Abfluss verstopft: Diese Mittel helfen

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Wenn das Wasser sich während des Duschens bis über die Knöchel rückstaut, ist es höchste Zeit, den Abfluss zu reinigen. Dabei stehen verschiedene Methoden zur Auswahl: Ist der Abfluss verstopft helfen Muskelkraft, Technik oder Chemie.

Die Saugglocke erzeugt Unterdruck und befreit den Abfluss von Schmutzpfropfen. Foto: Markus Bormann/fotolia.com Foto: Markus Bormann/fotolia.com

In den Ausgüssen von Küche und Badezimmer sammelt sich jede Menge Schmutz. Dieser kann sich mit der Zeit in den Rohren festsetzen und zu einem Pfropf verdichten. Die unangenehme Folge: Schmutzwasser kann nicht mehr ablaufen und staut sich in Waschbecken, Badewanne, Dusche oder Toilette und bringt diese zum Überlaufen. Ist der Abfluss verstopft helfen chemische Abflussreiniger, eine Saugglocke oder eine Rohrreinigungsspirale.

Chemischer Abflussreiniger ist keine Dauerlösung

Beim Einsatz von Abflussreiniger reagiert das chemische Gemisch nach einer individuellen Einwirkzeit mit dem heißen Wasser. Durch die Reaktion lockertbeziehungsweise verflüssigt sich der Pfropf und die Schmutzpartikel können ablaufen. Allerdings belastet die ätzende Natronlauge nicht nur die Gewässer, sie kann bei einer zu hohen Dosierung auch verklumpen und die Innenwände der Rohre angreifen. Eine schonendere Alternative ist hingegen die Saugglocke.

Rohrreinigung mit Muskelkraft: Saugglocke

Die Saugglocke – auch Pümpel genannt – befreit den Abfluss, indem sie im Rohr Unterdruck erzeugt. Dafür muss der Rand der Gummiglocke fest aufliegen und jede weitere Luftzufuhr verschlossen werden. Jetzt wird etwas Wasser in das Becken gelassen, damit beim Hochziehen des Pümpels keine Luft durch kleine Öffnungen zwischen Gummi und Keramik gelangt und die Sogwirkungen beeinträchtigt. Wird nun kräftig mit dem Holzstab gepumpt, entsteht Unterdruck, der im besten Fall den fest sitzenden Schmutzpropfen löst.

Rohrreinigungsspirale – ist der Abfluss verstopft hilft simple Technik

Beim Einsatz der Rohrreinigungsspirale wird der Draht in den Abfluss eingeführt bis er auf Widerstand stößt. Dreht man nun an der Handkurbel schiebt sich die Spirale wie ein Korkenzieher durch den Pfropf. Der Schmutz, der sich dabei in den Windungen der Welle festsetzt, wird nach dem Herausziehen der Spirale einfach entfernt. Nach dem Einsatz der Rohrreinigungswelle sorgt ein Nachspülen mit heißem Wasser dafür, dass bereits gelöste Partikel im Rohr abfließen.

Wer sich die unangenehme Arbeit ersparen will, der kann einfach vorsorgen: Ein Ablaufsieb fängt Lebensmittelreste, Haare und Co. auf und verhindert, dass sie überhaupt erst in die Rohre gelangen.


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