Elektroinstallation – vom Sicherungskasten zu Steckdose und Lichtschalter

Elektroinstallation, Steckdose, Schalter, Anschluss, Foto: iStock / ViktorCap

Steckdosen, Schalter, LAN-Anschlüsse, Steuermonitore, Fernsprechanlagen – all das will mit Strom versorgt werden. Grundlage dafür ist die gut geplante und fachmännisch ausgeführte Elektroinstallation; sprich: hunderte Meter Elektrokabel, die in den Mauern versteckt liegen und allesamt zum Verteilerkasten führen. Dort schützen Sicherungen das Haus vor Kurzschlüssen und Kabelbränden und die Hausbewohner vor Stromschlägen.

Häuslebauer sollten etwas Zeit für die Planung der Elektrik aufbringen und sich gut überlegen, in welches Zimmer und an welche Stelle wie viele Steckdosen, Schalter und Lampenanschlüsse gelegt werden sollen. Hier etwas im Nachhinein zu ändern ist aufwendig und teuer: Der Elektriker muss dazu nämlich die Kabelwege öffnen, dabei Tapeten oder Wandanstriche zerstören und danach alles wieder verschließen. Etwas einfacher wird’s, wenn das Haus mit – ebenfalls gut geplanten – Leerrohren ausgestattet ist.

Die Elektroinstallation ist übrigens nichts für Heimwerker. Zumindest den Anschluss an den Sicherungskasten muss ein Elektriker übernehmen. Allerdings lassen sich manche darauf ein, Hausbesitzer die Kabel selbst verlegen zu lassen und dann nur noch den letzten Anschluss selbst vorzunehmen. Doch auch, wenn Heimwerker hier manche Arbeiten selbst übernehmen, sollten sie sich an die Regeln der Profis halten und Kabel so verlegen, dass man sie später halbwegs verorten kann. Dabei helfen beispielsweise offizielle Installationszonen. Wer später ein Loch in die Wand bohrt, freut sich, wenn er nicht auf ein wild verlegtes Stromkabel stößt.

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