Türen: Material, Varianten und Schutzfunktionen

Türen erfüllen in Haus und Wohnung wichtige Funktionen. Haustüren trennen den Außenbereich vom Innenraum und Zimmertüren begrenzen Wohnräume. Doch Türen müssen weitere Anforderungen erfüllen, unter anderem an Wärmedämmung und Sicherheit, aber auch hinsichtlich des Designs und der Langlebigkeit – schließlich gehören Türen zu den besonders stark beanspruchten Elementen im ganzen Haus.

 

 

Ob Zimmer- oder Außentür: Türen besitzen in Haus und Wohnung wichtige Funktionen. So trennt die Haustür den Außenbereich vom Wohnraum ab und muss damit andere Anforderungen erfüllen als eine Zimmertür, welche die Zonen innerhalb des Hauses abschließt.  Bei der Auswahl der Türen sollte man neben Design und Optik auch auf Material, Konstruktion, Verarbeitung und Qualität achten.

 

Türen, Haustür, Wohnungstür, Zimmertür, Foto: Monkey Business - fotolia.com
Optisch ist diese Tür schonmal vom feinsten. Jetzt sollte sie noch die Wärme im Haus lassen und Schall und Einbrecher draußen. Foto: Monkey Business - fotolia.com

 

Die Haustür: Sicherheit und Wärmeschutz

Haustüren gehören mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von bis zu 50 Jahren zu den langlebigsten Bauelementen überhaupt. Da sie das Erscheinungsbild des Eingangsbereichs maßgeblich prägen, spielt die Optik zwar eine große Rolle, doch aufgrund ihrer Langlebigkeit ist es ratsam, ein eher zeitloses Design zu wählen, das auch in einigen Jahren noch gefällt. Weitaus wichtiger sind bei Haustüren jedoch die Funktionen Sicherheit und Wärmedämmung.

 

Haustüren werden in der Regel aus Kunststoff, Aluminium oder Holz gefertigt. Kunststofftüren sind vergleichsweise kostengünstig, pflegeleicht und besitzen sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Hinsichtlich Einbruchschutz und Design gibt es Kunststofftüren in alle relevanten Widerstandsklassen und einer Vielzahl an Dekoren. Ebenfalls sehr gute Dämmwerte besitzt Holz. Als natürliches Material ist es langlebig und qualitativ hochwertig, Haustüren aus Holz benötigen jedoch regelmäßige Oberflächenpflege. Haustüren aus Aluminium sind besonders robust, pflegeleicht und elegant. Nachteilig ist aber die vergleichsweise schlechte Wärmedämmung.

 

Elegant und praktisch verschönern auch Vordächer den Eingangsbereich. Ein Vordach schützt zudem die Haustür vor Witterungseinflüssen. Vordächer sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich, zum Beispiel freitragend, mit Säulen oder Glaseinsätzen. Wichtig sind auch hier Qualität und Konstruktion sowie das Design, damit Haustür und Vordach stilistisch ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

 

Terrassentür: Material und Mechanik

Wie die Haustür am Eingang, stellt eine Terrassentür den gartenseitigen Zugang zum Außenbereich dar. Im Prinzip müssen Terrassentüren damit die gleichen Anforderungen an Sicherheit und Wärmeschutz erfüllen wie Haustüren, mit dem Unterschied, dass Terrassentüren in der Regel verglast und mit anderen Öffnungsmechanismen ausgestattet sind.

 

Innentüren: Optik und Spezialkonstruktionen

Auch Innentüren erfüllen Funktionen an Wärmeschutz, in erster Linie jedoch begrenzen sie Raumbereiche und werden vorrangig nach optischen und funktionalen Gesichtspunkten ausgewählt. Innentüren sind häufig aus Kunststoff oder Holz gefertigt, aber auch Glastüren sind sehr beliebt. Durch ihre transparente und leichte Optik sorgen sie für ein offenes Raumgefühl und mehr Helligkeit im Wohnraum. Kunststofftüren sind leicht, kostengünstig, pflegeleicht und bieten eine große Gestaltungsvielfalt. Holztüren sind hochwertig, jedoch schwerer und pflegeintensiver. Dafür sind sie aber auch langlebiger: Holztüren können ausgebessert, abgeschliffen und neu lackiert werden und halten damit unter Umständen ein Leben lang.

 

 

Je nach baulichen Gegebenheiten bieten sich statt einer klassischen Tür spezielle Türkonstruktionen an: So lassen sich mit Flügeltüren Durchbrüche auf elegante Weise verschließen, Schiebe- oder Falttüren sind dagegen flexibel und platzsparende Varianten, um Räume voneinander abzugrenzen. Seltener eingesetzt, doch nicht weniger praktisch sind Schwingtüren, die einseitig ohne Anschlag montiert sind.

 

Türen pflegen

Türen sind bereits derart robust konstruiert, dass sie in der Regel keine weitere Pflege benötigen. Bei Holztüren, besonders im Außenbereich, sorgt jedoch eine regelmäßige Oberflächenbehandlung mit entsprechenden Spezialmitteln für längere Haltbarkeit. Bei Haustüren sollte man zwischenzeitlich die Dichtungen überprüfen, insbesondere wenn der Eindruck von Zugluft oder Undichtigkeit entsteht. Kommen Innentüren aus Holz in die Jahre, so lassen sich diese auch in Eigenarbeit abschleifen und neu lackieren. Ansonsten benötigen Außen- und Innentüren lediglich regelmäßige Reinigung sowie ab und zu ein wenig Öl oder Fett, damit sie ihre vielfältigen Funktionen reibungs- und geräuschlos sowie dauerhaft erfüllen können.

 

Katja Neumann

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