Diese Werkzeuge sind für Heimwerker unerlässlich

Wer ein Bild aufhängen möchte, braucht am besten einen Hammer. Zu einem gut sortierten Werkzeugkoffer gehört aber noch mehr als nur der. Allerdings muss nicht jeder Heimwerker einen Lötkolben, eine Hobelmaschine oder eine Schleifmaschine bei sich rumstehen haben. Viele Geräte kann man sich auch im Baumarkt, bei Bauern oder in der Nachbarschaft leihen. Das alles ist schließlich auch eine Frage des Platzes.

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Wer ein Haus besitzt, weiß es: Es gibt immer was zu tun. Eine Werkzeugkiste gehört also in jeden Haushalt. Denn: Mit dem richtigen Werkzeug geht die Arbeit eindeutig leichter von der Hand. Foto: kerkezz - fotolia.com

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Etwas Werkzeug gehört in jeden Haushalt. Deswegen muss aber nicht gleich ein ganzer Werkzeugkeller her. Wer für alltägliche Arbeiten und Reparaturen gerüstet sein will, dem reicht schon ein Werkzeugkasten mit Standardausrüstung. Nur wer häufiger aktiv wird und viel Platz hat, sollte über zusätzliches Werkzeug nachdenken.

Werkzeugkasten - das gehört hinein

Wer nur ab und zu Werkzeug braucht, um die eine oder andere Reparatur durchzuführen und nicht allzu viel investieren möchte, braucht folgende Ausstattung:

  • Hammer: Es gibt relativ schwere Zimmermannshammer mit einem Gewicht von 500 Gramm oder mehr, mit magnetischem Nagelhalter, Ledergriff und Nagelheber, der eine Zange ersetzt. Für Heimwerker reicht auch ein einfacher Hammer. 300 Gramm Gewicht sollten es aber schon sein.
  • Zange: Um falsch eingeschlagene Nägel wieder aus der Wand zu bekommen ist eine Zange wichtig. Am besten geeignet ist dafür eine Kneifzange, eine Flachzange lässt sicher aber auch für andere Zwecke gut einsetzen, etwa um Metall zu verbiegen, den Nagel beim Einschlagen zu fixieren. Mit manchen Flachzangen kann man auch Drähte durchtrennen.
  • Schraubendreher: Etwas schwerere Lasten oder Möbelstücke müssen oft an die Wand geschraubt werden. Auch Alltagsgegenstände wie Pfannen können manchmal mit dem Schraubendreher repariert werden. Wer keine verschiedenen Größen und Formen vorrätig halten will, kann auch in ein kleines, platzsparendes Bitsystem, also einen Schraubendreher mit wechselbaren Aufsätzen investieren.
  • Phasenprüfer: Wer ab und zu eine Lampe anschließt oder auch nur eine Glühbirne wechselt braucht einen Phasenprüfer, um festzustellen, ob durch eine Leitung Strom fließt.
  • Schraubenschlüssel: Schrauben- und Imbusschlüssel sind nicht unbedingt notwendig. Bei Möbeln zum selbst aufbauen werden passende Schraubenschlüssel üblicherweise mitgeliefert. Im Zweifel kann man sich auch mit zwei Flachzangen behelfen, indem man Schraube und Mutter jeweils mit der Zange fixiert. Wer allerdings auch ab und zu beispielsweise an Fahrrädern herumschraubt, braucht einen Schraubenschlüsselsatz.
  • Teppichschneider: Um Kartons zu zerkleinern und in der Papiertonne verschwinden zu lassen oder auch für Bastelarbeiten brauchen Heimwerker einen Cutter oder Teppichschneider. Eine Schere muss nicht extra in den Werkzeugkoffer, die ist im Haushalt üblicherweise ohnehin vorhanden.
  • Zollstock oder Bandmaß: Um alltägliche Dinge auszumessen reicht oft auch ein Lineal. Sobald aber ein Raum vermessen werden muss oder neue Möbel angeschafft werden, braucht man einen Zollstock oder ein Bandmaß.

Daneben gehören Verbrauchsmaterialien wie eine oder zwei Sorten Nägel und Schrauben samt passender Universaldübel, Schnur, Draht, Klebeband, evtl. Kabelbinder und ein Bleistift zur Standardausrüstung. Wer noch Platz im Koffer hat, kann sich eine Bohrmaschine oder einen Akkuschrauber zulegen. Letztere gibt es auch im kleineren Format. Kleine Bohrmaschinen besitzen dagegen oftmals nicht die beste Leistung und scheitern schon an etwas härteren Wänden.

 

Werkzeug für die Werkbank

Wer etwas mehr Platz zur Verfügung hat und beispielsweise in der Garage oder im Keller eine Werkbank einrichten kann, hat auch Platz für mehr Werkzeug. Dann währen eine Bohrmaschine, ein Akkuschrauber, ein größeres Set an Zwangen, Schraubendrehern und Schraubenschlüsseln sowie mehr Verbrauchsmaterial sinnvolle Anschaffungen. Je nachdem, welche Arbeiten zuhause anstehen, können Heimwerker auch in eine Stichsäge, eine kleine Schleifmaschine, Holzböcke oder einen Lötkolben investieren.

Für Privatleute lohnt es sich oftmals nicht, größere Maschinen anzuschaffen: Sie verbrauchen viel Platz und kosten relativ viel Geld. Außerdem kann man sich auch gut in der Nachbarschaft weiterhelfen. Wer allerdings beispielsweise viel Rasen und einen Gartenschuppen hat, schafft sich üblicherweise einen Rasenmäher an. Eventuell ist auch ein Hochdruckreiniger für die Gartenwege sinnvoll.

Wer viele größere Werkzeuge, Geräte oder Maschinen hat und wer häufig umfangreichere Arbeiten zu erledigen hat, beispielsweise Möbel baut, der will sich vielleicht zusätzlich eine ganze Werkstatt einrichten.

Matthias Dittmann

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