Do-it-yourself Zwischensparrendämmung: Nachträgliche Dachdämmung selbst gemacht

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Sei es um die Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu erfüllen, oder um unter dem Dach neuen Wohnraum zu schaffen: Wer sein Dachgeschoss nachträglich dämmen will, entscheidet sich üblicherweise für die Zwischensparrendämmung. Vom Aufdoppeln der Dachsparren über das Einziehen der Unterspannfolie bis hin zur tatsächlichen Dämmung – vieles kann der Heimwerker selbst erledigen.

Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net
Sorgfältiges Arbeiten ist bei Zwischensparrendämmung Pflicht – und zu zweit arbeitet es sich leichter. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net Foto: KfW/photothek.net

Mit dem Ausbau des Dachgeschosses kann zusätzlicher Wohnraum gewonnen werden. Dabei können geübte Heimwerker eine Menge Geld sparen, wenn sie beispielsweise die Dachdämmung selbst vornehmen. Hier gilt: Die Arbeiten an sich sind nicht allzu schwer, müssen aber ausgesprochen sorgfältig ausgeführt werden, um spätere Bauschäden zu verhindern.

Do-it-yourself: Aufdopplung der Dachsparren

Sollen die vom Gesetzgeber vorgegebenen Dämmwerte erfüllt werden, müssen bei der nachträglichen Dachdämmung von innen für gewöhnlich die Dachsparren aufgedoppelt werden.

Die meisten Dachsparren sind nur etwa 14 bis 16 Zentimeter dick, in Altbauten wie zum Beispiel auch in Fachwerkhäusern gelegentlich sogar nur 10 oder 12 Zentimeter. Da viele Dämmstoffe der Wärmeleitgruppe (WLG) 035 bis 040 angehören, müssen sie jedoch mit einer Dicke von 20 bis 24 Zentimetern verbaut werden, um die geforderte Dämmwirkung zu erreichen. Mit einer Aufdopplung der Dachsparren lässt sich die nötige Tiefe erreichen.

Info

Abhängig von ihrer Wärmeleitfähigkeit und ihrem Wärmedurchgangskoeffizienten werden Dämmstoffe in verschiedene Gruppen klassifiziert. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung.

Heimwerkern kann der Wert als Kaufhilfe dienen: Die meisten Produkte sind damit gekennzeichnet.

Dabei können sich Heimwerker zwischen zwei Varianten entscheiden:

  • Die einfache Lösung ist, direkt auf den Sparren ein Kantholz (6 mal 8 Zentimeter) aufzuschrauben und so die nötige Sparrentiefe zu erreichen.
  • Die aufwendigere Variante ist es, links und rechts neben dem Sparren jeweils ein Brett zu befestigen und dieses sorgfältig auszurichten.
Experten-Tipp

Dämmdicke lieber größer dimensionieren: Wenn nicht nur 24 Zentimeter sondern 30 möglich sind, bauen Sie lieber die 30 Zentimeter ein – oder entscheiden Sie sich gleich für eine bessere WLG/WLS.

Schematischer Aufbau der Zwischensparrendämmung

Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Grafik: I. Haag
Grafik: I. Haag

Von außen nach innen ist eine Zwischensparrendämmung wie folgt aufgebaut:

1. Dacheindeckung
2. Dachlatten und Konterlatten
3. diffusionsoffene Unterspannbahn – bei nachträglicher Dämmung meist nicht vorhanden
4. Dämmstoffe
5. Dachsparren und gegebenenfalls aufgedoppelte Kanthölzer
6. diffusionsoffene Dampfbremsfolie
7. Installationsebene – oder bei gewünschter Dämmkombination Untersparrendämmung
8. Innenverkleidung zum Beispiel mit OSB- oder Gipskartonplatten

Unterspannbahn – ja oder nein?

Eine diffusionsoffene Unterspannfolie verhindert, dass Feuchtigkeit zum Beispiel durch Flugschnee von außen nach innen gelangt und die Dämmung durchfeuchtet. Gleichzeitig transportiert sie feuchte Luft aus dem Inneren und der Dämmung nach außen. Die Folie liegt über den Dachsparren und unter den Ziegeln – und ist bei Altbauten häufig nicht vorhanden.

Die Unterspannbahn nachträglich anzubringen, ist durchaus möglich. Dies ist allerdings mit etwas Aufwand verbunden. Dafür die Folie passgenau zuschneiden und einen Überstand von circa zehn Zentimetern einplanen. Mithilfe schmaler Leisten wird dieser Überstand dann am Sparren befestigt.

Eine Unterspannfolie ist ein Kann, aber kein Muss: Wer auf sie verzichtet, sollte jedoch zwei bis drei Zentimeter Raum zwischen Dämmstoff und Dach lassen. Nur so kann die Luft zirkulieren und das Dach wird hinterlüftet.

Experten-Tipp

Ohne Unterspannbahn immer einen Spalt für die Hinterlüftung lassen und die Dämmung nie bis an die Eindeckung drücken.

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Do-it-yourself: nachträgliche Zwischensparrendämmung einbauen

Bei der folgenden Dämmanleitung wird eine vorhandene Unterspannfolie vorausgesetzt.

  • Bei Bedarf Dachsparren wie oben beschrieben aufdoppeln.
  • Dämmmatten oder -keile zuschneiden: Um zu gewährleisten, dass der Dämmstoff fest zwischen den Sparren sitzt, das Material etwa ein bis zwei Zentimeter breiter zuschneiden als der Zwischenraum zwischen den Sparren. Sauber arbeiten: Vor allem bei Anschlüssen und Ecken ist Sorgfalt gefragt, nirgends dürfen Lücken oder Schlitze bleiben.
    Wer keine Unterspannfolie angebracht hat, sollte zwischen Dämmung und Dach zwei bis drei Zentimeter Luft lassen.
Experten-Tipp

Zwischensparrendämmung in zwei Lagen mit versetzten Fugen einbringen. So lassen sich Unregelmäßigkeiten zum Beispiel bei ungleichen Dachsparren ausgleichen.

Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dämmstoff immer mit ein paar Zentimetern Überstandzuschneiden. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dämmmatten dicht zwischen die Sparren klemmen. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Was nicht passt, wird passend gemacht. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
  • Auf die Sparren und unter die Dampfbremsfolie kann nun ein Dichtband aufgeklebt werden. Dieses verbindet sich mit der Folie und verhindert, dass sie undicht wird, falls sie doch durch eine Schraube beschädigt wird.
  • Dampfbremsfolie anbringen: Die diffusionsoffene Folie wird einfach auf die Sparren getackert. Dabei sollte die untere Bahne die obere circa zehn Zentimeter überlappen. Auch an Wand und Boden sollten zehn Zentimeter überstehen. Anschließend alle Kanten, Überlappungen und Anschlüsse luftdicht mit Spezialklebeband verkleben. An Wand und Boden – also auf Putz oder Beton – wird die Dampfbremse mit speziellem Dichtkleber befestigt. Achtung: Die Folie darf nicht unter Spannung stehen. Sorgfältiges Arbeiten ist Pflicht: Ist die Dampfbremse zum Beispiel an den Steckdosenöffnungen undicht, kann das zu Schimmel und Bauschäden führen.
Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Auf den Sparren Dichtband anbringen. Das Band verhindert, dass die Folie beim Verschrauben beschädigt wird. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Die Dampfbremsfolie kann entweder festgetackert werden. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Allerdings lässt sich die Dampfbremse auch mit Klettband montieren. Dabei wird die Membran nicht beschädigt. Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Ist die Folie spannungsfrei befestigt, müssen alle Übergänge abgedichtet werden. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
Praxis-Tipp

Lichtspots anbringen:

Wer Lampen oder Lichtspots in der Dachschräge einbauen möchte, muss besonders sorgfältig arbeiten und darauf achten, dass er Lampen einbaut, die nicht heiß werden! Die Dampfbremsfolie darf nicht beschädigt werden.

  • Gegebenenfalls nun Lattung für die Untersparrendämmung beziehungsweise die Installationsebene montieren. Entsprechende Leitungen verlegen und die zusätzliche Dämmung einbringen.
  • Abschließend die Innenverkleidung montieren: Querlatten auf die Dachsparren schrauben und darauf Gipskartonplatten oder OSB-Platten befestigen. Dabei unbedingt darauf achten, dass nur auf die Sparren geschraubt und die Dampfbremsfolie nicht beschädigt wird. Vor dem Befestigen der Platten sollten Heimwerker Aussparungen für Rohre und Steckdosen sägen. Schlussendlich die Gipskartonplatten verkleben oder verfugen.
Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Anschließend auf der Folie Querlatten montieren. Dabei immer nur auf den Sparren schrauben. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Auf den Querlatten werden OSB- oder Rigipsplatten angebracht und verputzt. Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
Praxis-Tipp

Gipskartonplatten zuschneiden:

Platten aufeinander stapeln. Schnittlinie markieren, mit Cutter oder Stichsäge einschneiden. Platte über Kante schieben und am Schnitt abknicken. Umdrehen und am Knick auftrennen. Kanten mit Schleifpapier glätten und anschrägen.

Kombination aus Zwischen- und Untersparrendämmung

Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Zwiebelprinzip: Wer zwischen den Sparren gedämmt hat, kann auch noch ergänzend eine Untersparrendämmung anbringen. Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG

Eine vom Dachdecker angebrachte Aufsparrendämmung hält Wärme zwar besser im Hausinneren, jedoch kann eine Zwischensparrendämmung vom Heimwerker selbst montiert werden. Um dabei tatsächlich ein luftdichtes Dach zu bekommen, wird diese Dämmart häufig mit der Untersparrendämmung kombiniert.

Vorteil dieser Kombination ist, dass die Dampfbremse nicht verletzt wird. Schließlich können alle elektrischen Leitungen innerhalb der Untersparrendämmung verlegt werden. Dadurch sind keine Leitungsauslässe in der Folie nötig und das Befestigungsmaterial der Innenverkleidung hat keinen direkten Kontakt mit der Dampfbremse.

Der Aufwand hält sich dabei in Grenzen: Meist muss für die Zwischensparrendämmung eh aufgedoppelt werden.

Link-Tipp

Hier erfahren Sie, wie Heimwerker selbst eine Untersparrendämmung anbringen: Do-it-yourself: Untersparrendämmung

Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV)

Wer sein Dach nachträglich dämmt, muss die Auflagen der Energieeinsparverordnung (EnEV) zwingend einhalten. Für Außenwände von Wohngebäuden sowie alle Dachflächen ohne Abdichtung schreibt sie einen U-Wert von 0,24 W/(m²K) vor. Dieser Wärmedurchgangskoeffizient wird zum Beispiel durch das Einbringen eines passenden Dämmstoffs in der entsprechenden Dämmstoffdicke erreicht.

Dabei berücksichtigt das Gesetz den begrenzten Platz bei der Zwischensparrendämmung: „Ist die Dämmschichtdicke wegen einer innenseitigen Bekleidung oder der Sparrenhöhe begrenzt, so gilt die Anforderung als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke (bei einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ = 0,035 W/(m•K)) eingebaut wird.“ (EnEV §9 Anlage 3)

Für denkmalgeschützte Häuser gelten dabei stets Ausnahmeregelungen.

Ökologische Dämmstoffe oder Dachdämmung aus Mineralwolle?

Heimwerker können sich einerseits für eine Dämmung mit organischen Materialien wie Hanf, Schafwolle oder Kokosfaser entscheiden; andererseits stehen ihnen aber zum Beispiel auch Glaswolle, EPS oder Steinwolle zur Verfügung. Welcher Dämmstoff letzten Endes verbaut werden kann, hängt nicht nur von persönlichen Vorlieben, sondern auch von baulichen Gegebenheiten ab.

Link-Tipp

Hier finden Renovierer einen Überblick über die verschiedenen Dämmstoffe: Trittschall- und Wärmedämmung: Verschiedene Dämmstoffe in der Übersicht


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Dachdämmung
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49 Kommentare

Jule am 19.10.2018 20:51

Hallo, ich habe keine Ahnung, wie ein Dach gedämmt wird. Aber das Ergebnis des Fachmanns stellt mich nicht zufrieden, da die Fenster durch 40 cm Dämmung, die rechtwinklig zum Fenster, also Richtung Fußboden ausläuft, in oberen Bereich nicht mehr einsehbar sind (außer, man stellt sich direkt unter das Fenster, Dachneigung 30Grad). Es sind Wärmeschutz- und Brandschutzauflagen (F60) zu berücksichtigen. Gibt es Alternativen zur Dämmwolle mit weniger Platzbedarf für die obere Dachfenstereinbindung? Für Empfehlungen wäre ich sehr dankbar! :)

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 22.10.2018 09:24

Hallo Jule,

das hört sich so an, als ob an dem bisherigen Dachaufbau an sich nichts verändert wurde und einfach 40 Zentimeter Dämmung unter die Sparren geklatscht wurde. Das geht natürlich, führt aber zu Ihrem Ergebnis, das natürlich nicht so toll ist. Um die EnEV zu erfüllen und einen Dämmstandard zu erreichen, der in den meisten Situationen ausreichend sein dürfte, müssen Sie einen Dämmwert von 0,24 W/(m²K) erreichen. Wenn Sie eine Dämmplatte der Kategorie 035 verwenden, beispielsweise aus Mineral- oder Steinwolle, reicht bereits eine Dämmschicht von 14 Zentimetern. Im Optimalfall können Sie einfach den Platz zwischen den Dachsparren ausnutzen, wie hier im Text beschrieben.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Andreas am 09.09.2018 21:49

Hallo,

Wir möchten unsere Gaube Isolieren da in diesem Raum ein Badezimmer einziehen soll.

Die Gaube ist von außen nur verschiefert ohne Folie.Wie gehen wir am besten vor das alles seine Richtigkeit hat?

Gruß Andreas

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 10.09.2018 13:58

Hallo Andreas,

das lässt sich so allgemeingültig aus der Ferne leider nicht sagen. Im Zweifelsfall würden wir Ihnen raten, einen Fachmann zu konsultieren.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

Moriea am 04.09.2018 15:11

Hallo

Wir dämmen unser Dach neu und nun ist die Frage soll die dämmwolle bis zur Dach Spitze oder können wir sie auch auf die Längsbalken gelegt werden. Wir möchten darunter Rigibs verkleiden.

Natürlich kommt noch die dampfsperre dran . Danke schon mal

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 06.09.2018 14:36

Hallo Moriea,

Sie können den Weg auch abkürzen und das Dämmmaterial entlang der Längsbalken anbringen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Peter am 30.08.2018 14:44

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten unser Gartenhaus dämmen.

Das Dach besteht aus Dachpappe, Bretter und Sparren.

Wie geht man da am besten vor?

Folie , Glaswolle, Dampfsperre OSB Platten?

Hartschaumplatten, Dampfbremse, OSB Platten?

Danke

Mit freundlichen Grüssen

Peter

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 31.08.2018 14:13

Hallo Peter,

Feuchtigkeit wird ja vermutlich nicht durchs Dach gelangen, auch nicht durch Schneeverwehungen. Insofern brauchen Sie keine Folie. Der restliche Aufbau ist so in Ordnung. Eine Dampfbremse brauchen Sie nur, wenn Sie das Gartenhaus intensiv nutzen, bzw. vergleichbar mit einem normalen Wohnraum.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Eric am 02.08.2018 15:47

Sehr geehrte Damen und Herren. Ich möchte den Dachstuhl meine 100 Jährigen Hauses von innen zwischen den Sparren dämmen. Es ist kein Unterdach vorhanden, man schaut also direkt auf Bieberschwanz Ziegel und die Konterlattung. Soweit ich verstanden habe sollte das Dach hinterlüftet sein. Wie geht man bei einem Solchen Aufbau vor? Würde es Sinn machen ein Unterdach (Leisten aufdoppeln, Spanplatte) zwischen den Sparren mit einigen Cm abstand zum Ziegel anzubringen. Oder gibt es eine andere Lösung, ohne das ganze Dach abdecken zu müssen?

Mit freundlichen Grüssen

Eric

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 03.08.2018 10:29

Hallo Eric,

verwenden Sie einfach Dämmmatten, die ein paar Zentimeter dünner als die Sparren sind. Wenn Sie die Matten einklemmen, achten Sie darauf, diese nicht bis zum Anschlag einzuschieben, sondern an der vorderen Kante der Sparren auszurichten.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Peter . am 25.07.2018 12:51

Liebe Experten,

unser Haus ist 6 Jahre alt, hier soll der Dachspitz ausgebaut werden. Eine intakte Unterspannbahn ist vorhanden.

Darf ich nun die Gipskartonplatten direkt auf die neue Dämmung und Dampfbremsfolie montieren? Oder muss eine Installationsebene / Querlattung eingebaut werden? Ich benötige sie nämlich nicht (Strom in der Seitenwand vorhanden, Raumhöhe 1.90m wird nicht eingeschränkt).

Danke und Grüsse

Peter

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 30.07.2018 09:16

Hallo Peter,

die Trockenbauplatten können Sie auch direkt montieren. Nur müssen Sie aufpassen, die Dampfbremsfolie nicht zu beschädigen. Sie müssten also exakt wissen, an welchen Stellen sie die Platten montieren können. Mit einer Querlattung ist diese Arbeit weniger fehleranfällig.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Harald am 14.07.2018 07:10

Hallo, ich möchte an meiner Dachschräge einen 20 cm Zwischensparrendämmung anbringen und darüber einen 10 cm Untersparrendämmung.

Für mich stellt sich die Frage - Dampfbremse oder Dampfsperre,

und wird diese zwischen Zwischensparrendämmung und Untersparrendämmung angebracht oder erst auf der bereits verlegten Untersparrendämmung.

Danke im Voraus

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 16.07.2018 09:55

Hallo Harald,

ob Dampfbremse oder Dampfsperre - da sind sich die Experten nicht einig. Wie nutzen Sie denn den Raum? Bei einem normalen Wohnraum würde wir eher zur Dampfbremse raten. Eine Dampfsperre macht komplett dicht. Gibt es dann aber eine Lücke - zB aufgrund eines Fehler oder generell unsauberer Arbeit -, durch die dann Feuchtigkeit eindringt, ist diese im Dämmmaterial und bleibt dort auch.

Die Dampfbremse kommt zwischen Dämmmaterial und Trockenbauelement.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

AndreasHL am 08.07.2018 17:02

Hallo,

ich möchte das Dach meines Holzhauses(Bj. 1946-ohne Unterspannbahn) von innen mit Hinterlüftung dämmen.

Also Zwischensparrendämmung +Klima-Membran+ Untersparrendämmung-Gipskarton.

Am Dach befinden sich auf jeder Seite 4 Lüftungsziegel - 2 kurz vorm First und 2 über der Traufe.

Sollten diese nicht ausreichen, um eine Luftzirkulation zu gewährleisten?

Oder ist es notwendig/empfehlenswert eine Firstbelüftung nachzurüsten-was ein erheblicher Aufwand wäre...

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 09.07.2018 13:05

Hallo AndreasHL,

der Aufbau scheint in Ordnung zu sein. Zumindest dann, wenn Sie zwischen Dämmung und Dacheindeckung eine Luftschicht von zwei bis fünf Zentimetern lassen. Dass Dämmmaterial darf nicht bis an die Ziegel heranreichen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Andreas am 22.01.2018 21:24

Ich brauche mal ihre Meinung bzw Hilfe. Ich habe mich entschieden meinen Speicher mit einer Dampfbremse, dann Glaswolle, dann die Folie (atmunsaktiv) von Isover einzusetzen (Innenraum seitig). Soweit so gut. Jetzt befindet sich noch zwischen der äußeren Dampfbremse und Ziegeln noch alte Dachpappe. Soll ich diese besser entfernen oder kann ich die drin lassen? Ich bin mir nicht sicher. Bitte um Hilfe. Danke im voraus.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 23.01.2018 08:56

Hallo Andreas und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Problem ist, dass Sie nicht genau wissen können, welche Dampfdiffusionseigenschaften die von Ihnen genannte Dachpappe hat. Insofern bliebe zumindest ein kleines Restrisiko, wenn Sie sie drin lassen. Eine Entfernung der Dachpappe wäre daher wohl die sichere Wahl. Wie immer gilt aber: Bei Zweifeln besser mal den Fachmann einen Blick drauf werfen lassen!

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de


Andreas am 23.01.2018 09:13

Also wenn ich das richtig verstehe kann ich dieses zumindest entfernen ohne das eine Gefahr entsteht. Die wird dann quasi durch die Dampfbremsfolie ersetzt. Richtig?


Redaktion bauen.de am 23.01.2018 09:22

Ob Sie die Dachpappe wirklich gefahrlos entfernen können, lässt sich aus der Ferne leider nicht endgültig beurteilen. Um Schimmel vorzubeugen, würden wir Ihnen empfehlen, den Dachboden mit einem Experten zu begehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

Thomas Meier am 22.01.2018 14:34

Hallo welche Luftfeuchte sollte es im Dachgeschoss haben um die Dämmung problemlos einbringen zu können?

geht es jetzt im Winter auch schon?

auf Kommentar antworten

Thomas Meier am 22.01.2018 14:35

bei uns läuft nämlich zur Zeit die Heizung und geht eins zu eins durchs Dach!


Redaktion bauen.de am 22.01.2018 14:45

Sehr geehrter Herr Meier,

unabhängig von der Luftfeuchtigkeit kann es bei niedrigen Temperaturen sein, dass Kleber oder Putz nicht gut aushärten oder Risse bekommen, was sich natürlich auf die Haltbarkeit der Dämmung auswirken kann. Insofern kann es sich lohnen, doch noch bis zum Frühjahr zu warten. Sollten Sie dennoch schon früher dämmen wollen, sollten Sie sich auf jeden Fall den Rat von einem Fachmann einholen, der die Lage bei Ihnen vor Ort begutachten und beurteilen kann. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de


Thomas am 22.01.2018 15:16

und bei einer Raumtemperatur von 17 - 20 grad? unser Problem ist Luftwasserwärmepumpe läuft und frisst ewig viel strom wegen dem ungedämmten Dachstuhl!

da sind 6000 kw/h nichts auf 3 wochen!


Redaktion bauen.de am 23.01.2018 09:18

Sehr geehrter Herr Meier,

wenn das Dach aktuell tatsächlich beheizt wird, spricht grundsätzlich nichts dagegen, eine solche Dämmung von innen auch im Winter durchzuführen. Allerdings wird es dazu unter Umständen notwendig sein, dass doch komplett zu entkernen. Auch um die aktuelle Situation vor Ort zu begutachten, möchten wir Ihnen daher einen Fachmann empfehlen. Bei einer ersten Einschätzung hilft Ihnen ein Energieberater.

Mit freundlichen Grüßen

die Redaktion von bauen.de

Holger am 29.12.2017 11:49

Hallo,

ich überlege meinen Dachboden auszubauen. Am Dach selbst ist zwar eine Unterspannbahn angebracht, welche jedoch an manchen Stellen, aufgrund der UV Einstrahlung gegenüber dem Dachfenster, ziemlich porös ist. Kann eine Unterspannbahn auf eine vorhandene Unterspannbahn verlegt werden oder müssen die alten Bahnen entfernt werden? Ich möchte ungern die alten Bahnen entfernen, da sie nur an manchen Stellen porös sind.

Viele Grüße und danke schon jetzt für die Rückmeldungen

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 29.12.2017 16:13

Hallo Holger,

leider können wir aus der Ferne nicht beurteilen, welche Art des Austausches in Ihrem Fall die richtige ist. Wir empfehlen Ihnen daher, im Zweifel einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Herzliche Grüße

die Redaktion von bauen.de

Stefan am 24.12.2017 08:58

Hallo

Wir wollen unseren kleinen Dachboden isolieren und kommen auf der Zwischensparrdämmung Variante. Der Dachboden ist für ein Wohnbereich nicht geeignet. Das ist Haus ist 17 Jahre alt und richtig eingedeckt.

Kann/Muss man die Isolierung bis zur Dachspietze verbauen ? Man hat mir geraten die Isolierung nicht bis zur Dachspietze zu machen, wegen Zirkulation.

Wenn das so sei, wieviel cm muss ich dann von der Dachspietze entfernt bleiben ?

Ich danke Ihnen und wünsche Ihnen noch frohe Feiertage.

Mfg stefan

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 27.12.2017 10:36

Hallo Stefan,

leider können wir den konkreten Sachverhalt aus der Ferne nicht beurteilen. Wir würden Ihnen empfehlen, im Zweifel einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Dieser kann die individuellen Gegebenheiten vor Ort einschätzen und Ihnen helfen, eine passende Lösung zu finden.

Herzliche Grüße

die Redaktion von bauen.de

Adi am 12.11.2017 23:09

Hallo, ich möchte den Boden von meinem Haus neu Dämmen. Habe die alte Glaswolle rausgenommen. Die innen liegende Dampfbremse war nicht fachgerecht mit Delta Folie (mit vielen Löchern) versehen.

Der neue Aufbau soll sein: Dachziegel-Konterlattung- Unterspannbahn(alte Delta Folie, nicht diffusionsoffen, aber intakt)-4 cm Hinterlüftung- Isover Dämmung 180mm, 0,32 -Dampfbremse. Evtl. noch einen Untersparrendämmung.

Problem ist die Unterspannbahn Delta Folie. Mir ist jetzt aufgefallen das sie sich von innen feucht anfühlt. Von außen ist sie trocken. Die alte Glaswolle war von der Seite wo sie an der Folie anlag auch teilweiße feucht. Würde die neue Dämmung auch wieder feucht werden? Oder ist es normal das die Folie etwas feucht ist, wäre es möglich das sie durch die 4 cm Hinterlüftung trocknet?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 13.11.2017 14:35

Hallo Adi,

Die Unterspannbahn sollte diffusionsoffen sein, aber wasserdicht. Dann kann Spritzwasser, das evtl. durch die Ziegel eindringt, ablaufen. Diffusionsoffen muss die Folie sein, damit Feuchtigkeit im Dämmstoff verdampfen kann. Deswegen brauchen Sie auch die Hinterlüftung. Sofern die Folie in Ordnung ist, sollte die Feuchtigkeit entweichen. Allerdings sollten Sie das Dach von einem Profi untersuchen lassen. Wenn die Feuchtigkeit nicht entweichen kann, bleibt sie natürlich im Dämmstoff und verhindert die Dämmwirkung.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Crafterkid am 27.10.2017 18:18

Hallo, mein Haus hat zwar eine alte Zwischensparrendämmung, aber die ist nur 10 cm dick und hat keine Dichtbänder an der Dampfsperre. Da wir den Speicher ohnehin nicht wirklich nutzen, will ich eine Geschossdeckendämmung einsetzen.

Diese würde ich aus 16 cm druckfestem Styropor machen und darüber 25 mm OSB Platten verlegen, damit der Kaminkehrer noch zum Schornstein kommt. Würde das so nach enev passen und wie bekomme ich dann die Bestätigung (Unternehmererklärung)?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 30.10.2017 10:43

Hallo Crafterkid,

die fertig gedämmte Geschossdecke sollte laut EneV in der Regel einen Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von maximal 0,24 Watt/ (m²K) aufweisen. Da viele Dämmstoffe der Wärmeleitgruppe 035 bis 040 angehören, müssen sie oft in einer Dicke von 20 bis 24 Zentimetern verbaut werden. Ist die Dämmschichtdicke aufgrund der innenseitigen Bekleidung oder der Sparrenhöhe begrenzt, so gelten die Anforderungen je nach Einzelfall als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke eingebaut wird.

Ob die von Ihnen genannte Dämmung die Vorgaben der EnEV erfüllt, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen.

Den gesetzlich geforderten Nachweis dafür, dass die Anforderungen nach EnEV erfüllt sind, muss ein Fachmann erbringen. Auf der Seite der EnEV können Sie gezielt nach einem solchen Fachmann suchen.

Herzliche Grüße

die Redaktion von bauen.de

Outrider am 14.10.2017 11:18

Hallo zusammen !

Sie schreiben" Eine Unterspannfolie ist ein Kann, aber kein Muss: Wer auf sie verzichtet, sollte jedoch zwei bis drei Zentimeter Raum zwischen Dämmstoff und Dach lassen. Nur so kann die Luft zirkulieren und das Dach wird hinterlüftet. "

Frage: Wenn ich eine Unterspannfolie habe, warum muss ich den dann nicht die 2 cm Abstand für Luftzirkulation einhalten ?

Gruß

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 16.10.2017 09:43

Hallo Outrider,

wenn Sie eine Unterspannfolie haben, dringt keine Nässe von außen ein, sondern läuft über die Unterspannbahn unterhalb der Dacheindeckung nach außen ab. Eine Zirkulation ist dann nicht notwendig, um eventuelle Feuchtigkeit wieder loszuwerden.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Moinsen am 27.08.2017 09:40

Moin,

Sie schreiben: "Wer keine Unterspannfolie angebracht hat, sollte zwischen Dämmung und Dach zwei bis drei Zentimeter Luft lassen."

Ist der Abstand bis zu den Ziegeln gemeint oder bis zu den Latten? Kann ich mit dem Dämmmaterial bis an die Latten gehen?

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 31.08.2017 09:00

Hallo Moinsen,

der Abstand ist dafür da, dass Luft zirkulieren kann. Wenn Sie mit dem Dämmmaterial bis zu den Ziegeln gehen, geht das nicht. Wenn Sie den Raum bis zu den Latten ausnutzen, möglicherweise auch nicht oder nur eingeschränkt. Das kommt aber auch auf Ihren Dachaufbau an. Überlegen Sie sich also, wie sie gewährleisten können, dass zwischen Dachziegeln und Dämmmaterial Luft zirkulieren kann und lassen entsprechen zwei bis drei Zentimeter Platz.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

BaumeisterBoB am 17.07.2017 23:47

Hallo,

ich möchte ein Dach welches keine Unterspannfolie besitzt dämmen, sodass ich es anschließend ausbauen kann. Somit habe ich mich für eine hinterlüfte Dachkonstruktion entschieden.

Nun mein Problem bzw. Frage. Wenn die Zwischensparrendämmung eingebracht wurde, mit welcher Folie wird anschließend die Dämmung/das Dach von innen her "dicht" gemacht?

1. Dampfsperre, sodas kein Luftaustausch / Austausch von Feuchtigkeit zwischen Wohnraum und Isolierung mehr stattfinden kann?

2. Dampfbremse, dass einseitig ein Luftaustausch / Feuchtigkeitsaustausch stattfinden kann, und wenn diese Variante, in welche Richtung sollte der Feuchtigkeitsaustausch stattfinden.

Über eine klären Antwort würde ich mich sehr freuen.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 19.07.2017 17:27

Hallo BaumeisterBoB,

Ziel ist es, zu verhindern, dass das Dämmmaterial durchfeuchtet. Die Hinterlüftung sorft dafür, dass Luft zirkulieren und Feuchtigkeit nach außen gelangen kann. Auch Feuchtigkeit von Innen soll abgehalten werden, deswegen die Folie. Handelt es sich aber nur um eine Dampfbremse, kann die Feuchtigkeit auch nach innen diffundieren. Üblicherweise werden deshalb Dampfbremsen und keine Dampfsperren eingebaut. Diese Dampfbremsen lassen in beide Richtungen Diffusion zu.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Bastelbu am 01.05.2017 16:50

So, nun ist es soweit: Wir haben uns für eine Kombination aus Zwischen- und Untersparrendämmung entschieden. Der Vorbesitzer hat (vermutlich in den 80'er Jahren) eine Unterspannbahn erhalten, die die Aufschrift "Delta-Folie SPF" trägt. Obwohl die Folie sauber und großzügig verlegt ist, stellen sich mir jetzt zwei Fragen: a) Was ist mit dem Brandschutz? b) Behindert sie die Atmung?

Mit anderen Worten: Sollte sie (als Unterspannbahn) drin bleiben, oder rausgeschnitten werden und einem Zwangsabstand/Hinterlüftung weichen? Schönen Feiertag in die Runde!

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Redaktion bauen.de am 03.05.2017 16:28

Hallo Bastelbu,

die Folie ist scheinbar immernoch im Handel. Ob es genau die gleiche ist, die auch heute verkauft wird, können wir nicht sagen. Das Datenblatt beschreibt die Folie als schwer entflammbar, wasserdicht und dampfbremsend. Damit ist sie grundsätzlich geeignet und kann drin bleiben. Bei Zweifel und Fragen können Sie den Herstellter anrufen oder aber einen Fachmann vor Ort engagieren.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Bloodymaster am 18.04.2017 11:14

Guten Tag,

Wir bauen gerade einen Bungalow mit Kaltdach wo die Geschossdecke gedämmt wurde zwischen den Sparren mit 18cm Isofloc.

Nun wollten wir quer über die Sparren noch zusätzlich eine Schicht von 160mm Mineralwolle drüber verlegen .. Darf man dieses tun, natürlich wird darauf geachtet das isofloc nicht einzudrücken von der Belastung der Wolle, deshalb die querverlegung über die Sparren.

Ist dies problemlos möglich ?

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Redaktion bauen.de am 19.04.2017 09:46

Hallo Bloodymaster,

wenn ich das richtig verstehe, wollen Sie auf dem Boden des ungedämmten Dachraumes weiteres Dämmmaterial verlegen, um den Wohnraum darunter noch besser zu dämmen? Da spricht nichts dagegen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Ludwig MF am 25.03.2017 09:29

Zwischensparrendämmung im Rohbau. OK. Aber wie sieht die Erneuerung im Bestand aus? Wenn man also nicht unbedingt die ganze Innenverkleidung demontieren will? Zugänglich wäre diese alte Dämmung ev. noch vom nicht begehbaren Spitzboden. Gibt es da eine Möglichkeit?

mfg

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Redaktion bauen.de am 27.03.2017 10:24

Hallo Ludwig MF,

Zwischensparrendämmung ist gerade für den Bestand eine geeignete Dämmmethode. Nur im Neubau dagegen oder dann, wenn das Dach neu eingedeckt wird, kann man auch eine Aufsparrendämmung einbauen. Wenn Sie die alte Zwischensparrendämmung erneuern wollen, werden Sie höchstwahrscheinlich nicht drum herum kommen, die Innenverkleidung zu entfernen. Ob Sie das alte Dämmmaterial wirklich vom Spitzboden aus sauber entfernen können, können wir von hier aus nicht beurteilen. Angenommen das wäre möglich, könnten Sie anschließend mit Einblasdämmung arbeiten.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

Albi am 17.01.2017 13:51

Hallo, ich habe mein Dachgeschoss mit 10cm Glaswolle gedämmt. Meine Sparren sind 20cm. Würde es daher ausreichen, "einfach" nochmal 10cm einzubauen

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Redaktion bauen.de am 18.01.2017 09:28

Hallo Albi,

das kommt darauf an, welches Ziel Sie erreichen wollen. Um die Vorgaben der EnEV zu erfüllen, muss das Dach oder die oberste Geschossdecke einen U-Wert von unter 0,24 W/(m²K) aufweisen. Glaswolle besitzt üblicherweise einen Dämmwert von 0,04 W/mK oder besser. In diesem Fall reicht eine zehn Zentimeter dicke Schicht nicht aus, 20 Zentimeter schon. Die Dämmpflicht gilt allerdings nur für Dächer und Decken, die bisher nicht gedämmt waren. Das heißt, wenn ihr Dach bereits gedämmt war, müssen Sie nichts weiter unternehmen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

andreas am 28.11.2016 22:25

Ich haben vor unseren Speicher auszubauen. Offiziell dient er nur als Abstellraum. Es kann wohl sein das man darin übernachten kann. Das Haus stammt von 1968. Der Dachstuhl besteht aus Holz. Die Lagen sind: Ziegel und darunter befinden sich Dachpappe. Dann kommt die Verlattung und dann...nichts. Wie muss ich vorgehen. Muss ich unter die Dachpappe noch eine Folie befestigen, oder kann ich direkt zwischen den Sparren die Isolierung packen? Ich hatte vor Steinwolle zu verwenden.

Haben Sie einen Rat für mich?

Mfg

Andreas

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Redaktion bauen.de am 30.11.2016 09:25

Lieber Andreas,

die ungedämmten Dächer von älteren Häusern sehen fast immer so aus, wie bei Ihnen. Eine Unterspannfolie fehlt also. Diese kann man nachträglich anbringen, muss es aber nicht unbedingt.

Eine solche diffusionsoffene Unterspannfolie verhindert, dass Feuchtigkeit zum Beispiel durch Flugschnee von außen nach innen gelangt und die Dämmung durchfeuchtet. Gleichzeitig transportiert sie feuchte Luft aus dem Inneren und der Dämmung nach außen. Wer auf sie verzichtet, sollte zwei bis drei Zentimeter Raum zwischen Dämmstoff und Dach lassen. Nur so kann die Luft zirkulieren und das Dach wird hinterlüftet. Sprich: eigentlich ist eine solche Folie besser und sie können den Raum zwischen den Sparren besser nutzen, sie macht halt aber viel Arbeit.

Wenn Sie sich für eine Unterspannbahn entscheiden, müssen sie diese passgenau zuschneiden. Das heißt, sie muss so breit sein, wie der Abstand der Balken plus Überstand von circa zehn Zentimetern. Mithilfe schmaler Leisten wird dieser Überstand dann am Sparren befestigt.

Viel Erfolg bei Ihrem Projekt,

die Redaktion von bauen.de

Redaktion bauen.de am 06.05.2016 10:21

Hallo Marc,

da sind Sie mit Ihrer Frage ja genau beim richtigen Text gelandet. Welchen Dämmstoff Sie verwenden, hängt von Ihren Ansprüchen ab: Wollen Sie den besten U-Wert, soll es möglichst günstig sein, haben Sie Ansprüche an Nachhaltigkeit und Umweltschutz? Mineralwolle ist ein gängiger Dämmmstoff, EPS-Platten sind eine Option, es gibt aber auch organische Dämmstoffe wie Hanf, Schafwolle oder Kokosfaser. Da haben Sie die Qual der Wahl.

Bei Ihrem Dachaufbau ist eine nachträgliche Zwischensparrendämmung eine Option, lesen Sie sich dazu den entsprechenden Abschnitt im Artikel durch. Wir haben außerdem einen Text speziell zum Thema Untersparrendämmung: www.bauen.de/ratgeber/ausbau-renovierung/daemmung/dachdaemmung/artikel/artikel/do-it-yourself-untersparrendaemmung.html

Wenn Sie Detailfragen haben, können Sie diese gerne stellen. Ansonsten können wir Ihnen auch empfehlen, einen Fachmann vor Ort zu Rate zu ziehen.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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Marc am 03.05.2016 23:20

Hallo,

Wie muss ich bei dem Dämmen vorgehen?

1.

Aufbau wie folgt:

-Frankfurter Pfanne

-Dachlatten

-14cm Sparren, Anfang von der Dachschräge, nach ca. 30cm ist der Sparren 16cm.

-Sparreabstand ist unterschiedlich, zwischen 50 und 54cm.

Wie muss ich am besten vorgehen, welche Dammdicke muss ich verwenden?

Welche Material,Hersteller,Dämmung, Dampfbremse und passende Klebeband, muss ich verwenden?

Lg

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Redaktion bauen.de am 28.04.2016 14:18

Liebe Maren,

diese Frage sollten Sie mit einem Energieberater besprechen. Wenn Sie das Dach nicht ausbauen, gäbe es auch noch die Möglichkeit, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Also nicht das Dach an sich, sondern den Dachboden. Zwei Zentimeter mehr oder weniger Dämmmaterial machen keinen übermäßig großen Unterschied aus und ob sich eine Maßnahme finanziell rentiert, hängt stark mit der Bauweise des Hauses, den Lebensgewohnheiten der Bewohner, den Heizkosten zusammen. Der finanzielle und arbeitstechnische Mehraufwand, zunächst eine Unterspannfolie anzubringen, hält sich ebenfalls in Grenzen, lässt sich aber nur vor Ort genauer einschätzen.

Viele Grüße,

die Redaktion von bauen.de

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Maren am 27.04.2016 12:37

Liebes bauen.de-Team,

bei uns steht demnächst auch die Dachdämmung an.

Beim Dach sieht man von innen direkt die Ziegeln, also es ist keine Unterspannfolie vorhanden.

Wenn wir also ohne Folie dämmen und den nötigen Belüftungsschlitz lassen, könnten wir bei einer Sparrentiefe von 13,5cm nur mit einem 10cm starken Dämmmaterial arbeiten.

Wir fragen uns daher, ob sich der Aufwand lohnt, nachträglich eine Unterspannfolie einzuziehen, um dann mit 12cm starken Dämmmaterial arbeiten zu können.

Wir wollen das Dach nicht ausbauen und nicht als Wohnraum nutzen, es geht "lediglich" um die Dämmung/Einsparung von Heizkosten.

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße

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bauen.de-Redaktion am 14.04.2016 08:56

Lieber Dieter,

aus der Ferne lässt sich Ihr Bau nur schwer beurteilen. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie einen Fachmann, etwa einen Bausachverständigen zu Rate ziehen.

Eine Unterspannbahn trägt generell zum Feuchteschutz bei, ist aber je nach Bausituation und Dämmmaterial nicht zwingend notwendig. Wird die Unterspannbahn nachträglich zwischen den Sparren befestigt, hängt sie üblicherweise etwas durch, damit auftretendes Wasser von den Balken weg über die Mitte der Bahn abfließen kann. Wenn Sie das Dämmmaterial von innen gegen die Folie pressen, tritt unter Umständen das Gegenteil auf und die Folie wird nach außen gewölbt. Ob der Zelteffekt überhaupt auftreten kann, hängt auch mit Ihrer Folie zusammen. Es gibt durchaus diffusionsoffene Unterspannfolien, die den Zelteffekt nach Herstellerangaben verhindern sollen.

Viele Grüße und viel Erfolg mit Ihrem Projekt,

die Redaktion von bauen.de

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Dieter am 12.04.2016 11:52

Liebe Experten, je mehr man fragt und liest, desto verwirrter wird man. Ich versuche gerade ein Dach eines ca. 100 jährigen Hauses zu dämmen. Die Aufdoppelung (besser Aufdrittelung) ist fertig, die diffusionsoffene Folie ist angebracht.

Jetzt habe ich zwei Fragen:

1. Muss die Folie gerade gespannt sein oder oder darf sie leicht wellig angebracht sein?

2. Darf das Dämmmaterial direkt an diese Folie gedrückt werden oder entsteht dadurch ein Feuchteproblem, da die Folie durchaus auch innen feucht werden kann und damit mit der Zeit die Dämmung angreift. Das erzählte mir ein Handwerker, für mich hieß das dann

Baustopp.

Danke für die Hilfe

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bauen.de-Redaktion am 24.03.2016 11:25

Hallo Frank,

aus der Ferne lässt sich die Situation leider nicht genau beurteilen. Entscheidend ist, ob die Folie diffusionsoffen ist oder ob sie dazu führt, dass sich Feuchtigkeit anstaut. Genaueres sollten Sie einen Experten vor Ort beurteilen lassen.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Frank am 23.03.2016 13:08

Mein Dach ist unter den Ziegeln mit einer Gewebefolie abgedeckt. Muss ich diese wirklich herausschneiden wenn ich eine Zwischensparrendämmung vornehmen möchte oder kann ich sie drin lassen ???

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bauen.de-Redaktion am 23.03.2016 12:07

Hallo Peter,

aus der Ferne können wir die konkrete Situation leider nur bedingt beurteilen. In der Regel sind ältere Teerpappen meistens nicht ganz dicht, weswegen eine Hinterlüftung von Vorteil ist. Gleichzeitig sollten dann aber auch Lüftungsziegel oder andere Lüftungsmöglichkeiten vorhanden sein, so dass ein Luftaustausch stattfinden kann.

Wenn Sie mit einer Unterspannbahn statt der Teerpappe arbeiten wollen, können Sie diese zwischen Dachlattung und Dämmmaterial einbauen. Dann ist eine Hinterlüftung kein Muss. Um eine Unterspannbahn anzubringen, müssten Sie aber zunächst das Dach abdecken.

Fragen Sie bei Unsicherheiten am besten einen Experten, der die Situation vor Ort beurteilen kann.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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peter am 22.03.2016 14:33

liebe bauen.de-Redaktion,

Mein EFH ist baujahr 1954 und ist folglich aufgebaut.

1. Dachpfannen

2. Dachlattung

3. Dachpappe ( teerpappe)

Das dach hat auch keine Lüftungspfannen oder Lüftungslöcher in der Außenwand. Ich wollte in eigenregie das dach dämmen,da dort viel Wärme verloren geht. Ist eine zwischensparrendämmung von vorteil, mit einer unterspannfolie und einer hinterluftung?

Lg peter

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bauen.de-Redaktion am 22.03.2016 09:11

Hallo Peter,

welche Dämmart Sie wählen sollten, hängt stark von der Konstruktion Ihres Hauses ab. Wenn Sie beispielsweise Ihr Dach nachträglich dämmen wollen, ist im obigen Artikel der schematische Aufbau eineer Zwischensparrendämmung genannt.

Wenn Sie sich jedoch unsicher sind, welche Dämmung die Richtige für Ihr Haus ist, wäre es am besten, sich fachmännischen Rat zu holen.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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bauen.de-Redaktion am 22.03.2016 08:50

Hallo Boris,

aus der Ferne lässt sich Ihre Situation leider nicht genau beurteilen. Grundsätzlich sollte zwischen Teerbahn und Dämmung auf jeden Fall ein Luftraum vorhanden sein. Vor allem ältere Teerpappen sind häufig nicht ganz dicht – die Hinterlüftung sorgt dafür, dass Luft so zirkulieren kann. Eventuell müssen Sie die Sparren vorher aufdoppeln, um ausreichend Platz für die Hinterlüftung und eine ausreichen dicke Dämmung zu haben. Zusätzlich benötigen Sie für Ihre Konstruktion dann noch eine Dampfsperre, die den Dämmstoff nach innen abdichtet. Näheres zum Anbringen einer Dampfsperre finden Sie im angehängten Link.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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peter am 21.03.2016 17:50

dämmen am besten gestalte?

Lg peter

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Boris am 21.03.2016 16:25

Hallo,ich will mein Dach dämmen (zwischensparren) der Aufbau ist Ziegel Latten teerbahn. Meine Frage ist kann ich die daemmwolle direkt auf der teerbahn und zwischen den Sparren klemmen? Danke schon mal für die Antwort

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bauen.de-Redaktion am 11.03.2016 10:35

Hallo Mike,

in der Regel unterscheidet man zwischen der diffusionsdichten Dampfsperre und einer diffusionsoffenen Dampfbremse. Der Vorteil einer Dampfbremse ist folgender: Ist Feuchtigkeit von innen oder außen in die Konstruktion eingedrungen, kann sie wieder verdunsten. Bei einer Dampfsperre ist dies nicht möglich. Weitere Informationen zur Dampfsperre finden Sie im angehängten Link.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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Mike am 11.03.2016 00:52

Hallo,

Irgendwie komme ich mit der Diffosionsoffenheit durcheinander.

Sollte die Dampfbremse nicht absolut dicht, also ähnlich Glas oder einer PE-Folie sein?

Wenn die Dampfbremse offen ist, kann ich mir doch gleich die Folie sparen, da der Wasserdampf ja so oder so in die Dämung eindringt!

Ich hatte vor eine Coex-Folie 80my mit einer Diffusionsoffenheit von 100.000y als Dampfsperre zu verwenden um eine absolute Dichtheit zwischen Dämmschicht und Installationsebene zu erreichen.

VG

Mike

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bauen.de-Redaktion am 29.02.2016 17:11

Hallo,

wenn Sie eine Unterspannfolie verwenden, müssen Sie in der Regel keinen Raum zwischen Dämmstoff und Dach lassen. Da uns jedoch unklar ist, was Sie mit Verschalung meinen, lässt sich das aus der Ferne jedoch kaum abschätzen. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie einen Bausachverständigen. Er kann die Lage vor Ort genauer beurteilen.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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B.Sygulla am 28.02.2016 18:21

Hallo

Ich möchte Zwischensparren Dämmen der Dachaufbau ist.

1 Ziegelsteine

2 Dachlatten

3 Teerbahn Dachpappe

4 Komplett Holzverschalung

5 Sparren

Kann ich die Dämmung ( Hanf ) an das Holz drücken oder Luft zirkulierung lassen ?

Den Innenausbau habe ich vor zumachen.

Unterspannfolie anbringen, dann Dachlatten, dann OSB Platten 12mm

und Gipsplatten 12mm.

Muss ich noch was beachteten?

Vielen Dank.

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bauen.de-Redaktion am 16.02.2016 08:35

Hallo Michael,

wenn keine Unterspannbahn vorhanden ist, sollten Sie immer einen Spalt für die Hinterlüftung lassen. In Ihrem Fall sollten Sie dann am besten mit zwei bis drei Zentimeter Zwischenraum planen.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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Michael am 12.02.2016 23:14

Hallo bauen.de-Redeaktion,

ich habe eine ähnliche Frage wie Andreas vor mir. Mein Neubau ist allerdings ohne Unterspannbahn ausgeführt, dafür mit 60er Holzfaserplatten auf den Sparren. Für die Zwischensparrendämmung stehen mir 200 mm zur Verfügung. Ich plane einen Dämmstoff der WLG 035 einzusetzen. Kann ich hier die vollen 200 mm ausnutzen oder muss ich Platz lassen und z.B. nur 180er Dämmstoff nehmen?

Vielen Dank und beste Grüße

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bauen.de-Redaktion am 08.02.2016 17:42

Hallo Andreas,

wenn Sie eine diffusionsoffene Unterspannbahn haben, brauchen Sie keinen Luftspalt lassen. Wie stark Ihre Dämmung sein soll, könnt auf die Wärmeleitfähigkeit Ihres Dämmstoffes an. Wenn Ihre Dämmung 20 Zentimeter dick sein kann, sollten Sie einen Dämmstoff der Wärmeleitgruppe 035 bis 040 verbauen, um die geforderte Dämmwirkung zu erreichen.

Beste Grüße

die bauen.de-Redaktion

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Andreas am 07.02.2016 08:09

Hallo,

muss in einen Neubau zwischen der Unterspannbahn und der Zwischsparrendämmung ein Luftspalt gelassen werden oder kann die volle Sparrendämmung gedämmt werden?

Falls Nein, wie stark sollte die Dämmung bei 20cm Sparren sein?

Vielen Dank.

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bauen.de-Redaktion am 11.01.2016 15:06

Hallo Marcel,

normale Baufolie ist im Gegensatz zur Unterspannbahn für gewöhnlich nicht diffusionsoffen und daher nicht wirklich für die Dämmung geeignet. Wenn Sie etwas Platz zwischen Dämmstoff und Dach lassen, könnten Sie jedoch auf die Unterspannfolie verzichten. Sofern das Dach hinterlüftet ist und die Luft zirkulieren kann, ist eine Unterspannfolie kein Muss.

Beste Grüße

die Redaktion von bauen.de

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Marcel am 11.01.2016 12:20

Hallo,

kann man Baufolie, statt Unterspannbahn nehmen?

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bauen.de-Redaktion am 08.01.2016 17:13

Hallo Marcel,

werden die Sparren nur von innen feucht, können Sie eine Unterspannbahn verlegen, indem Sie die Folie passgenau zuschneiden und einen Überstand von ca. 10 cm einplanen. Diesen befestigen Sie dann mithilfe schmaler Leisten an den trockenen Sparren. Kommt die Feuchtigkeit hingegen von außen, ist Ihre Dachhaut nicht dicht.

Eine Unterspannbahn ist aber kein Muss: Sie können auch direkt dämmen. Dazu lassen Sie zwei bis drei Zentimeter Raum zwischen Dämmstoff und Dach. Nur so kann die Luft zirkulieren und das Dach wird hinterlüftet. Darauf kommen dann die OSB-Platten.

Bedenken Sie dabei bitte: Eindringende Feuchtigkeit kann immer zum Problem werden. Nur der Fachmann vor Ort kann eine vernünftige Einschätzung liefern.

Viel Spaß bei Ihrem Vorhaben!

die Redaktion von bauen.de

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Marcel am 05.01.2016 13:32

Hallo,

ich habe ein altes EFH, wo ich nun die Dachdämmung vornehmen möchte.

Ich habe inzwischen alles entfernt, so das ich direkt die Dachziegel sehe (welche wie früher üblich mit Zement miteinander verbunden sind).

Da ich das Dach zunächst nicht neu eindecken möchte, hab ich mich nun für die Zwischensparrendämmung entschieden und hab folgende Fragen/Probleme...

Meine Dachlatten (worauf die Ziegel liegen) sind direkt mit dem dicken Dachsparren befestigt. Das bedeudeut, ich bekommen eine Unterspannbahn gar nicht dazwischen.

Außerdem werden die Ziegel teilweise von innen feucht, so das auch auch Dachsparren feucht werden.

Nun meine Überlegungen:

1) soll ich die die Unterspannbahn einfach zwischen den Balken legen, so das zumündistens die zukünftige Dämmung geschützt ist und die Balken können weiterhin feucht bleiben/werden ?

ODER

2) Mein Vater "schwört" auf OSB Platten anstelle der Unterspannbahn - er meint das würde dem Dach Stabilität geben und aufgrund der Luftzirkulation wird das auch alles trocknen und somit kein Problem darstellen. Ist das richtig ? Ich hab bei den OSB platten unter den Dachziegel angst, dass diese feucht werden und schimmeln?

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Thomas am 15.02.2015 18:57

Hello,

I'm interested in your property offer,

Please contact me if it's still available.

Warm greetings

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