Fußbodendämmung einfach nachrüsten

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Über Fußböden ohne Dämmung kann im Winter viel Wärme entweichen. Die Folge sind höhere Heizkosten. Eine Fußbodendämmung sorgt nicht nur für eine bessere Energieeffizienz, sondern auch für ein behaglicheres Wohnklima.

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Zur Fußbodendämmung eignen sich besonders gut Hochleistungsdämmstoffe wie Polyurethan. Foto: IVPU Foto: IVPU
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Eine optimale Fußbodendämmung sorgt für Wohnbehaglichkeit. Foto: IVPU Foto: IVPU

Vor allem in älteren Häusern ärgern sich die Bewohner  im Erdgeschoss oft über fußkalte Räume. Grund ist häufig eine fehlende Fußbodendämmung. Hauseigentümer können jedoch leicht Abhilfe schaffen, indem sie eine Fußbodendämmung einfach nachrüsten. Diese fördert nicht nur das Wohnklima, sondern spart auch Heizenergie.

Böden ohne Dämmung als Energieverschwender

Kellerdecken und Bodenplatten, die nicht gesondert gedämmt sind, sind echte Energieverschwender, besonders wenn in Gebäuden Fußbodenheizungen verbaut sind. Eine solche Kombination sorgt für starke Wärmeverluste, weil die im Fußboden erzeugte Wärme zum Teil direkt wieder in den Keller oder ins Erdreich entweicht. Dazu führen auch andere bauteilintegrierte Flächenheizungen, etwa Wandheizungen oder Deckenheizungen. Vor allem in Verbindung mit Flächenheizsystemen ist eine gute Fußbodendämmung daher unverzichtbar.

Fußbodendämmung mit Hochleistungsdämmstoffen

Dämmstoffe sollten im Fußbodenbereich vor allem über unbeheizten Kellerräumen und bei Böden, die unmittelbar an das Erdreich angrenzen, eingesetzt werden. Entscheidend ist dabei die Aufbauhöhe –  Bauherren sollten daher auf möglichst platzsparende Dämmstoffe achten, denn gerade bei Renovierungen steht häufig wenig Raumhöhe zur Verfügung.

Normalerweise schreibt die Energieeinsparverordnung vor, dass die zusätzlichen Energieverluste beim Einbau von Flächenheizungen für die Anfertigung des Energieausweises gesondert berechnet werden müssen. Setzt ein Heimwerker oder Bauherr jedoch auf eine gute Wärmedämmung, ist diese Berechnung nicht mehr notwendig. Beachtet werden sollte dabei jedoch, dass ein Wärmedurchlasswiderstand von 3,0 nicht unterschritten wird. Um ein solches Ergebnis zu erreichen, sind besonders Hochleistungsdämmstoffe wie Polyurethan geeignet – der Kunststoff ist nicht nur platzsparend, sondern auch schimmelresistent.

Ein wichtiger Wert zur Beurteilung der Dämmfähigkeit eines Materials ist die Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS). Diese gibt die Durchlassfähigkeit eines Materials für den Wärmestrom an – es gilt: Je kleiner der Wert, desto besser die Wärmedämmung. Polyurethanplatten mit einer Dicke von 80 Millimeter erreichen schon einen Wärmedurchlasswiderstand von 3,3 und haben damit ein ausgezeichnetes Dämmvermögen bei einer gleichzeitig niedrigen Aufbauhöhe.


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