 Prozent und bringt dabei eine 40 Prozent größere Fläche."

Daher wäre der gewünschte (finanzielle) Vergleich

x qm Keller vs. x qm Kellerersatzraum

auch für uns sehr interessant!

Viele Grüße

Surf*Ing

auf Kommentar antworten

Bierlord am 18.07.2015 22:53

Vielen Dank für Ihre Antwort auf meinen recht spitz formulierten Kommentar.

Es würde mich freuen einen solchen Vergleich zu lesen.

Dieser ist bei meiner Recherche im Netz auch so noch nicht wirklich behandelt worden und könnte vielleicht auch für andere Leute interessant sein.

Gruß

Bierlord

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 13.07.2015 12:35

Hallo Bierlord,

vielen Dank für das ausführliche Feedback.

Der Artikel beschränkt sich auf die Frage, in welchen Fällen ein Keller im Allgemeinen sinnvoll ist. Manche Vor- und Nachteile sind dabei natürlich naheliegend. Sie werden nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Der gewünschte Vergleich zwischen Keller und Kellerersatzräumen schließt tatsächlich direkt an die Thematik im Artikel an. Die Anmerkungen nehmen wir daher gerne auf, um sie bei der nächsten Überarbeitung zu berücksichtigen.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

auf Kommentar antworten

Bierlord am 12.07.2015 20:30

Hallo zusammen,

Meines Erachtens grenzt dieser Artikel etwas an dem, was man in der Schule als "Thema verfehlt" bezeichnet hat.

Die Überschrift müsste wohl eher in die Richtung gehen "Nutzfläche - ja oder nein?", denn die vermeintlichen Argumente in diesem Artikel zielen darauf ab, ob man neben der eigentlichen Wohnfläche zusätzlichen Stauraum und Ausbaureserven hat oder eben nicht. Denn es ist klar, dass ich bei mehr Platz mehr unter kriege (Gartengeräte, Fahrräder, Waschmaschine, Weihnachtsdeko, Sauna, Haustechnik, Werstatt, ...). Und dass ein Haus mit Platz beim Wiederverkauf höhere Preise erziehlt, als eines ohne, kann sich auch meine (2-jährige) Tochter denken.

Was für mich aber weitgehend auf der Strecke bleibt, ist der Vergleich von einem Haus mit Keller zu einem Haus, dass um die gleiche Fläche, die der Keller bietet mit Kellerersatzräumen übertage ausgestattt ist.

Es stellt sich also für mich die Frage, wo liegen Vor- un Nachteile eines Kellers gegenüber Kellerersatzräumen.

Für Kellerersatzräume und eben nicht für Keller spricht z.B.:

- Tageslicht ohne Lichtschächte

- Mehr Wohnqualität als die Unterbringung eines Wohnraums im Keller

- Fluchtwege bei der Nutzung als Wohnraum

- Verzicht auf eine Geschossdecke sowie Treppe

- kein anfallender Aushub

- kein Bodengutachten

- technisch weniger anspruchsvollere Bauart (im vergleich zu einer weißen Wanne)

- Keller beinhalten immer ein Risiko, dass bei der Ausführung Fehler gemacht worden sind, die schwerer zu beheben sind und weitreichende Konsquenzen haben

- Gartengeräte, Fahräder, Material für die Werkstatt, Speisevorräte etc. müssen nicht über eine Kellertreppe transportiert werden.

- Wäscheräume können besser belüftet werden und sinnvollerweise ist die Waschmaschine auch nahe der Schränke im Obergeschos zu platzieren

- bei einer Erweiterung des Hauptbadezimmers kann eine Sauna integriert werden, ohne dass ein zweites Badezimmer benötigt wird.

- Eine Werstatt liegt idealerweise neben der Garage

- und vieles vieles mehr

(einiges hat roque schon erwähnt)

Gegen Kellerersatzräume spricht für mich nur:

- Unterbringung von Stauraum bei kleinem Grundstück

Vielleicht sollte der Artikel dahingegehend ergänzt bzw. geändert werden und ein Kostenmodell aufgestellte werden, dass X m² Keller mit X m² mehr Haus vergleicht.

Als Resultat wird sich sicherlich eine Differenz ergeben, die für den Bau übertage spricht.

Diese Differenz wäre dann damit zu vergleichen, wie die örtlichen Grundstückspreise sind.

Gruß

Bierlord

auf Kommentar antworten

olipe am 09.12.2018 11:37

super super super, endlich jemand der logisch denken kann. Danke

roque am 08.07.2015 14:59

Hallo,

wir bauen ohne Keller und das aus folgenden Gründen:

- wir haben rel. hohes Grundwasser

- ein Keller ist ein sehr übermäßig teurer Stauraum

- bei vielen bisher besichtigten Häusern waren meist nur 1/2 bis 3/4 des Kellers sinnvoll genutzt

- wir haben eine Hausfläche von ca. 10mx12m und bekommen dort alle unsere benötigten Räume unter

- optionalen Stauraum bietet der Speicher

- Werkstatt/Hobbyraum angrenzend an Doppelgarage, wo ich um ein vielfaches einfacher ein Rad oder ähnliches (Gartengeräte, Möbel) reparieren kann

- HWR ebenerdig bzw. auf gleichem Stockwerk wie Schlafraum, wo auch die Wäsche anfällt

- geringerer Wiederverkaufswert rechnet sich m.E. gleich mit den geringeren Baukosten

Zudem erschließt es sich mir nicht, was gut daran sein soll immer ständig mit seiner Wäsche, wegen einer Getränkeflasche oder wegen Arbeiten (Hobbykeller) in den Keller laufen zu müssen. Dies ist doch völlig unlogisch. Hier plane ich auch schon 20-30 Jahre voraus, wenn einem vielleicht das Treppensteigen nicht mehr so einfach fällt.

Zudem Wäsche fällt nicht im Keller an, Getränke ect. kann ich in der Speise neben der Küche lagern und Stauraum für Kartoffeln usw. ... also bitte, ich denke nicht, dass wir in einer Zeit leben, in der wir Lebensmittel im großen Stil lagern müssen. Arbeiten im Hobbyraum habe ich bereits oben erläutert. Für mich stellt sich eher die Frage, ob ein Keller nicht auch oft einer konservativen Haltung geschuldet ist.

Und natürlich ja, es ist auch eine Frage von der Größe des Hauses und des Grundstückes. Dieser Aspekt ist mir in Ihrem Artikel aber nicht objektiv durchleuchtet worden.

auf Kommentar antworten

olipe am 09.12.2018 11:35

bin ganz deiner Meinung. Mir zum Beispiel graust es schon vor dem Gedanken eines Tages den Keller meiner Eltern entrümplen zu müssen ...

bauen.de-Redaktion am 28.05.2015 10:26

Hallo Shrink,

vielen Dank für den Kommentar.

In unserer Beispielrechnung kostet das Haus 290.000 Euro - allerdings ohne Boden. Wer auf den Keller verzichtet, sollte mit zusätzlichen Kosten von rund 20.000 Euro rechnen. Ein Keller kostet das Doppelte beziehungsweise Dreifache, bietet aber weitere Nutzfläche.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

auf Kommentar antworten

Shrink am 13.05.2015 14:21

Verstehe nicht warum die "einfache Bodenplatte" als separater Kostenpunkt ausgeführt ist.

Wenn ich einen Keller Bauer brauche ich für den auch eine Bodenplatte PLUS eine gute gedämmte Decke.

auf Kommentar antworten

Gerscher am 24.04.2015 17:08

Die Tipps hier sind echt super. Ich habe auch vor in nächster Zeit zu bauen. Da ist es gut, wenn man mit der Grundlage des hier vermittelten Wissens einen Anfang hat.

Ein Dank an den Webmaster

auf Kommentar antworten

Bert am 16.04.2014 16:08

In meinem Bekanntkreis hat kaum jemand ohne Keller gebaut, ubd die bereuen es. Man weiß nie was die Zukunft bringt und Raum für zukünftige WÜnsche ist durch nichts zu ersetzten.

auf Kommentar antworten

Rudi am 24.05.2018 14:31

"... hat kaum jemand ohne Keller gebaut, ubd die bereuen es"

Ist das nur ein Schreibfehler oder tatsächlich so, dass alle den Keller bereuen?