Modernisierung: Das Zuhause auf den neuesten Stand bringen

Zur Pflege und Wartung eines Hauses gehört es nicht nur, die Regenrinne von Laub zu befreien, dem Schornsteinfeger die Tür zu öffnen und verstopfte Abflussrohre zu reinigen. Ab und zu muss auch die Haustechnik auf den aktuellen Stand gebracht werden. Das heißt: die Elektrik muss erneuert werden, die Heizung ausgetauscht, Sicherheitssysteme installiert oder Wasserleitungen erneuert.

 

Es gibt viele Gründe, sein Haus zu modernisieren: Fortschrittliche Haustechnik kann zur Sicherheit beitragen, es kann gesundheitliche Gründe geben und in manchen Fällen ist eine Modernisierung auch gesetzlich vorgeschrieben. Zum Teil lassen sich durch Modernisierungen auch Kosten einsparen, etwa wenn der Energieverbrauch sinkt.

 

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Modernisierung, Leerrohre, Mann installiert Steckdose, Foto: fotolia.de / Halfpoint
Wer die Elektrik erneuern will, dem steht viel Arbeit bevor. Unter anderem muss er Wände aufstemmen und die alten Kabel gegen neue austauschen. Foto: fotolia.de / Halfpoint

Modernisierung der Elektrik

Ist die Elektrik eines Hauses veraltet, muss sie modernisiert werden. Vor allem dann, wenn Sicherungen veraltet oder kaputt sind und Schutzschalter fehlen, wenn die Leitungen für moderne Anforderungen unterdimensioniert sind oder wenn beispielsweise noch zweiadrige Leitungen ohne Schutzphase verlegt sind. Ein anderer Grund kann sein, aufzurüsten und das Haus zum Smart Home zu machen.

 

Modernisierung von Wasserleitungen und sanitären Anlagen

Sind in einem Gebäude noch Bleileitungen verbaut, müssen diese in vielen Fällen erneuert werden. Denn Trinkwasserleitungen müssen gewisse Anforderungen erfüllen und Grenzwerte einhalten, was mit Bleirohren in der Regel nicht möglich ist. Ansonsten gibt es nur selten Gründe, die Wasserleitungen eines Hauses zu erneuern. Nach einem Wasserrohrbruch oder bei sonstigen Schäden müssen sie selbstverständlich repariert werden.

Bei sanitären Anlagen geht es oftmals darum, veränderten Wohnbedingungen gerecht zu werden, moderne und komfortablere Technik zu verbauen oder schlicht und ergreifend ein Bad zu bauen, dass modernen Geschmäckern entspricht.

 

Heizungsmodernisierung

Im Zuge der EnEV schreibt der Gesetzgeber in Deutschland manchen Haushalten vor, Brennwertgeräte einzubauen. Zumindest dann, wenn die bisherige Heizung älter als 30 Jahre ist oder wenn ohnehin ein Heizungstausch ansteht. Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen von dieser Regelung. Etwa, wenn der Einbau eines Brennwertkessels technisch gar nicht realisierbar ist. Letztendlich kann sich eine solche Investition allerdings rentieren. Denn moderne Geräte sind weitaus effizienter als veraltete Geräte und so lassen sich Energiekosten einsparen. Doch auch die Modernisierung einzelner Elemente wie einer Pumpe oder der Thermostate kann sich bereits finanziell lohnen.

 

Matthias Dittmann

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