Rostschutz: Metall im Außenbereich schützen

Lesermeinungen:  

(4)

Gartengeräte, Möbel und Zäune aus Metall sollte stets gut gepflegt werden. Mit dem richtigen Rostschutz hat Korrosion keine Chance.

Rostschutz, Foto: S. Kobold/Fotolia
Ohne Pflege und guten Rostschutz werden Gartenzäune aus Metall im Laufe der Zeit unansehnlich und korrodieren. Foto: S. Kobold/Fotolia Foto: S. Kobold/Fotolia

Rost kann bei manchen Metallarten entstehen, wenn es mit Sauerstoff und Feuchtigkeit in Berührung kommt. Dabei kommt es zu Korrosion, also Zersetzung. Vor allem die Wintermonate sind für Metallgegenstände im Außenbereich eine echte Belastung und hinterlassen unschöne Spuren. Im Idealfall lagert man daher Gartenmöbel und Geräte im Gartenhäuschen ein. Ist dies nicht möglich, muss ein guter Rostschutz her. Auch Balkongeländer, Metallzäune und Rankgitter sollten mit Rostschutz gepflegt werden.

Rost immer zuerst entfernen

Hat sich schon Rost gebildet, sollte dieser immer erst gründlich entfernt werden. Streicht man nur mit Schutzlack über die angegriffene Oberfläche, rostet das Metall darunter einfach weiter. Rostige Stellen können mit einer Drahtbürste aus dem Baumarkt oder etwas bequemer mit einem Rotationswerkzeug mit Schleifaufsatz oder einem Einhandwinkelschleifer entfernt werden. Für schwer zugängliche Stellen und zur Feinarbeit eignet sich Schleifpapier. Um sich vor dem feinen Schleifstaub und umherfliegende Rostpartikel zu schützen, sind Atemschutzmaske, Schutzbrille sowie Schutzkleidung empfehlenswert.

Rostschutz: besser von Anfang an

Am besten werden metallene Gegenstände im Außenbereich von Beginn an mit Rostschutz behandelt und regelmäßig gepflegt. Im Fachhandel sind hierfür Mittel zum Streichen, Sprühen oder Aufspritzen erhältlich. Kleine Stellen können mit dem Pinsel gestrichen werden. Große Flächen rückt man besser mit Sprays und Spritze zu Leibe. Die Metall-Schutzlacke bilden durch Bestandteile wie Harze, Glaspartikel und wasserabweisende Stoffe eine undurchdringliche Barriere gegen Nässe.

Tipp: Rostschutz kann man sich auch sparen, wenn man zu Produkten aus feuerverzinktem Stahl greift. Gerade bei Gartenmöbeln und Zäunen rentiert sich die Mehrinvestition, da diese viel langlebiger und unanfällig für Rost sind.

Metallschutzmittel auftragen

Bevor der Rostschutz auf das Metall aufgetragen wird, sollte das Metall mit einem Spezialmittel gereinigt werden, damit die Schutzschicht anschließend besser hält.
Kleine Löcher oder Vertiefungen werden mit Spachtelmasse aufgefüllt und glatt geschliffen. Anschließend wird eine Grundierung aufgetragen, damit der Schutzlack gut hält. Die Art der Grundierung richtet sich nach dem Material. Damit Grundierung und Rostschutz zusammenpassen, empfiehlt es sich Produkte von einem Hersteller zu verwenden. Zeitsparender ist übrigens ein Schutzanstrich, der Grundierung, Lack und Rostschutz in einem Produkt bietet. Aber auch hier genügt eine Lackschicht allein nicht. Besser sind zwei Schutzschichten.


Ihre Meinung zählt

(4)
3.8 von 5 Sternen
5 Sterne
 
1
4 Sterne
 
2
3 Sterne
 
0
2 Sterne
 
1
1 Stern
 
0
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

Terrasse & Balkon
Neuen Kommentar schreiben

1 Kommentar

Gustav Sucher am 12.12.2018 13:37

Hallo, Rost ist bei vielen Metallen wirklich ein Problem. Selbst Aluminium kann korrodieren. Man sieht es lediglich nicht. Wenn ein Metall mal vom Rost befallen ist, dann ist es wie Borreliose beim Menschen. Kaum Aussicht auf Erfolg. Danke für den tollen Beitrag!

 

auf Kommentar antworten