Dampfsperre richtig anbringen

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Eine Dampfsperre schützt Dämmschicht und Bauteil vor eindringender Feuchtigkeit – und ist dennoch so manches Mal Ursache für weitreichende Feuchteschäden. Schließlich unterlaufen beim Einbau einer solchen diffusionsdichten Folie so manche Fehler.

Dampfsperre, Foto: Heinz Waldukat/Fotolia
Ob Geschossdecke oder Dach: Um Folgeschäden zu vermeiden, muss beim Anbringen der Dampfsperre äußerst gewissenhaft gearbeitet werden. Foto: Heinz Waldukat/Fotolia

Eine Dampfsperre ist – vereinfacht gesprochen – die Schutzhülle der Wand- oder Dachdämmung. Richtig angebracht sorgt die Folie aus Aluminium oder Polyethylen dafür, dass kein Wasserdampf in das Dämmmaterial eindringen kann. Nehmen Bauherren oder Renovierer das Dämmen selbst in die Hand, ist dabei eine der großen Fehlerquellen das richtige Anbringen der Dampfsperre: In der Theorie ist dies verhältnismäßig einfach – in der Praxis unterlaufen aber häufig Fehler mit weit reichenden Folgen.

Dampfsperren – wieso, weshalb, warum?

Wohnen, kochen, duschen, baden und selbst atmen, das alles verursacht feuchte, warme Luft. Kann die entstandene Feuchtigkeit nicht entweichen, schlägt sie sich an der kältesten Stelle im Raum nieder und kondensiert dort. Ein Teil der warmen Raumluft strömt durch die Wand nach draußen und kühlt auf ihrem Weg ab. Auch dabei kann sich Tauwasser bilden – das Schimmelbildung oder weitere Feuchteschäden in der Baukonstruktion verursachen kann.

Um diese Luftströmungen einzudämmen oder ganz zu unterbinden, werden diffusionsoffene, diffusionshemmende oder gar diffusionsdichte Folien eingebaut. Vor allem beim Dachausbau, beim Bau eines Holzhauses oder beim Errichten eines Fertighauses in Holzständerbauweise sind diese Folien unerlässlich, um Dämmung und Holzkonstruktion vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.

Eine lückenlose Luftdichtheitsschicht des Hauses wäre dabei wünschenswert. Mit einer korrekt verbauten Dampfsperre lässt sie sich erreichen. Theoretisch müssen bei der Montage einer Dampfsperre, also einer diffusionsdichten Folie, nur zwei Grundregeln beachtet werden:

  1. Die Dampfsperre wird immer auf der warmen Seite eines Bauteils eingezogen, ist also stets dem Innenraum zugewandt.
  2. Die Dampfsperre muss 100-prozentig dicht sein, kleinste Undichtigkeiten können zu gravierenden Schäden führen.

Vor allem der zweite Punkt führt in der Praxis jedoch immer wieder zu Problemen.

Tipp

Nicht jeder Dämmstoff muss mit einer Dampfsperre oder Dampfbremse kombiniert werden. Bei einer Innendämmung mit Kalziumsilikatplatten kann beispielsweise meistens auf eine solche Folie verzichtet werden.

Dampfsperre richtig einbauen

Dampfsperre, Querschnitt, Foto: Alterfalter - fotolia.com
Bei der Aufsparrendämmung wird die Folie direkt auf die Sparren und unter das Dämmmaterial verlegt. Foto: Alterfalter - fotolia.com

Eine Dampfsperre muss zu 100 Prozent dicht sein. Besondere Sorgfalt gilt also den Foliennähten sowie den Anschlussstellen an Fenster oder Steckdosen.

Wo die Dampfsperre eingebaut wird, ist abhängig von der Dämmart. Bei einer umfassenderen Dachsanierung wird meist direkt auf den Sparren gedämmt. In diesem Fall wird die Dampfsperrfolie oberhalb der Sparren direkt auf den Sparren verlegt oder in eine Vollschalung eingebaut. Erfolgt die Dämmung zwischen den Sparren, liegt die Folie raumseitig unterhalb der Sparren. Bei einigen Sanierungsfällen müssen Dampfsperren auch von außen geschlauft über die Sparren verlegt werden. Dann sind meist besondere Systeme zu verbauen – und es sollte in jedem Fall der Profi ran.

Link-Tipp

Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Dämmweisen – und wie Heimwerker diese selber machen können:

Dampfsperre, Dichtband, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Beim Befestigen der Dampfsperre wird die Folie zwangsläufig beschädigt. Ein Dichtband schließt die kleinen Löcher. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Tacker, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Die diffusionsdichte Folie kann ganz einfach am Sparren festgetackert werden. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Klettband, Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Die Überlappungen zwischen den einzelnen Folienbahnen können mit einem speziellen Klettband verschlossen werden. Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG

Nachdem das Dämmmaterial aufgebracht wurde, geht es ans Anbringen der Dampfsperre, die in der Regel aus Aluminium oder Polyethylen besteht.

  • Die Montage der Folie erfolgt entweder parallel zu den Sparren oder parallel zur Traufe. Unabhängig von der Laufrichtung sollten sich die Folienbahnen jeweils mindestens zehn Zentimeter überlappen. Dabei darf die Folie nicht unter Spannung stehen, sondern einige Zentimeter durchhängen. Ans Mauerwerk wird die Folie daher durch Materialzugabe angeschlossen.
  • Zur Befestigung wird üblicherweise ein abdichtendes Tackerband auf die Sparren geklebt. Wird die Folie dann mit Tackerklammern oder Breitkopfstiften an den Sparren befestigt, sorgt dieses Band für die nötige Luftdichtigkeit. Beim Übergang der Dachfläche zum Giebel wird die Folie durch ein Dichtband befestigt. Dabei gilt es Falten zu vermeiden. Endgültig fixiert wird die Dampfsperre aber erst durch die Unterkonstruktion der Innenbekleidung.
Dampfsperre, Übergang Giebel, Abdichtung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Bei der Abdichtung der Übergänge zum Mauerwerk sollte man darauf achten, dass die Folie nicht unter Spannung steht. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Abdichtung Durchbruch, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Durchlässe sind stets besonderes sorgfältig abzudichten. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Klebeband, Foto: tesa SE
Die einzelnen Materialien – wie Folie, Klettband oder Montagekleber – sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Foto: tesa SE
  • Abschließend müssen Durchbrüche und Anschlussstellen fixiert und abgedichtet werden. Dies erfolgt entweder durch speziellen Kleber oder durch geeignetes Dichtband. Rohrdurchbrüche werden am besten mit einem separaten Flansch aus dem gleichen Material abgedichtet, Fenster mit separaten Bahnenstreifen angeschlossen. Um die Dampfsperre möglichst selten zu durchstoßen, empfiehlt es sich eine Installationsebene zwischen Folie und Innenbekleidung zu schaffen. Schließlich kann durch jedes Tackerloch und jede Steckdosenöffnung Feuchtigkeit in die Dämmung gelangen und nicht mehr entweichen.
Dampfsperre, Querlatte, Konterlattung, Unterkonstruktion, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Die Konterlattung fixiert die Dampfbremse endgültig. Beim Verschrauben darauf achten, dass immer nur auf den Sparren geschraubt wird. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
  • Zum Abschluss wird die Konterlattung aufgebracht. Diese dient als Abstandshalter zwischen Dampfsperre und Rauminnenwand. Nur so kann eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet werden. Auf der Konterlattung kann nun die Innenwand aufgebracht werden.

Fehlerquellen, Mängel und deren Vorbeugung

Dampfsperre, Dampfbremse, Baumangel, Foto: Verband Privater Bauherren (VPB)
Schlechte Anschlüsse: Damit Dampfsperre oder Dampfbrems ihre Funktion erfüllen kann, müssen sie lückenlos verklebt sein. Foto: Verband Privater Bauherren (VPB)

Weist eine Dampfsperre geringste Undichtigkeiten auf, so kann dies gravierende Folgen haben: Schimmelbildung, Herabsetzung der Dämmfunktion und Wärmeverlust durch Zugluft. Und selbst Schäden an tragenden Bauteilen durch die eindringende Feuchtigkeit sind nicht auszuschließen. Um Undichtigkeiten vor Aufbringen der Innenwand aufzuspüren, führen Fachleute einen so genannten Blower-Door-Test durch.

Achtung: Auch wenn die Innenwände angebracht sind, muss in diesen Räumen auf die Dichtigkeit der Dampfsperre geachtet werden. Wer Bilder aufhängt oder Möbel anbringt, kann dabei die Dampfsperre durchlöchern.

Damit Feuchtigkeit erst gar nicht ins Bauteil oder die Dämmung eindringt, müssen undichte Stellen verklebt werden. Besonderes Augenmerk sollte gelegt werden auf:

  • Anschluss der Dampfbremse an das verputzte Mauerwerk.
  • Überlappungen der Dampfbrems- bzw. Dampfsperrbahnen oder Stöße von Holzwerkstoffplatten.
  • Runde und eckige Durchdringungen wie zum Beispiel für Elektrokabel, Rohre, Balken, Ecken und Fenster.
  • Sockel-Anschlüsse.

Dampfbremse vs. Dampfsperre – welche Folie ist besser?

So mancher vermutet, dass eine Dampfsperre Bauteile besser vor eindringender Feuchtigkeit schützt – schließlich dichtet sie die Konstruktion vollständig ab und verhindert eine Durchfeuchtung. Die Krux daran ist: In vielen Fällen ist erst die Dampfsperre die Ursache für massive Feuchteschäden!

Zumeist liegt das an Ausführungsmängeln. Die Problemstellen sind dabei Anschlüsse zum Beispiel an Fenstern oder auch Durchdringungen für Steckdosen oder Rohre. Diese bekommt man selten wieder richtig dicht. In manchen Fällen wird die Wärmedämmung feucht eingebaut und die perfekt angebrachte Dampfsperre verhindert, dass das in den Bauteilen enthaltene Wasser entweichen kann. Eine undichte – oder eben auch eine zu dichte – Dampfsperre gehört daher zu den zehn häufigsten Baumängeln.

Aus diesem Grund wird mittlerweile weitestgehend auf Dampfsperren verzichtet und stattdessen eine Dampfbremse eingebaut. Auch wenn die beiden Begriffe umgangssprachlich meist synonym verwendet werden, wird in den entsprechenden Normen und Richtlinien klar zwischen den Materialien getrennt. Dabei dient der sd-Wert als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal. Dieser Wert benennt die wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke, die zeigt, wie viel Widerstand ein Baumaterial der Wasserverdunstung leistet. Dieser Sperrwert berechnet sich wie folgt:

sd-Wert
= werkstoffspezifischen Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ * Dicke des Werkstoffes s (in m)

[Die µ-Werte für die gebräuchlichsten Baustoffe sind in der DIN EN ISO 12572 Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten von Baustoffen und Bauprodukten angegeben. Der Wert spiegelt sich in der Wärmeleitgruppe (WLG) oder auch Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) wider.]

 

Art der Luftdichtheitsfoliesd-Wert der Folie
Unterspannbahn, diffusionsoffen< 0,5 m
Dampfbremse, diffusionshemmend2 - 1.500 m
Dampfsperre, diffusionsdicht> 1.500 m

 


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74 Kommentare

Jan am 17.10.2018 11:34

Hallo,

Ich möchte Dachziegelbleche bei meinem Gartenhaus anbringen. Auf dem Profilholz des Daches befindet sich Dachpappe. Zwischen der Konterlattung soll Styrodur zur Dämmung verbaut werden. Muss ich darüber eine zusätzliche Dampfbremsfolie anbringen, um Kondeswasser unter den Blechen vib der Isolierung fern zu halten?

Viele Grüße

Jan

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 18.10.2018 10:46

Hallo Jan,

eine Dampfbremse oder -sperre wird an der Innenseite der Dämmung angebracht und dann beispielsweise mit Trockenbauplatten verkleidet. Wenn Sie fürchten, dass Feuchtigkeit unter die Dacheindeckung gelangen könnte, wäre eine diffusionsoffene Unterspannbahn das Mittel der Wahl.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Katrin am 08.10.2018 23:29

Hallo liebe Redaktion, vielen Dank für die schnelle Antwort auf meine Frage vom 4.10.18. Der Anbau wurde mit Kalksandsteinen gemauert. Innen wurde ca 2cm Lehm verputzt. Von aussen ist die Mauer roh. Wir haben jetzt ein Dachlatten-Gitter angebracht, in die wir die Rockwool-Platten einlegen wollen. Darauf kommt dann die Holz-Verkleidung. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es unsinnig, die Dämmwolle mit einer Dampfsperren-Plane nach aussen hin luftdicht abzudichten. Sollen wir trotzdem zwischen Dämmwolle und Holzverkleidung eine Folie zum Schutz vor Aussenfeuchtigkeit spannen? LG Katrin

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 09.10.2018 09:41

Hallo Katrin,

nein, es gibt keinen Grund, eine Dampfsperre anzubringen. Um das Dämmmaterial vor Wind und Wetter zu schützen, bringen Sie ja die Holzverkleidung an.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Göki am 05.10.2018 14:31

Hallo,

wir wohnen in einer Gauben Dachgeschosswohnung, die Dachkonstruktion wurde mit Sandwichplatten gemacht. Durch Zufall als wir die Regipswand aufbohrt haben unter den Gauben, ist uns aufgefallen beim Reinleuchten, das die Handwerker keine Dampfsperrfolie verwendet haben.

Dies wollten wir jetzt im Nachhinein verbessern.

"Wandaufbau" (vom Innen Raum nach aussen betrachtet)

Rigips -> OSB Platte -> Rockwool -> Leerraum ca. 40-50cm Breite unter den Gauben -> Stein auf Stein wo die Sandwichplatten montiert sind -> als Abschluss dann die Außenfasseden dämmung.

Es kann durchaus möglich sein, was ich auch vermute das ich es unverständlich beschrieben habe, aber gerne kann ich auch Bilder zusenden, brauche dringend Hilfe. LG

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 08.10.2018 09:25

Hallo Göki,

wie lautet denn Ihre Frage?

Bei einer durchgängigen Kombination aus Rigips und OSB brauchen Sie nicht zwangsläufig eine Dampfbremse oder -sperre. Der Aufwand, beie Platten abzumontieren, um die Folie zu ergänzen, lohnt sich vermutlich nicht. Im Zweifel sollten Sie die Frage, ob eine Dampfbremse sinnvoll wäre, vor Ort mit einem Energieexperten oder einen Dachdecker klären.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Katrin am 04.10.2018 22:35

Hallo, wir wollen den neuen Anbau unseres Hauses von aussen dämmen und mit einer Holzfassade verkleiden. Innen ist der Raum mit Lehm verputzt. Ist eine Dampfsperre ratsam? Und wo wird sie angebracht? Direkt zwischen Hauswand und Dämmung? Oder zwischen Dämmumg und Holzverkleidung? LG

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 05.10.2018 11:49

Hallo Katrin,

Sie nennen jetzt nicht den kompletten Wandaufbau. Aber generell wird eine Dampfsperre innen angebracht und soll die Feuchtigkeit in der Raumluft davon abhalten, in die Wand, bzw. in das Dämmmaterial einzudringen. Ein Lehmputz kann eine ähnliche Funktion übernehmen: er kann eine bestimmte Menge Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abgeben. In Ihrem Fall ist ja das Dämmmaterial ja außerhalb - also an einer Steinmauer? - angebracht und durch die Fassade ausreichend geschützt.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Peter am 11.09.2018 21:36

Unser Haus ist von 1960. Es hat ein kleines Bad im Erdgeschoß, das jetzt renoviert werden soll. Bisher hat dieses Bad eine Betondecke, die verputz ist. Darüber in der ersten Etage ist ein weiteres, größeres Bad, dessen Fußboden gefliest ist. In dem kleinen Bad im Erdgeschoß möchte ich an die verputzte Betondecke eine Holzkonstruktion aus Dachlatten anbauen und darunter dann Gipskartonplatten anschrauben. In die neue Baddecke sollen dann Einbaustrahler rein.

Meine Frage ist, ob ich in das untere Bad jetzt eine Dampfbremsfolie einbauen muß oder ob das nicht erforderlich nicht.

Das Bad liegt in der Hausecke, hat also zwei Außenwände, zwei Innenwände und zwei kleine Fenster.

auf Kommentar antworten

Redaktion von bauen.de am 12.09.2018 13:28

Hallo Peter,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist bei einer Betondecke eine Dampfsperre nicht erforderlich. Da wir aus der Ferne allerdings keine allgemeingültigen Tipps geben können, möchten wir Ihnen empfehlen, einen Fachmann zu konsultieren.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion von bauen.de

Elisa_1911 am 13.08.2018 16:23

Ich habe vor einem Jahr in einem Mehrfamlienhaus (BJ 96) Schäden an der Dampfsperre unterm Dach (dort befinden sich Abstellkammern) festgestellt und der Hausverwaltung gemeldet. Diese hat bis heute nichts unternommen. Durch einen unerklärlichen Wasserschaden im Flur wurde ein GA vom Dach gemacht. Durch die defekte Dampfsperre - so der Gutachter - hätten sich gravierende Schäden an der Dämmung des Daches gebildet, so dass das Dach komplett erneuert werden muss. Der Gutachter ist mit dem Hausverwalter befreundet und weiß, dass ich schon vor einem Jahr auf die schadhafte Dampfsperre hingewiesen habe. Obwohl im die Gegebenheiten seit Jahren bekannt sind, sagt er nun, dass die Folie zwingend verschalt werden muss, was in unserem Haus - und auch in allen anderen Häusern der Wohnanlage - nicht der Fall ist. Ist das korrekt?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 14.08.2018 08:36

Hallo Elisa,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Aus der Ferne können wir das leider schlecht beurteilen. Sie können allerdings selbst einen zweiten Gutachter beauftragen, wobei das wieder mit Kosten verbunden sein wird. Vorab können wir Ihnen noch das Gespräch mit einem Eigentümerverwein wie Haus & Grund empfehlen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

Ilka am 13.07.2018 19:50

Hallo,

Wir haben im DG Bad eine gemauerte Duschtrennwand entfernt. Diese ging im Bad durch die Dampfbremse und dann kommt das Dämmmaterial (Mineralwolle). Das entstandene Loch wurde einfach durch den Trockenbauer geschlossen. Direkt daneben befindet sich die Dusche. Kann das gutgehen?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 16.07.2018 09:50

Hallo Ilka,

das heißt, das Dämmmaterial wird im Bad durch eine Dampfbremse geschützt, nur dass an der Stelle, an der die Wand war, die Dampfbremse jetzt unterbrochen ist? Wie wurde die Lücke denn geschlossen? Das kann schon gut gehen. Kann aber auch schief gehen.

Wenn Feuchtigkeit durch die Wand dringt, ist sie sofort im Dämmmaterial - und da soll sie auf keinen Fall hin.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


Ilka am 16.07.2018 10:16

Hallo bauen.de Reaktion,

Ja genau, da ist jetzt sowohl in der Dampfbremse als auch im Dämmmaterial eine Lücke von 20x100cm. Das Loch in der Decke wurde mit einer Rigips Platte geschlossen. Direkt darunter ist halt die Dusche....

Danke und Grüße

Ilka


Redaktion bauen.de am 16.07.2018 10:32

Hallo Ilka,

ach, es handelt sich um die Dachdämmung und die Decke des Bades, alles klar. Also zum einen ist die Wand dort oben nicht ganz so sehr Spritzwasser ausgesetzt, wie es beispielsweise bei der Wand in der Kabine ist. Das ist schonmal gut.

Großes Aber: einfach eine 20 Zentimter breite Lücke im Dämmmaterial zu lassen ist keine so gute Idee. An dieser Stell wird die Wand kälter sein, der Wasserdampf, der im Bad zwangsläufig entsteht, wird dort kondensieren, das Wasser früher oder später durch die Gipswand treten und möglicherweise in das angrenzende Dämmmaterial eindringen oder aber das Schimmelrisiko erhöhen.

Das klingt aus der Ferne alles andere als fachmännisch und sollte, soweit wir das von hier einschätzen können und auf Basis Ihrer Schilderungen ausgebessert werden.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Jürgen am 25.06.2018 15:10

Ich möchte mein Flachdach bestehend aus OSB Platten und Schweisbahnen von innen zwischen den Sparten dämmen

22 cm Rockwool ist angedacht

Solle ich darunter eine Dampfsperre oder eine Dampfbremse einbauen ?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 28.06.2018 11:14

Hallo Jürgen,

ohne die örtlichen Begebenheiten und insbesondere den genauen Dachaufbau zu kennen, können wir da nicht viel dazu sagen. Die Steinwolle sollte allerdings auf keinen Fall feucht werden und Feuchtigkeit kann vermutlich nicht entweichen. Insofern scheint eine Dampfbremse die bessere Wahl zu sein.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


Jürgen am 28.06.2018 11:29

Der Dachaufbau ist relativ einfach erklärt !

Sparren.... OSB Tafeln.... Schweisbahnen ...

Wie dämme ich das nun von innen zwischen den Sparren am besten?


Redaktion bauen.de am 02.07.2018 12:52

Die örtlichen Begebenheiten kennen wir dennoch nicht. Um sicher zu gehen, müsste jemand den Zustand des Daches prüfen. Sofern aus baulicher Sicht nichts dagegen spricht, es also keine komplizierten Stellen gibt, die eine absolute Abdichtung beeinträchtigen könnten, und Sie auch keine Feuchtigkeit einsperren, können Sie eine Dampsperre einbauen. Ansonsten eher die Dampfbremse.

Paulsen am 17.05.2018 19:55

Wir haben ein Fertighaus Baujahr 1994. Damals war es noch nicht üblich luftdicht zu bauen, unsere Dampfsperre wurde dem entsprechend nicht verklebt, sondern nur überlappend verlegt und angetackert. Drüber ist Spanplatte und Gipskarton. Da ich auf Grund von Renovierungsarbeiten ein Zimmer komplett leer geräumt hatte, habe ich in diesem Zuge auch gleich die Dampfsperre nach heutigem Standard erneuert und die Spanplatten gegen OSB3 Platten getauscht. Ich muss sagen, dass die Steinwolle komplett trocken und alles top in Ordnung war. Ich frage mich nun, ob ich nach und nach in allen Räumen die Dampfsperre erneuere, oder ob ich nicht eine Konstruktion, die sich 24 Jahre lang bewährt hat, einfach so lassen sollte. (Auch wenn die Dampfbremse nicht verklebt ist.) Ihre Meinung ?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 24.05.2018 09:48

Hallo Paulsen,

wenn die bisherige Konstruktion in Verbindung mit Ihrem Wohnstil ihren Dienst erbracht hat, gibt es eigentlich wenig Grund, Zeit und Geld zu investieren und etwas zu verändern. Die Aufgabe der Dampfbremse ist es ja, Nässe daran zu hindern, in die Dämmung einzudringen. Und offenbar tut die Konstruktion genau das. Vielleicht lüften Sie ausreichend, haben wenig Pflanzen, halten sich relativ kurz in den Räumen auf? Wie auch immer, es scheint zusammenzupassen. Ist der Raum, den Sie erneuert haben den repräsentativ? Im Schlafzimmer ist die Luftfeuchtigkeit bspw. oft höher, als im Wohnzimmer. Da könnten Sie eventuell einen zweiten Test machen. Ansonsten scheint es aus der Ferne aber vollkommen in Ordnung zu sein, die bewährte Konstruktion zu erhalten.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Mehfix am 11.03.2018 14:25

Hallo wir bauen gerade ein Fertighaus müssen Tackerklammern abgeklebt werden wenn sie so an den Sparren getackerd wurden,

Mit freundlichen Grüßen

Mehfix

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 15.03.2018 11:20

Hallo Mehfix,

üblicherweise ja. Das kann aber durch ein Dichtband geschehen, dass auf dem Sparren, also unterhalb der Folie vormontiert wurde.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

eladharris am 22.11.2017 19:01

guten Tag,

ich will meinen 8m x 7m Flachdach Garage/Hauswirtschaftsraum renovieren. Eine nicht tragende Porenbetonstein Trennwand, trennt die Garage von Hauswirtschaftsraum. Das Dach ist 25 Jahre alt und zwischen den Dach Sparren sind Alukaschierte Glaswolle angebracht, die ist unten auf den Sparren angetackert (nicht Luft dicht). die Alukaschierte Glaswolle hat einige risse, die ich mit Alu-Klebeband zukleben will. An zwei stelle muss ich circa 5m von der Alukaschierte Glaswolle (zwei Sparren Länge) austauschen. Die Frage ist, womit was kann ich die Alukaschierte Glaswolle teilweise austauschen, ich will nicht alles austauschen und 120mm Alukaschierte Glaswolle finde ich im Baumarkt nicht. Wenn ich die Mineralwolle Klemmfilz ohne Alukaschierung nutzen, was muss ich bezüglich eine Dampfbremse machen?

Nachdem die Dämmung in Ordnung ist, will ich eine Gipswand Decke installieren, Die Decke wird circa 10-20cm unter die Dach Sparren sein. In den USA werden Lüftungsloche im Wand zwischen Decke und Dach Dämmung genutzt, aber es scheint in Deutschland nicht das Standard zu sein. Kann ich die Gipswand Decke vollflächig anbringen ohne irgendwelcher Lüftungslochen?

Dale Harris

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 23.11.2017 11:57

Hallo eladharris,

die Dampfbremse müsste rund um die Mineralewolle luftdicht an den Sparren angebracht werden. Das geht mit speziellem Klebeband. Am Wandabschluss könnte es etwas schwieriger werden, geht aber prinzipiell gleich. Wenn es hier Löcher gibt, kann Feuchtigkeit eindringen und die Dämmung nach und nach durchfeuchten. Alternativen sind möglicherweise Schafwolle, die relativ viel Wasser aufnehmen kann, ohne ihre Dämmwirkung zu verlieren. Auch Dämmstoffe, die zur Perimeterdämmung geeignet sind, wären generell denkbar, beispielsweise Styrodur.

Das mit den Löchern wird nicht ganz klar. Sie wollen die Decke mit Gipsplatten abhängen? Und diese Decke soll Löcher bekommen? Wozu sollen die dienen? Ist aus unserer Sicht nicht notwendig, die Gipsplatten sind ja gerade keine Dampfbremsen, das heißt, der Feuchtigkeitsaustausch kann stattfinden. Bei einem Abstand von 10 bis 20 Zentimetern findet auch ausreichen Hinterlüftung statt - dafür würden schon 5 cm ausreichen. Noch dazu dichten Sie die Dämmung ab.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

vuxbau am 03.11.2017 12:04

Hallo bauen.de Team,

ich habe bei einem Seminar von einem Baumarkt erfahren, dass die Dampfsperrfolie in der Regel nur 24 Monate Lichtbeständig ist. Das würde bedeuten, dass in einem gedämmten Steildach mit Fenster die Dampfbremse noch von Innen lichtbeständig abgedeckt werden muss. In Ihren Beschreibungen finde ich den Hinweis nicht.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 09.11.2017 08:50

Hallo vuxbau,

Die Dampfsperrfolie ist üblicherweise keinem Licht ausgesetzt, denn sie wird ja zwischen Dämmschicht und Wandverkleidung, beispielsweise Gipsplatten oder Holzvertäfelung angebracht. Das wird zum einen in der schematischen Zeichnung deutlich, wir sprechen außerdem von der Konterlattung, die die Innenwand trägt. Insofern stellt sich die Frage der Lichtbeständigkeit eigentlich gar nicht.

Hatten Sie denn vor, die Dampfsperre als abschließendes Element zu benutzen? Warum, bzw. in welchem baulichen Zusammenhang?

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

BHNO1 am 12.10.2017 07:24

Hallo bauen.de,

wir haben die Dampfsperre bereits unter den Sparren angebracht. Die Dampfsperre geht über die Innenwände hinweg. An den T-Stahl-Trägern kommen wir leider nicht in die T-Stücke rein. Da hier und dort etwas viel Platz zwischen Zwischensparrendämmung (darunter Dampfbremse) und Innenmauerwerk ist, wollten wir nun zusätzlich einen Streifen Dampfbremse an die darüberliegende Dampfbremse und das Innenmauerwerk kleben, in jedem Raum und an jeder Wand. Den Zwischenspalt wollen wir mit Resten der Dämmwolle auffüllen und dann von der anderen Mauerseite my der Dampfbremse wieder abschließen. Hierdurch dürfte auch der Schall nochmal deutlich verringert werden. Macht das Sinn oder laufen wir Gefahr, das sich Schimmel an der Glaswolle zwischen den Dampfsperren bildet? Diese liegt ja an der Unterseite direkt auf dem Mauerwerk auf und ist von den anderen Seiten von der Dampfbremse eingeschlossen.

Viele Grüße und bereits vielen Dank für eure Einschätzung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.10.2017 11:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest dann, wenn Ihre Konstruktion wirklich dicht ist, dürfte sich in der Regel kein Schimmel bilden. Abschließend beurteilen können wir das aber aus der Ferne leider nicht. Sollten Sie weiterhin Zweifel haben, würden wir Ihnen empfehlen, einen Fachmann hinzuzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

nilflo am 07.10.2017 15:46

Hallo. Wie sieht es aus, wenn man plant einen Anbau ohne Doppelwand, also mit einer Einfachwand (10cm - echter roter Backstein) auszubauen. Sollte nach der Dämmung eine Dampfsperre angebracht werden?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 09.10.2017 10:59

Hallo nilflo,

eine Dampfsperre brauchen Sie generell nur bei Innendämmung. Bei fast allen Bauteilen, die Sie von außen Dämmen, zum Beispiel mithilfe eines WDVS, brauchen Sie keine Dampfsperre. Wenn Sie Ihren Anbau allerdings von innen dämmen wollen, liegt der Taupunkt am Ende möglicherweise zwischen Dämmung und Wand. Dann müssen Sie irgendwie verhindern, dass das Wasser dort bleibt, die Dämmung zerstört und Schimmelwachstum begünstigt. Eine Möglichkeit kann dann die Dampfsperre sein. Innendämmung ist aber eine heikle Angelegenheit, bei der viel schief gehen kann. Wir empfehlen Heimwerkern ohne Erfahrung nicht, eine Innendämmung selbst einzubauen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Eska am 22.09.2017 12:44

Lohnt sich eine Dachdämmung wenn kein Dachausbau geplant ist? Die Geschossdecke ist sehr gut gedämmt, im Dach ist eine Unterspanbahn montiert die allerdings an manchen Stellen nicht mehr gut befestigt ist und teilweise runterhängt. Der Dachboden wird nur als Abstellraum genutzt.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 22.09.2017 14:53

Hallo Eska und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie den Dachboden im absehbarer Zeit nicht als Wohnraum nutzen wollen, genügt es, wenn lediglich die oberste Geschossdecke gut gedämmt ist. Eine zusätzliche Dämmung des Daches ist dann lohnenswert, wenn der Dachboden beheizt werden soll.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

Butterfliege123 am 18.09.2017 10:44

Wie ist der Aufbau bei einem Dauercampervorzelt?

Da hier ja von außen eine Plane drüberkommt und die Seite auf der der Wohnwagen dran steht ein großes "Loch" in dem Raum klafft bin ich mir total unsicher.

Zur Zeit steht der wohnwaven und das Vorzelt unter einer überdachten stabilen Pergola mit ca. 10 cm Balken. Diese Balken werden die 4 Eckpfeiler meines zukünftigen "Vorzelt" werden.

So hatte ich das geplant:

Von außen OSB Platten an die Balken.

Vorhandener Boden auf Einschlaghülsen mit Winkel bis zu den Balken verlängern.

Von innen Ständerbauweise.

Dämmung 10 cm.

Von inner mit dicken OSB Platten verkleiden und weiß streichen.

Außen die Plane drüberspannen und frst tacmern.

An jeder seite ein großes Fenster und vorne die Tür einseten.

??? Wo kommt hier nun die Unterspannbahn hin, wenn überhaubt nötig?

??? Wo kommt Dampfbremse hin?

??? Ist eine Querlattung nötig vor der Innenverkleidung?

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe

A. Schober

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.09.2017 09:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein solches Bauvorhaben ist für Dauercampervorzelte sicher ungewöhnlich, könnte aber funktionieren. Ob eine Dampfsperre nötig ist oder nicht, hängt sicher auch vom verwendeten Dämmmaterial ab. Wir würden Ihnen empfehlen, vorab Pläne für ihr Vorhaben anzufertigen und sich dann im Baumarkt vor Ort beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

bezau-bernd am 18.07.2017 20:26

wie setze ich denn Steckdosen ,ohne die dampfsperre zubeschädigen?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.07.2017 17:40

Hallo bezau-bernd,

im Optimalfall haben Sie ja einen gewissen Spielraum. Die Dampfbremse wird mit der Konterlattung fixiert und darauf kommen dann beispielsweise Gipsplatten. Die Dicke der Konterlattung ist Ihr Spielraum. In diesem Spielraum könnten Kabel verlaufen, beim Einsetzen von Steckdosen müssten Sie einfach nur sauber und vorsichtig arbeiten. Ansonsten müsste die Dampfbremse rund um die Steckdose sauber verklebt werden. Um kabel durchführen zu können gibt es spezialle Manschetten, die die Folie Luftdicht mit dem Kabl abschließt.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de


bezau-bernd am 20.07.2017 19:46

vielen dank ,ich denke das hilft mir schon weiter.

Pierre am 23.03.2017 20:09

Hallo zusammen

Zur Zeit bauen wir unser neues Häuschen und wollen die Dämmung der Zwischendecke selbst anbringen. Die Decke/Boden wurde über Filigrandecke aus 20 cm Beton gegossen . Der Boden soll begehbar sein und deshalb werden 160 mm Styropor und 25 mm OSB Platten aufgelegt. Der Dachboden bleibt Kalt. Nun meine Frage, muss zwischen Beton zu Styropor und Styropor zu OSB ein Dampfbremse aufgelegt werden ? Wenn ja welche Folie ist ratsam ? In den Unterlagen steht PE-Folie gestapelt 0,15 mm und Lambda 0,330. Was bedeutet dieser Lambda-Wert ?

Gruß Pierre

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Redaktion bauen.de am 24.03.2017 16:44

Hallo Pierre,

eine Dampfsperre braucht man üblicherweise nur dann, wenn man die warme Seite eines Bauteils dämmt. Sie wollen aber den Fußboden des Dachbodens dämmen und der bleibt kalt, es handelt sich also um die kalte Seite des Bauteils. Eine Dampfsperre brauchen Sie nicht unbedingt. Lambda λ bezeichnet die Wärmeleitfähikeit W/mK eines Baustoffes, je höher, desto besser leitet er Wärme weiter. Bei einer Dämmung brauchen Sie also einen möglichst niedrigen Lambda-Wert.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Daniel am 29.01.2017 08:10

Hallo zusammen,

ich habe vor kurzem ein Reihenmittelhaus Baujahr 1967 gekauft.

Jetzt möchte ich gerne das Kaltflachdach (ca. 50 m2) von innen Dämmen.

Ich habe von der Innenverkleidung bis zum dach selbst ca. 22cm Luft.

Das Dach (wurde 2015 erneuert) ist in einem Top zustand: keine Feuchtigkeit, top Raumklima.

Das Kaltdach funktioniert also tadellos und ich habe Angst das ich es mit der Dämmung versaue.

Geplant ist: mit Rockwool den Zwischenraum von 22cm zu Füllen und mit einer Dampfsperre und Gipsgartonplatten zu verkleiden.

Die Frage ist jetzt: Soll ich eine Dampfsperre oder eine Dampfbremse anbringen oder evtl. sogar keins von beidem?

auf Kommentar antworten

Redaktion von bauen.de am 30.01.2017 10:34

Lieber Daniel,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Leider können wir aus der Ferne nicht beurteilen, inwieweit Ihr Dach eine Dampfbremse benötigt. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an einen Fachmann, der Ihnen vor Ort entsprechend weiterhelfen kann.

Beste Grüße

Ihre Redaktion von bauen.de

fannyoskar am 19.09.2016 10:30

habe eine Zwischensparrendämmung einbringen lassen. Nun hängt diese nach ca. 6 Jahren etwas durch u ich habe Bedenken, dass sie mit der Zeit herausfällt. Der Dachdecker meint, dass das so schon ok ist. (Für mich war er zu bequem, eine Dampfsperre aufzubringen, da man im Dachboden nur ganz gebückt arbeiten kann.

Ich habe starke Bedenken, dass mir die Dämmung später rausfällt.

Hat jmd. eine Idee dazu, was zu machen ist?

viele Grüße

Heidi

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.09.2016 12:30

Hallo fannyoskar,
Ihr Problem ist aus der Ferne leider nur schwer einschätzbar. Ihr Dachboden scheint nicht ausgebaut zu sein, die Zwischensparrendämmung wird nicht durch eine Innenverkleidung abgeschlossen und auch eine Dampfsperre haben Sie nicht. Sofern Sie den Dachboden nicht weiter nutzen, brauchen Sie auch keine Dampfsperre. Die Aufgabe derselben ist ohnehin nicht, Dämmmaterial zu befestigen, sondern Feuchtigkeit davon abzuhalten, ins Dämmmaterial einzudringen. Wenn das Dämmmaterial jetzt durchhängt und das zuvor nicht der Fall war, sollten Sie dem schon nachgehen. Vielleicht ist es stellenweise nass und schwer geworden. Wenn es allerdings nur darum geht, das Dämmmaterial davon abzuhalten, herabzufallen, könnten Sie beispielsweise Latten quer an die Dachsparren nageln.
Bitte beachten Sie auch unseren Text zum Thema Zwischensparrendämmung: www.bauen.de/a/nachtraegliche-dachdaemmung-selbst-gemacht.html
Herzliche Grüße,
die Redaktion von bauen.de

Redaktion bauen.de am 25.05.2016 13:24

Hallo doyk,

eine Holzkonstruktion ist generell geeignet, um Gipsplatten und ähnliche Trockenbaustoffe zu tragen. Das Holz müssen Sie nicht imprägnieren, üblicherweise besteht keine Gefahr durch Insekten oder Pilzbefall.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

auf Kommentar antworten

doyk am 25.05.2016 11:38

Hallo,

habe eine Frage zum Unterbau meines Trockenbau-Vorhabens. Kann ich dazu eine Holzkonstruktion verwenden z.B. Kreuzrahmen (Dachlatte 60x40) und muss diese imprägniert sein?

Grüße

doyk

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Redaktion bauen.de am 18.05.2016 11:41

Hallo Dennis,

Sie schreiben, die Dämmung wurde aus Sauberkeitsgründen abgeklebt. In diesem Falle muss die Folie nicht luftdicht angebracht sein. Man muss dann allerdings auch keine Dampfbremsfolie verwenden.

Generell sollte die Dämmung der Geschossdecke vor Feuchtigkeit geschützt sein und das geschieht durchaus durch eine Dampfbremsfolie, die dann vollkommen luftdicht angebracht werden muss. Kondenswasser sammelt sich an den kältesten Stellen eines Raumes und das dürfte in Ihrem Falle nicht die Geschossdecke sein – nachdem Sie ja auch das Dach noch einmal gesondert gedämmt haben. Hier stellt sich allerdings die Frage, warum das notwendig ist. Wenn Sie zudem eine Lüftungsanlage bekommen, sollten Sie mit Feuchtigkeit in der gedämmten Geschossdecke keine Probleme bekommen. In Nassräumen kommt es darauf an, wie Sie die Decke gestalten.

Allerdings lassen sich all diese Fragen nur unzureichend aus der Ferne klären. Wir raten Ihnen, einen Fachmann die Lage bewerten zu lassen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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dennis84 am 14.05.2016 01:32

Moin Moin,

wir bauen aktuell ein Holzrahmenhaus. Der Dachboden ist gedämmt. Hier befindet sich auch eine Dampfsperre für die Luftdichte Schicht.

Zusätzlich haben wir jetzt die Geschossdecken gedämmt und diese wurde mit einer Dampfbremsfolie aus Sauberkeitsgründen abgeklebt. Die Folie wurde aber nicht "Luftdicht" gestaltet. Kein Abschluss zur Wand etc. Ist das Schlimm? Die Luftdichte Schicht befindet sich am Dach (Satteldach) und an den Aussenwänden. Also kann man das so machen? Bekomme auch eine KWL. Diese sollte mich zusätzlich vor Feuchte schützen. Habe nur Bedenken, dass vom Duschen Feuchtigkeit in die Dämmung der Zimmerdecken kommen kann.

LG

Dennis

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Redaktion bauen.de am 12.05.2016 13:57

Hallo Carsten C.,

die Schrauben ziehen die Dampfsperrfolie mit in den Sparren hinein. Wenn die Dampfsperre ordentlich angebracht ist, entstehen dadurch keine undichten Stellen. Um sicher zu gehen, können Sie die Dampfsperre an den Stellen, an denen sie später mit Schrauben oder Nägeln befestigt werden soll, mit Dichtklebeband befestigen. Das ist aber deutlich teurer.

Wie dick die Dämmung sein sollte, hängt davon ab, was Sie erreichen wollen und welches Dämmmaterial Sie verwenden. Die EnEV fordert einen U-Wert von maximal 0,24 W/m²K für die oberste Geschossdecke, beziehungsweise das Dach. Wenn Sie beispielsweise Mineralwolle mit einem Dämmwert von λ 0,032 W/mK verwenden, reicht eine Schicht von 13 Zentimetern aus.

Herzliche Grüße und auch Ihnen schöne Pfingsttage,

die Redaktion von bauen.de

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Carsten C. am 12.05.2016 06:10

Guten Morgen bauen.de Redaktionsteam.

Ich habe nur zwei Verständnisfragen.

Da man bei der Dampfsperre als auch Dampfbremse penibels auf Beschädigungen achten muss und soll. Wie geht man dann bei einer Aufsparrendämmung vor, wenn der Dämmstoff mittels Lattung parallel zum Sparren von Außen verschraubt wird, die Schraube durchstößt doch dann auch die Dampfsperre die somit auch auf dem Sparren liegt?

Zweite Frage, was wäre die empfohlene Mindestdicke an Dämmung, wenn aufdopplung der vorhandenen Sparren logischerweise mit berücksichtigt wird, und man somit frei wählen kann?

Danke für eine Antwort im voraus und schöne Pfingsten.

Carsten

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Redaktion bauen.de am 02.05.2016 13:05

Lieber Marc,

eine Dampfsperre schützt Dämmaterial vor Wasserdampf beziehungsweise vor der Feuchtigkeit in der Luft. Eine Dampfbremse wird immer an der warmen Seite des Dämmstoffes verbaut. Mehr können wir leider nicht dazu sagen, ohne die architektonischen Bedingungen und den Dämmaufbau zu kennen. Sie sollten Ihr Vorhaben deswegen mit einem Experten vor Ort besprechen.

Viele Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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Marc am 02.05.2016 09:40

Hallo,

in unserem keller sollte mal ein kleines Schwimmbecken (5mx4m) eingebaut werden, das Loch ist im Boden (ca. 1,60m tief) und alles voll betoniert. Lange ist nichts passiert und wir haben uns nun dazu entschlossen dieses Zimmer als normalen Wohnraum zu nutzen. Wir wollen das Schwimmbecken mit einer Sparrenkonstruktion mit aufgelegten OSB-Platten überbauen und das Schwimmbecken darunter noch weiter als Stauraum nutzen. Natürlich kommt von unten viel Kälte die mit Dämmung abghalten werden muss. Nun sind wir uns nicht sicher wo die Dampfsperre eingebaut werden muss. Auf die Konstruktion also auf die OSB-Platten oder von unten gegen die Sparrenkonstruktion?

Vielen Dank im Voraus

Marc

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bauen.de-Redaktion am 11.04.2016 13:47

Hallo doyk,

ob eine Dämmung des Schornsteins sinnvoll oder erforderlich ist, kommt auf den Einzelfall an. Natürlich müssen Sie darauf achten, dass die verwendeten Materialien im Falle einer Dämmung nicht brennbar sind. Am besten sprechen Sie davor mit Ihrem Schornsteinfeger über Ihr Vorhaben, der Ihnen sicherlich mehr sagen kann.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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bauen.de-Redaktion am 11.04.2016 12:38

Hallo Martin,

aus der Ferne lässt sich Ihre Situation leider nicht genau beurteilen. Eine Aussage könnte nur dann relativ sicher getroffen werden, wenn klar ist, ob bereits eine Dampfbremse oder -sperre in Ihrer Konstruktion verbaut ist oder ob auf die Rigidurplatten noch ein weiterer Belag folgt.

Wenn Sie die Rigidurplatten nur auflegen, ohne einen weiteren Bodenbelag darüber zu bauen, könnte es auch sein, dass Sie keine Folie benötigen. Mit absoluter Sicherheit kann Ihnen das aber nur ein Experte vor Ort sagen, der einen Blick auf gesamten Aufbau Ihrer Konstruktion werfen kann.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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doyk am 11.04.2016 09:33

Hallo,

habe eine weitere Frage zu meinem Bauvorhaben.

Durch mein Dach geht ein Schornstein. Die Dämmung des Daches sind 240 mm (ca. 45° Neigung).

Muss ich den Schornstein nochmal extra dämmen, er ist komplett von der Dämmung umschlossen. Ich habe die Befürchtung, dass im Winter die Kälte in den Schornstein geht und es zu Kältebrücken über den Steinmantel kommt.

Wie ist eure Meinung >>> nochmal dämmen oder reichen die 240 mm (035) Dämmung des Daches?

Grüße

doyk

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Martin am 10.04.2016 22:36

Liebes Redaktionsteam,

ich beabsichtige, den Dachboden zusätzlich mit begehbaren Rigidur-Dämmelementen zu dämmen. Die alte Glaswolle unterhalb der Dachbodenbretter ist halt nur noch begrenzt effektiv. Nun meine Frage: Ist es notwendig, zwischen Dachboden und den neuen Dämmelementen überhaupt eine Dampfsperre einzubauen?

Vielen Dank und freundliche Grüße, Martin

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bauen.de-Redaktion am 08.03.2016 12:06

Hallo Jürgen,

aus der Ferne können wir Ihre Situation nur bedingt beurteilen. Grundsätzlich klingt ihr Aufbau der Konstruktion gut, wenn an die Holzeindeckung und die Steinwolle ohne Hinterlüftung keine Feuchtigkeit kommt. Ansonsten kann es sein, dass sich Schimmel bildet. Lassen Sie bei Unsicherheiten am besten einen Fachmann einen Blick darauf werfen.

Ob es bei Ihrer Dampfbremse eine Innenseite gibt, erfragen Sie am besten beim Hersteller der Folie – im Normalfall spielt es keine Rolle, welche Seite nach innen oder außen zeigt.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Jürgen am 07.03.2016 20:29

Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor ich abschließend die Rigips-Platten verspachtel, wollte ich noch einmal Ihre Meinung zu meinem gewählten Dämmaufbau für ein Zimmer im Spitzboden erfragen:

der Dachstuhl hat eine Neigung von 45 Grad

unter den Dachpfannen gibt es eine normale Lattung

darunter auf einer kompletten Holzeindeckung Bitumenschweißbahnen (alt)

von Innen wurde zwischen den Sparren vollständig direkt an die Holzeindeckung mit Steinwolle (14 cm) gedämmt

darüber habe ich eine Dampfbremse angebracht

hier drauf eine Konterlattung

zwischen der Konterlattung noch einmal 5 cm Dämmung

und hier drauf Rigipsplatten

eine Hinterlüftung ist bei diesem Aufbau nicht berücksichtigt.

Der Raum wird als Kinderzimmer genutzt.

Gibt es eigentlich bei der Dampfbremse eine Seite, die zwingend nach innen muss?

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bauen.de-Redaktion am 04.03.2016 09:36

Hallo Doyk,

ob die neue Dampfsperre in Verbindung mit der Folie ein Stockwerk weiter unten zu Wärmebrücken oder Feuchtigkeitsschäden führen könnte, sollte sicherheitshalber ein Fachmann vor Ort beurteilen. Er kann Ihnen auch zu diffsuionsoffener oder diffusionsdichter Folie raten.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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bauen.de-Redaktion am 04.03.2016 09:21

Hallo Adam,

grundsätzlich hört sich Ihr Dachaufbau und Ihr Vorgehen plausibel an. Ob eine diffusionsdichte oder diffusionsoffene Dämmung für Ihre Decke am besten ist, kommt aber auf die Dachkonstruktion an und kann am besten ein Fachmann vor Ort entscheiden.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Adam am 02.03.2016 11:22

Hallo Zusammen,

ich habe mein Dachstuhl bereits ausgebaut. Der Aufbau sieht von innen nach außen folgendermaßen aus:

HOLZDECKE

KONTERLATTUNG

ROCKWOLL ISOLIERUNG ZWISCHEN DEN SPARREN MIT ALUKASCHIERUNG

DACHLATTEN

DACHZIEGEL

Es ist keine Unterspannbahn und auch keine Dampfsperre verbaut.

Ich möchte nun die Holzdecke entfernen und dann eine Isolierung mit Isum SM14, die Luftdicht verklebt wird, mit zusätzlicher Konterlattung anbringen.

Macht das sinn und muß die Isum Dämmung Diffusionsoffen oder -dicht sein.

Im Anschluß wird die Holzdecke wieder angebracht.

Später wird, bei Neueindeckung, noch eine Unterspannbahn verbaut.

Für ihre Antwort im Voraus besten Dank.

MfG

Adam

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doyk am 29.02.2016 09:53

Hallo,

ich will mein Dach ausbauen, dieses ist aber völlig ungedämmt.

Der derzeitige Aufbau (Obergeschoss) ist wie folgt > Raumdecke (Gipskarton) Lattung > Dampfsperre > Dämmung (zwischen den Balken der Dachkonstruktion) > 24er OSB (zum Begehen des Dachbodens (DB)) > dann kommt der DB.

Dachboden > Balken der Dachkonstruktion > Unterspannbahn > Lattung > Dachziegel.

Das Dach hat von Giebel zu Giebel (Mauerwand) auf jeder Seite ein große Fette (1x 600mm, 1x 400mm) und die 24er OSB-Platten stoßen an die beiden Fetten an.

Ich will jetzt den Dachboden dämmen zwischen den Balken (240mm) der Dachkonstruktion, dann die Dampfsperre anbringen.

Jetzt kommt meine eigentliche Frage:

- welche Dampfsperre sollte ich besser nehmen diffusionsoffen oder -dicht?

- bis wohin muss ich die Dampfsperre anbringen? Weil bis zur Dampfsperre des Obergeschosses komme ich nicht, da diese unter der Balkenkonstruktion zum Obergeschoss angebracht ist

Hoffe auf eure Antworten

Grüße

doyk

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bauen.de-Redaktion am 26.02.2016 11:03

Hallo Fibi,

aus der Ferne können wir uns leider kein genaues Bild von Ihrem Dach machen. Wenn eine Dämm-Konstruktion an sich in Ordnung ist und von Fachleuten ordnungsgemäß installiert wurde, ist eine Dampfbremse nicht zwingend notwendig.

Wenn Sie jedoch die beschriebene Feuchtigkeitsentwicklung beobachten, scheint etwas nicht in Ordnung zu sein. Befindet sich das Haus in Deutschland, sollten Sie einen Bausachverständigen beauftragen, der Sie auch bei einer Mängelrüge unterstützen kann – Näheres dazu finden Sie hier: www.bauen.de/ratgeber/hausbau/bauratgeber/baurecht/artikel/artikel/maengelruege-und-maengelbeseitigung.html.

Wenn Ihr Haus im Ausland steht, müssten Sie sich nach den dortigen rechtlichen Bestimmungen erkundigen, wie man am besten vorgeht.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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bauen.de-Redaktion am 26.02.2016 11:01

Hallo Jufi,

wenn Sie eine Außenwand von innen dämmen, sollten Sie zuerst eine Lattung an der Wand anbringen. Diese wird mit dem Dämmstoff versehen, erst dann die Dampfbremsfolie verwendet. Näheres beschreibt unser Autor hier in einer Schritt für Schritt-Anleitung:

www.bauen.de/ratgeber/ausbau-renovierung/daemmung/daemmarten/artikel/artikel/renovieren-innendaemmung-einer-aussenwand.html

Beachten Sie bei den Durchbrüchen für die elektrischen Anschlüsse, dass die Dampfsperre immer absolut dicht sein muss. Hier sollten Sie also besonders sorgfältig arbeiten.

Eine Alternative zu den Gipskartonplatten könnte eine Dämmung mit Kalziumsilikatplatten sein. Näheres zu dieser Art der Innendämmung finden Sie unter diesem Link:

www.bauen.de/ratgeber/ausbau-renovierung/daemmung/daemmstoffe/artikel/artikel/innendaemmung-mit-kalziumsilikatplatten.html

Beste Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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jufi am 25.02.2016 00:34

Hallo,

ich möchte meine Aussenwände im Dachgeschoss von Innen Isolieren (Feuchtigkeit, Schimmel) und Dämmen.

Um die Aussenwänd ist ein Rinanker verbaut.

Ich möchte Innen die Aussenwand mit einer Folie als Dampfbremse versehen, danach eine 4cm Starke Ständerleichtbaukostruktion mit Glaswolldämmung und zum Abschluss mit Gipskartonplatten den Wandvorbau abschliesen.

Vorherige Steckdosen in der Aussenwand, sollen die kabel verlängert und mit der voherigen Folie Isoliert werden. Hohlwanddosen sollen in die Rigpsplatten eingebaut werden und die Elektroinstallation sprich Steckdosen wieder hergestellt werden.

Frage ist diese Vorgehensweise in dieser Anordnung richtig ?

Vielen Dank

Jufi

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Fibi am 23.02.2016 16:34

Hallo!

Leider haben unsere lieben Bauarbeiter hier im Ausland keine Ahnung von warmen Dächern und haben bei unserem neuen Dach gar keine Dampfbremse eingebaut. Unser Dach ist eine Holz/Stahlkonstruktion, aussen liegt eine Membran unter den Dachziegeln, die Sparrenzwischenräume sind mit Celotex ausgefüllt, das nicht komplett abdichtet, unten an den Dachsparren ist sind dünne Celotexplatten angebracht und darauf sind mit wahnsinnig vielen Schrauben Gipskartonplatten geschraubt. Die Zwischenräumen in den Stahlträgern sind ebenballs mit Celotex aufgefüllt und aussen nur Gipskarton abgeschraubt. Es tropft jetzt an allen Ecken und Enden in kalten Nächten.

Meine Frage ist nun, wo in dem Aufbau können wir eine Dampfbremse einbauen?

Vielen Dank

Fibi

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bauen.de-Redaktion am 16.02.2016 08:36

Hallo Kai,

aus der Ferne lässt sich Ihre Situation leider nicht genau beurteilen. Wenn der Zwischenraum zwischen Dampfsperre und Decke groß genug ist, sorgt das aber in der Regel für Luftzirkulation und dafür, dass Feuchtigkeit abtropfen kann.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Kai am 07.02.2016 02:57

Hallo!

Ich bin gerade dabei die oberste Geschossdecke zu dämmen. Die bestehende Decke ist eine Holzbalkendecke die von oben zwischen den Balken mit Beton ausgegossen ist. Zuerst habe ich eine variable Dampfsperre verlegt, dann die Balken "aufgedoppelt" (zwischen alten Balken und Dampfsperre wurde ein Dichtband zum Abdichten der Schrauben verlegt). Die Dämmung besteht aus 200mm Steinwolle, darüber OSB-Platten. Nun meine Frage: Die Dampfsperre verhindert das Feuchtigkeit von unten in die Dämmung gelangen kann. Was passiert mit der Feuchtigkeit die zurückgehalten wird? Diese befindet sich dann ja zwischen der bisherigen Decke und der Dampfsperre. Kann das nicht zu Schäden führen?

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 03.02.2016 09:59

Hallo Simon,

sollte sich Feuchtigkeit im Dämmstoff ansammeln, sinkt die Nässe nach unten und lässt sich vermutlich an der Öffnung der Einbaustrahler in der Tat fühlen. Die Kombination aus Feuchtigkeit und Elektrik kann jedoch fatale Folgen haben. Bitte lassen Sie einen Fachmann zumindest einen Blick darauf werfen.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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Stephan am 02.02.2016 20:44

Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung! Die Dämmung der Dachschrägen wurde sauber an den Giebeln verklebt. Ich würde jetzt GKB Platten an die Giebel kleben ohne Dämmung. Das Haus ist BJ 2008 und sollte von der Aussendämmung her ausreichend sein.

Beste Grüße Stephan

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bauen.de-Redaktion am 02.02.2016 08:39

Hallo Stephan,

eine zusätzliche Innendämmung verstärkt für gewöhnlich den Wirkungsgrad Ihrer Dämmung. In der Regel genügt jedoch die Außendämmung der Fassade. Achten Sie jedoch darauf, dass die Dampfbremse der Dachdämmung an den Anschlussstellen dicht abschließt.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Simon am 01.02.2016 20:51

Eine Frage hätte ich allerdings noch. Nehmen wir an es würde doch ein Feuchtigkeitsschaden entstehen. Kann ich das dann durch die Öffnung der Einbaustrahler erkennen. Und Bildet sich die Feuchtigkeit zwischen Dämmstoff und Boder der Zweiten Etage?

auf Kommentar antworten

Simon am 01.02.2016 20:45

Alles klar. Das ist ja bei mir auch gegeben. Dann bin ich um einiges beruhigter. Danke euch ;)

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 01.02.2016 09:18

Hallo Simon,

die Luft sollte zwischen Dämmstoff und Konstruktion zirkulieren können. Zehn Zentimeter dürften ausreichen. Endgültig kann das aber nur ein Experte vor Ort begutachten.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Stephan am 31.01.2016 21:24

Guten Abend,

bei meinem EFH wird der Dachboden ausgebaut. Die Dämmung der Dachschrägen ist abgeschlossen. Was mache ich jetzt mit den Giebelseiten? Das Haus hat eine Aussendämmung, sollte ich die Giebel ebenfalls von innen zusätzlich dämmen und mit einer Dampfbremse abschließen?

Vielen Dank

Stephan

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Simon am 29.01.2016 08:34

Was heißt "eine gut hinterlüftete" Konstruktion? Also zwischen Balken und GK Platten ist ca 10 cm platz?

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 28.01.2016 16:58

Hallo Simon,

wenn sie ordnungsgemäß eingebaut wurde, schützt eine Dampfsperre den Dämmstoff vor eindringender Feuchtigkeit. Ohne Dampfsperre läuft Ihre Konstruktion Gefahr, dass sich Schimmel hinter den Gipskartonplatten bildet. Das muss jedoch nicht zwangsläufig passieren. Bei einer gut hinterlüfteten Konstruktion kann beispielsweise auf die Dampfsperre verzichtet werden. Endgültig lässt sich das jedoch nur vor Ort entscheiden.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Simon am 28.01.2016 01:17

Hallo, ich habe vor einer Weile in unserem Fertighaus zwischen Erdgeschoss und 1. Obergeschoss die Decke mit einer Trockenbaukonstruktion abgehängt. Ursprünglich waren Dielen, 20 cm Holzbalken, 10 cm Glaswolle Dämmung und alte Nut und Feder Bretter verbaut. Die Bretter wurden raus gerissen und eine neue 20 cm Dämmung wurde zwischen die Balken angebracht. Anschliesend wurde die Decke mit GK Platten abgehängt. Eine Dampfsperre wurde nicht angebracht. Mittlerweile mach ich mir gedanken ob ich nicht besser eine Dampfsperre angebracht hätte? Kann mir jemand sagen ob das Auswirkungen hat? Danke schonmal

auf Kommentar antworten

bauen.de-Redaktion am 27.01.2016 10:51

Hallo Rohrleger,

leider können wir die Situation aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Grundsätzlich können Sie eine Dampfsperre mit Lattung anbringen und dann das Material zur Wärmedämmung einbauen. Für eine genauere Fachauskunft sollten Sie einen Experten vor Ort konsultieren, der die Gegebenheiten genauer betrachten und Lösungsvorschläge finden kann.

Gerade wenn das Haus neu gekauft wurde, wäre es eventuell auch sinnvoll, einen Bausachverständigen hinzuzuziehen – eventuell liegt hier ein größerer Mangel vor.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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bauen.de-Redaktion am 27.01.2016 10:13

Hallo Marina,

Dampfsperren oder Dampfbremsen sollten immer vollständig dicht sein. Löcher durch Schrauben, die auch noch so klein sind, können die Funktion der Folie beeinträchtigen. Eine undichte Folie wiederum führt zu Schimmel oder gar Bauschäden. Sie sollten deshalb bei jeder Stelle abdichten – oder mit einem Experten vor Ort Alternativen besprechen.

Beste Grüße

die bauen-de-Redaktion

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Rohrleger am 23.01.2016 19:19

Tach zusammen,

wir sind gerade dabei unseren Spitzboden zum Kinderzimmer zu machen, was auf den ersten Blick ein Klacks ist. Wir kauften das Haus mit einem Umkehrdach und brauchen uns um diffussionsdichte Dämmung keine Gedanken machen, Pustekuchen. Beim Vorbereiten für die Unterlattung, stellten wir einen kräftigen Luftzug zwischen Dachbalken und Giebelwand festgestellt. Das Haus hat eine Styroporfassadendämmung, komme also von außen nicht so ohne weiteres ran. Was kann ich tun, Bauschaum, nur Wolle oder Dampfsperre? Ich mache mir echt Sorgen und hoffe auf Fachauskunft. Danke

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Marina Johnson am 22.01.2016 11:56

Hallo Zusammen,

wir stehen gerade davor die Konterlattung im Dach anzubringen. Nun habe ich mehrfach gelesen, dass es kein Problem ist wenn die Lattung direkt auf die Balken mit "normalen" Schrauben angebracht wird. Aber was ist wenn wir Stellschrauben verwenden? Ist die Beschädigung der Dampfbremse damit immer noch vertretbar oder muss hier bei jeder Schraube abgedichtet werden?

Vielen Dank und viele Grüße

Marina Johnson

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bauen.de-Redaktion am 11.01.2016 15:05

Hallo Divyama,

bei der Entscheidung für oder gegen ein Dämmmaterial sollte immer die Situation vor Ort berücksichtigt werden. Diese könne wir nicht genau einschätzen. Ob Sie sich für ein WDVS, eine hinterlüftete Vorhangfassade oder zum Beispiel Vakuumdämmplatten entscheiden, ist abhängig von Ihren Ansprüchen an die Dämmleistung und Ihrem Budget. Wie dick die Dämmschicht sein soll oder muss, hängt wiederum vom Material ab. In diesem Artikel haben wir die verschiedenen Alternativen zu Styroporplatten zusammengefasst: www.bauen.de/ratgeber/ausbau-renovierung/daemmung/waermedaemmung/artikel/artikel/alternativen-zum-waermedaemmverbundsystem.html.

Prinzipiell sollten bei einer Dämmung von außen nur Materialien eingesetzt werden, die mit Schlagregen klarkommen.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Gartenhausdämmung.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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Divyama am 10.01.2016 20:32

Guten Abend, ich will mein Gartenhaus, Größe 4m x 4m, Bohlen mit Nut und Feder, 40mm dick, für die Winternutzung von außen dämmen. Zu welcher Art Dämmung würden Sie mir raten? Fertige Dämmplatten, die schon eine Dampfsperre haben oder Folie, Lattierung und Mineralwolle. Und wie dick kann/sollte die Dämmung für optimale Dämmung sein. Danke im Voraus, mit freundlichen Grüßen

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bauen.de-Redaktion am 30.12.2015 12:02

Sehr geehrte Frau Beierer,

die Dampfsperre muss 100-prozentig dicht sein. Selbst kleinste Löcher beeinträchtigen die Funktion der Folie. Eine undichte Dampfbremse kann Schimmelbildung oder gar Bauschäden zur Folge haben. Lassen Sie die Situation am besten einen Experten vor Ort beurteilen und beraten Sie mit ihm die weitere Vorgehensweise.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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Tine Beierer am 29.12.2015 21:12

Wir möchten unser Dachgeschoss ausbauen. Das Dach wurde damals beim Hausbau (Fertighaus) schon von innen für den Ausbau vorbereitet. D.h. die Dampfsperre wurde schon angebracht, ebenso die Lattung. Leider ist die Folie jetzt eingerissen, bzw. auch großflächig abgefallen, da wir noch keine Verschalung angebracht haben und die Folie durch die Sonneneinstrahlung Schaden genommen hat.

Jetzt meine Frage: Können wir einfach über die alte Folie und Lattung drüberisolieren oder müssen wir die alte Lattung und Folie abnehmen und praktisch von vorne anfangen? Falls möglich, wo sollen wir dann die Latten anbringen und sollen diese dann dicker als die alten sein?

Schon mal im Vorraus vielen Dank für Ihre Beratung.

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bauen.de-Redaktion am 29.12.2015 14:47

Hallo pelle,

durch das Anbringen der Konterlattung wird in der Regel die Luftdichtheitsschicht der Dampbremse nicht beschädigt. Allerdings muss beim Verschrauben der Konterlattung auf die Dampfbremse unbedingt darauf geachtet werden, immer nur auf den Sparren zu schrauben. Wir empfehlen Ihnen, im Zweifel einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Mit freundlichen Grüße

die bauen.de-Redaktion

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bauen.de-Redaktion am 29.12.2015 14:31

Hallo Bubinga,

ob eine Dampfsperre oder Dampbremse notwendig ist, hängt unter anderem auch vom Dämmstoff ab. Bei einer Innendämmmung mit Kalziumsilikatplatten beispielsweise kann auf die Folie verzichtet werden. Wie immer gilt: Konsultieren Sie im Zweifel einen Fachbetrieb, der die Lage vor Ort begutachten kann.

Mit freundlichen Grüße

die bauen.de-Redaktion

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pelle am 29.12.2015 12:17

Moin,

eine Nachfrage noch: Bei der Befestigung der Konterlattung wird die Dampfsperre auch durchlöchert. Ist dies kein Problem weil die Latten dicht genug aufsitzen oder müssen hier ggf. noch weitere Massnahmen getroffen werden?

MfG pelle

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Bubinga am 24.12.2015 10:52

Moin Moin

Ich möchte eine 2 Schalige Außenwand ohne Holwanddämmung von innen Dämmen und mit osb und Gibskartonplatten versehen !

Brauche ich da auch die Dampfsperrfolie ....es sind ja dann 25 mm wandstärke !?

MFG

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bauen.de-Redaktion am 22.12.2015 09:26

Lieber Chriggy,

Hartschaumplatten wie Styrodur sind diffusionsgeschlossen und erfüllen damit ohnehin die Funktion einer Dampfsperre. Wenn Sie bisher zwischen den Platten und der Kelleraußenwand keine Probleme mit Schimmel hatten, sollte es kein Problem sein, die Holzverkleidung gegen Rigips-Platten auszutauschen. Wie immer gilt: Konsultieren Sie im Zweifel einen Fachbetrieb, der die Lage vor Ort begutachten kann.

Mit freundlichen Grüßen

die bauen.de-Redaktion

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chriggy am 20.12.2015 08:27

Hallo

ich habe im Keller einen kleinen Nebenraum, der jahrelang als Abstellraum genutzt wurde und daher auch schon gedämmt war ( jedoch ohne Dampfsperre).

Die Dämmung war wie folgt aufgebaut:

Auf der Kelleraussenwand --> 2 cm Styrodurplatten

Lattung mit Dachlatten und in den Zwischenräumen Styraporplatten

Darauf war dann eine Holzverkleidung angebracht.

Jedtzt würde ich gerne die Wand anstelle der Holzverkleidung mit Rigbis verbauen.

Braucht es eine Dampfsperre ? kann ich diese direkt auf die Styrodurplatten verlegen.

Gruss und danke chrristof Ilg

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bauen.de-Redaktion am 15.12.2015 13:54

Hallo A.Boecker,

eventuell lässt sich Ihr Vorhaben mit einer Geschossdämmung vergleichen. Dann könnte man die Folien schlaufenförmig um die Latten verlegen. Der Dämmstoff käme zwischen die Sparren. Als Abschluss würde eine Dämmplatte über die gesamte Fläche verlegt werden sowie gegebenenfalls eine weitere Dämmschicht. Wie Sie bereits richtig anmerken, erscheint das in Ihrem Fall nicht ganz angemessen und Sie können vermutlich in der Tat auf die Folie verzichten.

Eine klare Aussage, was in Ihrem speziellen Fall zu tun ist, kann jedoch nur vor Ort getroffen werden. Lassen Sie die Situation deswegen am besten einen Profi beurteilen und beraten Sie mit ihm die weitere Vorgehensweise.

Beste Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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A.Boeker am 13.12.2015 22:10

Ich muss den Unterboden eines Mobilheims dämmen. Unter dem Fussboden läuft im Aussenbereich ( 50cm über einem gepflastertem Boden) im Abstand von ca 40cm zueinander eine 6cm Längslattung ( quasi wie Dachsparren). Zwischen der Längslattung ist bereits eine Glaswolledämmung eingelegt,die zum Pflaster hin mit Folie abgeschlossen ist. Nun möchte ich über die Längslattung eine ca. 8 cm Dämmung mit Styrodurplatten verlegen. Musshier an irgendweiner Stelle noch eine Dampfsperre eingebracht werden? Mir macht die Regel ' zur warmen Seite' keinen Sinn in diesem fall. Oder kann ich die Styrodurplatten bedenkenlos auf die Längslattung schrauben?

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bauen.de-Redaktion am 04.12.2015 11:55

Hallo Lalilicious,

Dampfsperren oder Dampfbremsen sollten immer dicht sein. Löcher, auch wenn sie noch so klein sind, beeinträchtigen die Funktion der Folie. Eine undichte Dampfbremse kann Schimmelbildung oder gar Bauschäden zur Folge haben. Lassen Sie die Situation am besten einen Experten vor Ort beurteilen und beraten Sie mit ihm die weitere Vorgehensweise.

Beste Grüße,

die bauen.de-Redaktion

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Lalilicious am 03.12.2015 18:38

Hallo,

wir sind gerade dabei unser Dach auszubauen. Gedämmt ist es schon. Die Folie ist auch schon drauf, allerdings mit vielen kleineren Löchern, von zum Beispiel Takkernadeln die wieder entfernt wurden. Wie schlimm schätzen Sie dies ein ? Das Problem ist allerdings dass die Wandverkleidung auch schon dran ist.

Mit freundlichen Grüßen

Lalilicious

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bauen.de-Redaktion am 08.09.2015 12:32

Hallo,

eine Lattung ist aus mehreren Gründen empfehlenswert: Der Zwischenraum gewährleistet, dass Luft zirkuliert und Schwitzwasser abtropfen kann. Gleichzeitig können in dem zusätzlichen Platz auch Kabel verlegt werden. Durch die Konterlattung entsteht außerdem ein Schutzraum zwischen der Folie und der Gipsplatte – ansonsten kann jeder Nagel und jede Schraube, die durch die Gipsplatte geht, die Folie beschädigen.

Beste Grüße,

die bauen.de-Redaktion

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Done am 03.09.2015 08:29

Guten Tag,

ich habe gerade meinen Dach (Neubau) gedämmt und würde gerne jetzt erst OSB Platten 18mm, anschließend die Dampfbremsfolie und danach direkt den Gipskarton aufbringen. Sprich die Lattung weglassen. Kann ich dies so machen oder muss ich eine Lattung zwischen Dampfbremsfolie und und Gipskarton anbringen?

Oben steht das sonst keine ausrecihenden Luftzirkulation vorhanden ist. Ist dem wirklich so?

Was ist mit Schwitzwasser?

Mfg

Done

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