Terrassenplatten verlegen – so geht’s!

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Bei der Gestaltung der Außenanlagen lässt sich sparen. Heimwerker können beispielsweise relativ problemlos Terrassenplatten selbst verlegen. Wie die verschiedenen Verlegearten aussehen und welche Tipps und Tricks es dabei gibt, erfahren Sie hier. Mit unserem Splittrechner können Sie außerdem schnell herausfinden, wie viel Splitt Sie benötigen.

Terrassenplatten verlegen, diy, Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Zur Gestaltung des Terrassenbodens kann man beispielsweise Naturstein- oder Betonplatten verlegen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com

Ist das Eigenheim halbwegs fertig, geht es an die Gestaltung der Außenanlagen. Bei der Terrasse bieten sich dem Heimwerker dabei viele Möglichkeiten: Sie kann ganz aus Holz errichtet werden, oder mit einem Untergrund aus Beton, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Terrassenbelägen. Vor allem beim Pflastern oder Terrassenplatten verlegen muss nicht unbedingt ein Profi ran – selbst Anfänger schaffen einen Quadratmeter in 90 Minuten.

Terrassenboden: Materialien und Vorbereitungen

Neben speziellen Fliesen für den Außenbereich oder Terrassendielen aus Holz oder WPC stehen bei der Gestaltung einer neuen Terrasse auch Platten aus Beton, und unbehandeltem oder behandeltem Naturstein als Bodenbelag zur Auswahl, die der Fachhandel in vielen Formen und Farben anbietet. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Terrassenplatten frostbeständig sind und ihre Oberfläche nicht zu glatt ist, um die Rutschgefahr bei Nässe zu minimieren.

Terrassenplatten verlegen, diy, Betonplatten. Foto: djd/Lithonplus GmbH & Co. KG
Betonplatten. Foto: djd/Lithonplus GmbH & Co. KG Foto: djd/Lithonplus GmbH & Co. KG
Terrassenplatten verlegen, diy, Naturstein, Foto: sk-natursteine.de
Naturstein, geschnitten. Foto: sk-natursteine.de Foto: sk-natursteine.de
Terrassenplatten verlegen, diy, Naturstein, Foto: sk-natursteine.de
Naturstein, gebrochen. Foto: sk-natursteine.de Foto: : sk-natursteine.de
Experten-Tipp

Wenn die Platten angeliefert werden, Lieferung gut prüfen. Mängel müssen schriftlich gemeldet werden und zwar noch vor Einbau bzw. Verarbeitung. Wer fehlerhaftes Material verarbeitet, hat keinen Reklamationsanspruch mehr.

Auch der Untergrund muss frostsicher und tragfähig sein. Prinzipiell ist vor dem Verlegen der Terrassenplatten ein Gefälle von circa zwei Prozent zu erstellen, damit Wasser vom Haus weg abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Bei einer betonierten Bodenplatte muss gegebenenfalls Estrich aufgetragen werden, um dieses Gefälle zu erzeugen.

Link-Tipp

Ist noch kein geeigneter Untergrund vorhanden, finden Sie hier eine Anleitung zum Terrassenbau in Eigenregie.

Die Terrassenplatten selbst können dann entweder auf ein wasserdurchlässiges Splittbett, auf Plattenlager oder direkt in ein Mörtelbett verlegt werden.

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Der Standard: Terrassenplatten verlegen im Splittbett

Heimwerker, die ihre Terrasse nicht auf einer Betonplatte oder Holzkonstruktion errichten möchten, sollten das Erdreich entsprechend vorbereiten. Dazu die Fläche abstecken und ausschachten. Anschließend zehn bis 20 Zentimeter Schotter – also Splitt in einer gröberen Körnung von 32 bis 45 Millimetern – einfüllen und beispielsweise mit einer Rüttelplatte schichtweise verdichten. Auch hier gilt: Gefälle nicht vergessen. Nun wird das Verlegebett aus feinerem Splitt oder sogar Sand geschaffen.

Dafür Splitt mit einer Körnung von zwei bis fünf Millimetern insgesamt fünf Zentimeter dick auftragen und plan abziehen.

Platten nun vollflächig ins Splittbett legen. Dabei eine Fugenbreite von drei bis fünf Millimetern sowie eine etwas größere Dehnungsfuge zur Hauswand lassen.

Praxis-Tipp

Am Rand der Terrasse kleine Pflöcke aufstellen und dazwischen eine Schnur spannen. Der Fugenverlauf orientiert sich an dieser Schnur.

Wer Betonwerksteinplatten verlegt, kann auf Fugenkreuze zurückgreifen. Diese sorgen für gleichmäßigen Abstand und verbleiben in den Fugen.

Die Terrassenplatten mit einem Gummihammer festklopfen.

Praxis-Tipp

Beim Festklopfen ein Brett über die Platten legen und mit dem Gummihammer darauf schlagen. So richten sich die Platten gleichmäßig aus.

Nun können die Fugen mit Sand oder Fugenmörtel gefüllt werden.

Damit sich Terrassenplatten nicht verschieben, kann der Rand mit verzinkten Lochwinkeln oder Erde gestützt werden. Dabei aber darauf achten, dass Wasser abfließen kann.

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Wie viel Splitt brauche ich? Ganz einfach mit dem Splittrechner herausfinden

Der Splittrechner von bauen.de berechnet Ihnen, welche Menge an Splitt oder Ziersplitt Sie für Ihr Vorhaben benötigen. Dafür einfach die Maße des Aushubs angeben und die entsprechende Splittart auswählen.

Jetzt berechnen
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Bodenplatten im Mörtelbett verlegen

Terrassenplatten verlegen, diy, Mörtelbett, Foto: delkoo - fotolia.com
Bei der Arbeit mit schnelltrocknendem Mörtel immer abschnittsweise vorgehen. Foto: delkoo - fotolia.com Foto: delkoo - fotolia.com

Ist ein ebener Untergrund mit leichtem Gefälle vorhanden, können Terrassenplatten auch auf ein Mörtelbett verlegt werden. Fertig gemischter Dickbett-Klebemörtel ist dafür gut geeignet. Dabei immer abschnittsweise vorgehen.

Heimwerker geben den Mörtel punktweise auf den Untergrund, sodass später in den vier Ecken und in der Mitte der Terrassenplatte Mörtel ist.

Die Platte auf die Mörtelpunkte legen und mit einem Gummihammer waagrecht ausrichten.

Bodenplatten erst betreten, wenn der Mörtel vollständig abgebunden ist.

Experten-Tipp

In den Ecken der Terrasse beginnen und zum Haus hin arbeiten. Der Übergang von Terrasse zur Hauswand wird mit dauerelastischem Dichtungsmittel, wie zum Beispiel Silikon, aufgefüllt oder durch ein Profil verdeckt – so lassen sich unschön zugeschnittene Kanten verstecken.

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Bildergalerie: Verlegen von Bruchsteinplatten in ein Erd-Mörtelbett

Terrassenplatten verlegen, diy, Erde, Mörtel, Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Untergrund auftragen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Terrassenplatten verlegen, diy, Untergrund planieren. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Untergrund ebnen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Terrassenplatten verlegen, diy, Platten verlegen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Platten flächig auslegen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Terrassenplatten verlegen, diy, Platten zuschneiden. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Platten ggf. zuschneiden oder klopfen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Terrassenplatten verlegen, diy, Platten waagrecht. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Platten mit einem Gummihammer waagrecht ausrichten. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Terrassenplatten verlegen, diy, Sorgfältig arbeiten. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Sorgfältig arbeiten. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com Foto: Jörn Buchheim - fotolia.com
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Plattenlager – simpel in der Anwendung

Auch bei dieser Verlegeart muss ein Gefälle vorhanden sein. Dieses kann jedoch mit stapelbaren Plattenlagern geschaffen werden. Bodenunebenheiten lassen sich mit Unterlegscheiben ausgleichen.

Vier Platten liegen jeweils auf einem Plattenlager, die erste Reihe liegt auf halben Plattenlagern, an den Ecken müssen die Kunststoffteile mit einer Metallsäge entsprechend zugesägt werden.

Plattenlager haben den Vorteil, dass sich einzelne Platten leicht austauschen lassen und Wasser ungehindert abfließen kann.

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Kurz & knapp: Darauf sollten Sie achten

Terrassenplatten verlegen, diy, Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Grafik: Isabella Haag / bauen.de Grafik: Isabella Haag / bauen.de
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Tipps zum Zuschneiden der Terrassenplatten

Terrassenplatten verlegen, diy, Zuschnitt, Foto: Phi&Lo - fotolia.com
Beim Zuschneiden der Terrassenplatten ist Gefühl gefragt. Foto: Phi&Lo - fotolia.com Foto: Phi&Lo - fotolia.com

Für Kanten oder Abschlüsse müssen Terrassenplatten auch manchmal zugeschnitten werden. Das geht am besten mit einem Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe. Heimwerker können sich diesen im Baumarkt leihen. Dann schrittweise vorgehen:

  1. Platten zuerst gut wässern.
  2. Schnittlinie rundum einzeichnen.
  3. Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe zuerst auf der Plattenrückseite ansetzen und die Platte einschneiden.
  4. Umdrehen und ebenfalls vorsichtig einschneiden, bis sich die Platte teilt.
  5. Zugeschnittene Platten direkt mit sauberem Wasser abwaschen. Schleifstaub verursacht Flecken.
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Verfugen – ja oder nein?

Liegen die Platten auf einer Betonsohle empfiehlt es sich, nicht zu verfugen. So ist sichergestellt, dass Regenwasser abläuft. Anders als bei Pflastersteinen müssen bei Terrassenplatten die Fugen nicht unbedingt verfüllt werden. Wer jedoch seine Terrassenplatten verfugen möchte, kann beispielsweise Quarzsand oder Gesteinsmehl verwenden. Auch spezieller Pflasterfugenmörtel wird gerne verwendet. Dabei ergeben sich verschiedene Vor- und Nachteile:

VorteileNachteile
offene FugeWasser fließt ab
Leichtes Austauschen
Platten können sich verschieben
Unkraut kann ungehindert wachsen
SandWasser fließt ab
Vergleichsweise leichtes Austauschen
muss regelmäßig wieder aufgefüllt werden
Unkraut möglich
Fugenmörtelwenig bis kein Unkraut
wäscht sich nicht aus
Fester Mörtel bricht nach einiger Zeit – elastischer Mörtel gleicht Plattenbewegungen aus
Austauschen ist aufwändig

Bei der Verwendung von Sand gilt: Je schmaler die Fuge, desto feinkörniger muss auch das Füllmaterial in den Fugen sein. Für 25 Quadratmeter sollten Heimwerker circa drei Säcke Sand einplanen. Diesen einfach auf die Platten schütten, mit dem Besen in die Fugen kehren und anschließend leicht wässern. Den verbliebenen Sand abkehren.

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Verlegemuster: von einfach zu kompliziert

Wer ungeschnittene Natursteine verlegen möchte, braucht ein gutes Auge und Geduld, damit später ein harmonisches Gesamtbild mit gleichmäßigen Fugen entsteht. Ungeübtere – oder ungeduldigere – Heimwerker sollten sich für ein klassisches Verlegemuster wie den Kreuzverband oder den Halbverband entscheiden.

Halbverband. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Halbverband. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Kreuzverband. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Kreuzverband. Grafik: Isabella Haag / bauen.d
Fischgrät. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Fischgrät. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Reihenverband. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Reihenverband. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Römischer Verband. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Römischer Verband. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Rosenspitz. Grafik: Isabella Haag / bauen.de
Rosenspitz. Grafik: Isabella Haag / bauen.de

Welche Muster sich verlegen lassen, ist natürlich abhängig von Art, Form und Größe der Terrassenplatten.

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Werkzeug & Material

Material

Terrassenplatten
Schotter 32 oder 45 mm
Splitt 2-5 mm
Dickbett-Klebemörtel
Plattenlager
Loch-Metallwinkel

Werkzeug

Schubkarre
Gummihammer
Fäustel
Metermaß
Abziehschienen
Maurerschnur
Fugenkreuze
Winkelschleifer
Arbeitshandschuhe
Holzpflöcke
Maurerkelle
Flachmeisel

Abhängig von der Ausführung werden unterschiedliche Werkzeuge und Materialien gebraucht.

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25 Kommentare

Benni am 27.10.2018 20:16

Hallo!

Wir haben Keramikplatten 120x40 in Edelsplitt gelegt. Welches Material eignet sich nun zum Verfugen?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 30.10.2018 14:47

Hallo Benni,

Sie können Fugensand verwenden.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Katrin am 23.08.2018 18:39

Hallo,

wir wollen auf unserer Terrasse (L-Form) Feinsteinplatten verlegen. Die Platten haben eine Größe von 120x40cm. Habt ihr Tipps wie wir die in Bezug auf die zwei verschiedenen Gefälle verlegen können? Muss man an der Ecke unbedingt auf Gärung sägen oder könnte man das eine Gefälle in das andere irgendwie übergehen lassen? Vielen Dank schon mal

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 24.08.2018 12:06

Hallo Katrin,

die beiden L-Arme neigen sich also in unterschiedliche Richtungen? Ist das unbedingt notwendig? Das Wasser muss natürlich vom Haus wegfließen. Möglicherweise können Sie die Abstufungen zwischen den Platten in Kauf nehmen. Oder Sie lassen zwischen den Ebenen mit unterschiedlich ausgerichtetem Gefälle ein paar Zentimeter Platz und gleichen dies durch Fugenmörtel aus.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Karsten am 21.08.2018 16:25

Hallo,

ich möchte gerne Hanoi Blaustein Platten in der Größe 20x20x2,5 cm auf einer quadratischen Fläche von ca. 16qm in ein Splitt Bett legen. Untergrund ist eine Betonplatte mit Bitumenschicht, Einfassung 3x Hauswand 1x Aluabschlussleiste mit Ablauf. Wäre das möglich, ohne das die Gefahr besteht, das sich die Platten bei Druckpunkbelastung lösen? Danke für Ihren Rat

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 24.08.2018 11:49

Hallo Karsten,

das ist sicherlich nicht optimal, weil es wenig Spielraum zum verdichten und einklopfen gibt. Wie tief ist denn Ihr Splittbett? Wir empfehlen mindestens 10 Zentimeter Schotter plus fünf Zentimeter Splitt mit einer Körnung von zwei bis 5 Millimetern. Ist das Bett zu flach, könnten sich einzelne Platten lockern und wackeln. Etwas besser wird’s mit Fugenmörtel.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Burkhard am 24.06.2018 14:56

Hallo,

ich möchte unserer Terrasse mit Betonplatten 40 x 40 x 4,2 cm auf ein Splittbett von ca 4,5cm auslegen. das Gefälle beträgt 3%. Der Untergrund ist eine Betonplatte mit einzementierten Waschbetonplatten. Meine Frage wäre, ob ich noch eine Noppenbahn mit Flies unter den Splitt legen muß ? Das Wasser fließt jetzt super ab. Um die Terrasse habe ich bereits Kiesfangschienen montiert, die den Splitt halten sollen, und das Wasser ungehindert abfließen kann.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 25.06.2018 12:28

Hallo Burkhard,

welche Funktion sollte die Noppenbahn denn haben? Sollen die Waschebetonplatten geschützt werden, weil Sie eventuell irgendwann wieder die alte Terrasse haben wollen? Dann könnte Sie hilfreich sein. Wenn es darum geht, dass das Wasser ablaufen kann, reicht das Gefälle von 3 Prozent. Um der Terrasse Stabilität zu geben, sollten das Splitbett und die Kiesfangschienen reichen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

suwest am 12.06.2018 11:24

Hallo,

ich habe eine Terasse mit Betonplatte und obendrauf Estrich. Bisher hatten wir Fliesenbelag. Diesen habe ich entfernt und den Kleber abgeschliffen. Nun möchte ich Terassenplatten 2 cm auf Stelzlager verlegen. Muss ich den Estrich vorher abdichten? Und wenn ja, dann wie am Besten und kostengünstigsten. ich habe flüssige Dichtungsmassen gefunden, welche aber sehr teuer sind. Meine Terasse hat etwas über 40 m². Über einen Rat würde ich mich freuen.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 14.06.2018 15:11

Hallo suwest,

gibt es denn einen Grund, ihn abzudichten? Was liegt denn darunter? Wenn dort Regenwasser hinkommen darf, brauchen Sie keine wasserdichtre Terrasse.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

JPR am 10.06.2018 21:16

Moin!

Ich möchte eine seit 50 Jahren bestehende Terrasse aus Waschbetonplatten auf Sandbett verschönern. Da sie auch ca. 10cm höher werden soll, habe ich mir gedacht, die bestehende Terrasse als Unterbau zu belassen, mit Splitt ca. 5 cm aufzufüllen und darauf Terrassenplatten zu verlegen. Ca. 2% Gefälle sind bereits vorhanden und sollen erhalten bleiben. Kleine Besonderheit: die Terrasse ist links und rechts durch Mäuerchen eingefasst - es ergibt sich daher nur eine "offene Kante" am Übergang zum Rasen.

Ich denke gegenwärtig an Kunststein mit versiegelter Oberfläche, habe mich aber noch nicht entschieden.

Fragen:

- Reicht es aus, eine Schicht aus feinem Splitt zu schütten, oder ist ein Aufbau aus grobem und feinem Spitt übereinander notwendig?

- muss ich das Splittbett noch rütteln?

- wenn ich die Fugen mit Fugenmörtel verfuge (um dem Unkraut keine Chance zu geben), ist dann die Drainage-Fähigkeit des Splittbetts noch wichtig (und muss ich mir Gedanken machen, wie die Konstruktion an der unteren Kante das Regenwasser wieder los wird)?

- was ist sonst zu beachten?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 11.06.2018 10:13

Hallo JPR,

sauberer wäre es natürlich, die alte Terrasse zu entfernen und komplett neu zu gestalten, aber das sollte so schon auch gehen.

- Bei 5 Zentimeter Splittbett reicht eine Schicht Feinsplitt.

- Ja, den Splitt sollten sie verdichten.

- Wenn Sie die Terrasse komplett dicht hinkriegen und ein Gefälle haben, sollte alles in Ordnung sein. Aber es kann immer Mal kleine Schäden oder Lücken geben und dann sollte das Wasser dennoch ablaufen können. Aber Sie kennen ja den alten untergrund. Hat sich dort irgendwo Wasser gesammelt? Dann können Sie an dieser Stelle ja dafür sorgen, dass das Wasser ablaufen kann, bevor Sie die Splittschicht legen.

- Den Übergang zum Rasen sollten Sie schon sauber gestalten. Also so, dass Wasser ablaufen kann und die Terrasse in Form bleibt. Das kommt auf die Gegebenheiten vor Ort an. Evtl. müssen Sie hier noch Randsteine setzen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

guwu am 31.05.2018 07:34

Hatte auf meiner Terrasse alte Polygonalplatten. Nach Entfernung kamen darunter einbetoniert Waschbetonplatten zum Vorschein. Total eben. Kann ich da direkt Terrassenplatten 5cm dick drauflegen oder muss da auch Split drauf? Angrenzend ist eine Abfluss-Schneise von einem ehemaligen Pool. Sollte da Splitt rein um das gleiche Niveau zu erreichen?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 01.06.2018 10:58

Hallo guwu,

wenn der Untergrund in Ordnung ist, können Sie die neuen Platten direkt verlegen. Wenn Sie irgendwo einen Niveauausgleich schaffen müssen, kann Splitt die richtige Wahl sein, sofern er ausreichend dick aufgetragen werden kann und nicht zur Seite einfach wegrieseln kann. Evtl. ist ein Erdmörtelbett besser geeignet, das lässt sich aus der Ferne schwer einschätzen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Lolo am 01.03.2018 19:24

Frage: Will 40 Jahre alte Waschbetonplatten, die auf Sandbett liegen, durch moderne 5 cm dicke Platten austauschen. Kann ich die auf mein altes Sandbett legen, oder muss ich es durch Splitbett austauschen ;

Danke

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 02.03.2018 15:18

Hallo Lolo,

wir empfehlen ein Splittbett.

Sofern die neuen Platten ungefähr den alten entsprechen und sich auch bei der Nutzung nichts ändert, das Sandbett außerdem in gutem Zustand ist, können Sie sicherlich auch das alte Sandbett erneut verwenden. Evtl. müssen Sie es neu verdichten.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Yevgen am 24.04.2017 09:26

Hallo.

Wie tief soll man Splittbettboden machen wenn man eine Terrasse mit Betonplatten verlegen will?

Reichen eigentlich 5mm voll?

Danke

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 26.04.2017 10:15

Hallo Yevgen,

für eine Terrasse mit Betonplatten reichen 5 Zentimeter Split auf etwa 20 Zentimeter Schotter. Eine Splitkörnung von 5 Millimeter ist in Ordnung. Dieser Aufbau muss nur dann anders aussehen, wenn die Belastung sehr hoch ist, beispielsweise bei einer Garagenauffahrt.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Redaktion bauen.de am 06.05.2016 10:37

Hallo Othmar Scharrer,

bei einer minimalfuge von 3 mm sollten Sie Sand der Körnung 0 bis 2 mm verwenden.

Baustoffe wie Sand, Kies, Schotter erhalten Sie im Baumarkt oder im Baustofffachhandel bzw. einem Kieswerk in der Nähe.

Viele Grüße,

die Redaktion von bauen.de

auf Kommentar antworten

Othmar Scharrer am 04.05.2016 11:00

Frage: Welche Sandkörnung ist empfohlen für die Zwischenräume von lose verlegten Betonsteinplatten (Spalt zirka 3 bis 5 mm) ?

Und wo bekommt man diesen Sand - Kabelsand ?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 18.04.2016 15:08

Lieber Badener,

im Endeffekt brauchen sie einen festen, ebenen Untergrund, der Gewicht trägt aber Wasser abfließen lässt. Dazu brauchen Sie nicht zwangsläufig Schotter sondern können auch Betonreste verwenden. Bei richtigen Betonplatten werden Sie aber beispielsweise Schwierigkeiten haben, Ihren Untergrund zu verdichten. Durch die Fugen, die zwischen den Platten entstehen könnte beispielsweise nach und nach Splitt rieseln, wodurch Ihre Pflastersteine absacken.

Viele Grüße,

die Redaktion von bauen.de

auf Kommentar antworten

Badener am 18.04.2016 08:59

Vielen Dank für ihre Antwort!

Ich habe noch viele nicht mehr benötigte kaputte Betonplatte/-einfassungen. Kann ich diese dann auch anstatt des Schotters als "Grundierung" verwenden, und darauf dann den Splitt als Verlegebett?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 14.04.2016 16:23

Lieber Matthias,

das kann man aus der Ferne nicht genau beantworten. Sofern Sie Ihre Terrasse pflastern wollen und nicht etwa eine Einfahrt sollte auch ein Splittbett von 8cm Tiefe funktionieren. Bei hoher Belastung kann es allerdings sein, dass sich der Splitt unregelmäßig absetzt. Das betrifft dann letztendlich auch einzelne Pflastersteine und Ihre Terrasse wird uneben. Im Zweifel sollten Sie sich an einen Fachmann vor Ort wenden.

Viele Grüße und viel Erfolg für Ihr Projekt,

die Redaktion von bauen.de

auf Kommentar antworten

Mettsen am 14.04.2016 13:53

Hallo,

sie schreiben 5cm Splittbett. Ist es denn schlimm, wenn man ein größeres Bett hat? Zum Beispiel 8cm?

Gruß Matthias

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 07.04.2016 12:40

Hallo badener,

wenn Sie Ihre Terrasse nicht auf einer Betonplatte oder Holzkonstruktion errichten, sondern auf Erdreich, sollten Sie dieses entsprechend vorbereiten und die Fläche ausschachten. Als Grundierung sollten Sie Schotter einfüllen und mit einer Rüttelplatte verdichten, für das Verlegebett können Sie schließlich Splitt nehmen. Wie viel Schotter Sie nehmen müssen und wie tief die Ausschachtung deswegen sein soll, kommt jedoch immer auf die gewünschte Belastung und die Art des Pflasters an. Deswegen können wir die Situation aus der Ferne leider nicht gänzlich beurteilen.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

auf Kommentar antworten

badener am 06.04.2016 15:57

Hallo, ich möchte eine Terasse (4m*2m) in einem Schrebergarten auf Erdboden mit Platten (30*30*4) errichten. Wie tief sollte die Grube sein? und empfiehlt es sich auch zuerst Schotter und dann Splitt drunter zu legen?

Viele grüße

badener

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 04.04.2016 13:00

Hallo stahles,

vielen Dank für Ihren Kommentar und die Anregung, die wir bereits intern weitergegeben haben.

Beste Grüße

Die Redaktion von bauen.de

auf Kommentar antworten

stahles am 02.04.2016 10:18

Splittrechner funktioniert nicht

Ergänzung mit beiden Angaben cbm und to wäre sinnvoll, z.B. ob eigener PKW-Anhänger

zum Transport ausreicht.

Gruß aus Baden

Ernst Stahlberger

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 02.02.2016 11:52

Hallo Inge,

Riesel ist ein anderer Begriff für Kies. Darauf werden die Betonplatten dann gelegt. Weitere Informationen rund um den Bau einer Dachterrasse finden Sie im angehängten Artikel:

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

auf Kommentar antworten

Inge am 01.02.2016 09:23

Die Dachterrasse soll mit Betonsteinplatten in Riesel verlegt werden. Was bedeutet das?

auf Kommentar antworten

Bert am 09.06.2015 12:29

Hallo liebe Redaktion,

ich finde kaum Informationen über Schiefer und mögliche Besonderheiten beim verlegen. Habt ihr Tipps oder eine Quelle?

Danke für die Hilfe.

Bert

auf Kommentar antworten

Robert am 09.03.2015 09:22

Hallo,

interessanter Artikel. Ich habe Terrassenplatten, die auf einem Trainmörtelbett eingebaut wurden, zu ersetzen. Wie gehe ich am besten vor?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Tipps.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.11.2014 08:55

Hallo stloeb,

über eine simple Art, Randsteine zu setzen berichtet unser Autor im angehängten Artikel zum Terrassenbau.

Viel Erfolg bei Ihrem Terrassenprojekt.

Ihre Redaktion von bauen.de

auf Kommentar antworten

stloeb am 18.11.2014 17:22

Danke - sehr informativ und hilfreich.

Ich habe eine Information vermißt: Randsteine, welche nutze ich - wie lege ich diese, wie werden sie befestigt.

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